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Die Grundschule Südstraße, in Solingen Ohligs, hatte am 30. Januar den Tag der großen Verabschiedung: Herr Hammelmaier, der seit 1982 Schulleiter an dieser Schule war, ging in den Ruhestand.
Ebenso die Lehrerin Frau Hennig, die unsere Schule sogar schon als Idötzchen kannte, und später für 39 Jahre als Lehrerin zurückkehrte.
Und Frau Hammelmaier, die als Caritas Angestellte die verlässliche Grundschule leitete.
Herr Hammelmaier prägte nun lange Zeit das Leben der GS Südstraße und dabei hinterließ er gute Spuren der Zusammenarbeit und des Füreinanderdaseins. Als Schulpflegschaftsvorsitzende war es mir eine Freude, mit ihm zusammenzuarbeiten. Hier konnte ich auch die Bescheidenheit und den guten Humor von ihm kennen lernen, und dass er auf meine Fragen stets eine ehrliche Antwort gab
und zum ruhigen Handeln appellierte. Ebenso konnte ich die Verbundenheit mit dem Lehrerkollegium wahrnehmen, wo echte Wärme zu spüren war, von der auch unseren Kindern etwas mit auf den Weg gegeben wurde.
Bei der Frage an Herrn Hammelmaier, was ihm bei der Arbeit an der Schule wichtig
war, stellte sich heraus, dass es drei Beziehungspunkte für ihn sind, von der die Arbeit an der Schule getragen wird:
1. die Beziehung Schüler – Lehrer,
2. die Beziehung Eltern – Lehrer und
3. die Beziehung Lehrer – Lehrer (Zusammenarbeit im Kollegium und Verlässlichkeit).
Wenn eine dieser Beziehungen dauerhaft gestört ist, leidet die ganze Schule. Der Unterricht an der Grundschule lebt von Beziehungen zu den Schülern. Sowohl die Lehrer als auch die Schüler brauchen die positive Grundstimmung.
Die Schulleitung kann nur Impulse setzen und Wege aufzeigen. Zur Umsetzung bedarf es aller Kollegen, aller Mitarbeiter und natürlich auch der Eltern, die sich in das pädagogische Konzept der Schule einbringen, damit Schule gelingt. Das Ziel von Herrn Hammelmaier war, dass zum Wohle der Kinder alle an einem Strang ziehen, und zwar in die gleiche Richtung.
So setzte sich Herr Hammelmaier auch sehr für den offenen Ganztag ein, der vom Caritasverband unter der Leitung von Frau Iffland geführt wird. Auch hier kam es zu einem guten Miteinander und dem gemeinsamen Anspruch, eine gute pädagogische Arbeit Zugunsten der Kinder zu leisten.
Bedauert hat Herr Hammelmaier, dass er weniger unterrichten konnte, da die Verwaltungstätigkeiten zunahmen, dies auch noch im zunehmenden Maße, so dass ihm der Abschied nicht ganz so schwer fiel.
Und nun zum Titel des Artikels, Herr Hammelmaier geht mit seiner Frau im April auf Reise, der Westen der USA lockt. So wünschen wir auf dieser und auch allen weiteren Reisen und Lebenswegen, alles Gute und sagen „Danke für alles!“
Herrn Hammelmaier´s Abschiedsworte waren:
„Eine faszinierende und erfüllte Berufszeit geht für mich zu Ende und
ich schließe meine Dankesworte mit einem Zitat von Arthur Schnitzler
(1862-1931):
Ein Abschied schmerzt immer,
auch wenn man sich schon lange darauf freut.
Claudia Korte
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