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WIR haben auch eine Geschichte....

 

Sommer 1993: die Zwillinge kommen in den Kindergarten, die Große geht bereits zur Schule und so ist plötzlich ein klein wenig Zeit da,  Zeit über  - Pampers-Preise - was koche ich morgen? – wann steht der nächste Termin beim Kinderarzt an? – welcher Spielplatz bietet für alle Drei etwas? – hinaus etwas für meinen eigenen Horizont zu tun. Auch bietet sich diese Zeit an, wieder neue Leute kennen zu lernen, etwas Neues zu unternehmen. Da ich hier in der Gemeinde groß geworden bin aber durch Studium in Braunschweig mehrere Jahre in der Ferne weilte, suche ich nach Informationen, welche Gruppen und Vereine hier in St. Joseph aktiv sind.

Da war doch mal eine Pfarrzeitung, in der man solche Dinge nachlesen konnte. Rüber zu Mutter Greiser, die ja in diesen Dingen bestens informiert ist, und nachfragen. Natürlich gab es lange Zeit eine Pfarrzeitung:  St. Joseph Im Blickfeld

Frau Engel hatte über Jahre diese Zeitung gestaltet, war aber beruflich aber dann so eingespannt, dass sie die Zeitung nicht mehr machen konnte. „Vielleicht ist aber etwas in Planung?“ Also besuchte ich Herrn Pastor Jansen und fragte nach. "Pfarrzeitung? Hatten wir, ist auch eine prima Sache - dann machen Sie dies doch!"

 

 

Zunächst musste ich erst einmal tief durchatmen, eine Zeitung! Wie macht man denn so was? Eine Schreibmaschine und reichlich Tip-Ex war vorhanden und an Papier sollte es nicht fehlen  -  aber wer schreibt Artikel und vor allem über was schreibt man?

 

Nachdem ich mit Frau Engel gesprochen und 2 Ordner mit Artikeln in den Händen hatte, die damals erschienen waren, war es zunächst wichtig Mittäter zu finden. Barbara Primus kannte ich schon recht gut, denn unsere Großen waren im Kindergarten zu guten Freundinnen geworden. Und nun traf ich, wieder im Kindergarten, Erika Lachmann-Sturr. Da sie nicht weit weg wohnt, hatten wir verabredet, uns beim Holen und Bringen der Kinder zum Kindergarten abzuwechseln. Also fragte ich diese beiden, ob sie Interesse und Zeit hätten, eine Zeitschrift für unsere Gemeinde zu gestalten. Das Team war gefunden.

 

Die erste Zeit war sehr mühsam und schwierig, technische Probleme, zu wenig Themen für Artikel usw. Trotzdem schafften wir es im November 1993 die erste Ausgabe der WIR in St. Joseph zu veröffentlichen. Im Laufe der Jahre wurden wir professioneller. Zunächst kam ein Computer zum Einsatz, was sowohl das Schreiben und vor allem das Korrigieren und auch das Lay-out sehr vereinfacht (wenn man das Programm dann endlich mal begriffen hat). So langsam waren wir dann auch in der Gemeinde bekannt und die Gruppen und Vereine traten, wenn auch selten, an uns mit Themenvorschlägen und Termin-Mitteilungen heran. Die Zeitung wurde bunter vom Inhalt und oft Fotos von großen Ereignissen bestückt.

 

Nun ist unsere WIR fast 10 Jahre alt.

10 Jahre Gruppen und Vereine vorstellen und dadurch interessante Leute und Veranstaltungen kennen lernen,

10 Jahre über Pfarrfeste, Prozessionen, Solinger Katholikentage, Fahrten von Jung und alt, Neujahrsempfänge mit langen und manchmal längeren Reden, Freizeiten, Konzerte ..........berichten

10 Jahre lang Redaktionstreffen: Gedankenaustausch, Ideen produzieren, Lachen und Plaudern –

eine wirklich schöne Zeit, die ich nicht missen möchte.

 

Inzwischen ist das Team leicht verändert, Barbara Primus hat unseren Kreis verlassen und Odile Canévet-Schlömer und Dr. Andreas Rudolph sind als neue Mitarbeiter dabei. Neue Leute – neue Impulse – neue Schreibstile.

Wir alle hoffen, dass unsere WIR Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, neben Informationen über unsere Gemeinde auch Spaß und Freude macht und den Einen oder Anderen ermuntert, in unserer Gemeinde bei einem der zahlreichen Angebote mitzutun. Für die Zukunft erhoffen WIR, dass Sie uns Ihre Meinung, Kritik, Anregung etc. öfter einmal mitteilen. Im Zeitalter des Internet eine einfache Sache. WIR würden uns sehr freuen.

 

Bärbel Güthues

 
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