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Sakramente

Sakramente

 

Sakramente sind wirksame Zeichen Gottes in dieser Welt. Sie begleiten uns durch das Leben - sowohl zu besonderen Anlässen wie der Geburt (Taufe), dem reifen Kindesalter (Erstkommunion), dem Jugendalter (Firmung) oder der Eheschließung

- als auch tagtäglich in der Eucharistie, der Beichte oder der Krankensalbung.

Taufe

 

Die Taufe ist das „Eingangstor“ zur Kirche.

Sie ist die Eingliederung in die Gemeinschaft der Gläubigen.

Sie eröffnet die Zugehörigkeit zu Christus.

Sie bringt das uneingeschränkte Ja Gottes zum Menschen zum Ausdruck.

Sie bedeutet (Selbst-)Verpflichtung für den Täufling bzw. seine Eltern und Paten.

Als Sakrament bringt sie zeichenhaft und leiblich zum Ausdruck, was im Geist geschieht.

Sie markiert den Beginn des geisterfüllten menschlichen Lebens: Gott in mir.

 

Die Tauffeiern in St. Aposteln finden nach Absprache statt (in der Regel sonntags um 12.30 Uhr). Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro .

 

Neben den Kindertaufen finden in St. Aposteln jedes Jahr – vornehmlich in der Osternacht – Erwachsenentaufen statt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei der Katholischen Glaubensinformation FIDES .

 

Erstkommunion

 

Bei der ersten heiligen Kommunion macht ein Kind (nach dem Sakrament der Taufe) einen zweiten wichtigen Schritt hinein in die Gemeinschaft der Kirche. Es kann schon die Vorbereitung darauf als eine fröhliche Zeit gemeinsam mit anderen Kindern erleben und hat danach die Möglichkeit, den Gottesdienst vollständig mitzufeiern, so wie die Erwachsenen mit dem Empfang der heiligen Kommunion.

In der Kommunionsvorbereitung versuchen wir, mit den Kindern zu erarbeiten, welche Bedeutung das bevorstehende Fest hat.

 

In St. Aposteln findet die Feier der ersten heiligen Kommunion (bei genügend Anmeldungen) in der Regel am Sonntag nach Ostern statt (Weißer Sonntag). Eingeladen sind Kinder ab dem 3. Schuljahr.

Die Erstkommunionkatechese beginnt jeweils nach den Sommerferien.

 

Zur Anmeldung bringen Sie bitte die Taufbescheinigung des Kindes mit. Auch noch nicht getaufte Kinder sind willkommen.

 

Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro .

 

Beichte

 

Die Möglichkeit in St. Aposteln das Sakrament der Versöhnung zu empfangen, besteht samstags von 16.45 bis 17.30 Uhr und am dritten Freitag im Monat von 19.45 bis 21.30 Uhr.

 

Weitere Termine sind nach Vereinbarung mit den Seelsorgern möglich.

 

Firmung

 

Weil in der Kindertaufe die Eltern nur stellvertretend für das Kind den Glauben bekennen, wurde die Firmung zur Taufbestätigung. Firmung heißt wörtlich „Stärkung". Das Sakrament der Firmung will die Jugendlichen als Person festigen und ermutigen, einen ersten Schritt ins Erwachsensein innerhalb der Kirche zu gehen.

Die Firmung vollendet die Taufe durch die Besiegelung mit dem Heiligen Geist.Sie steht am Beginn des Erwachsenenlebens und bietet während der Vorbereitung Antworten auf Fragen wie:

Wer bin ich?

Was will ich?

Was kann ich?

Wozu entscheide ich mich?

 

In der Regel spendet der Bischof alle drei Jahre in den Gemeinden die Firmung. Eingeladen sind Jugendliche ab 15 Jahren. Weitere Informationen erhalten Sie im Pfarrbüro.

 

Informationen zur Erwachsenenfirmung erhalten Sie über die

Katholische Glaubensinformation FIDES.  

Eheschließung

 

Die Ehe steht für die Entscheidung, mit einem Menschen bis zum Tod zusammenzuleben.

Das Ehesakrament spenden sich Frau und Mann gegenseitig - und es gilt ein Leben lang.

 

Zur Vorbereitung Ihrer Trauung und des Ehebündnisses empfehlen wir die Vorbereitungskurse des Erzbistums.

 

Zur Eheschließung benötigen Sie:

  • ein neu ausgestelltes„Taufzeugnis zum Zweck der Eheschließung" vom jeweiligen katholischen Taufpfarramt

  • bei einem evangelischen Christen einen Nachweis der Taufe (Kopie der Taufurkunde)

  • bei schon standesamtlich Verheirateten die Heiratsurkunde

  • bei Verwitweten die Sterbeurkunde des früheren Partners

 

Paare, die sich das Sakrament der Ehe spenden möchten, bitten wir, sich frühzeitig zur Terminabsprache über das Pfarrbüro mit den Seelsorgern in Verbindung zu setzen.

 

Sollten Sie nicht in der Pfarrgemeinde St. Aposteln wohnen aber in unserer Basilika heiraten wollen, sollten Sie versuchen, einen Geistlichen mitzubringen.

  

Diakonen- & Priesterweihe

 „Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe,“ Joh 15,15.

 

Christus hat den Aposteln vertraut und Ihnen die Leitung der Kirche anvertraut. In ihrer Nachfolge stehen die Bischöfe, die ihrerseits die Priester zum Dienst in der Kirche beauftragen und weihen. Diese priesterliche Leitung nehmen sie in Abhängigkeit von ihrem Bischof und in der Gemeinschaft mit ihm wahr.

 

Priesterausbildung meint einen ganzheitlichen Prozess, in dem der einzelne sich menschlich, geistig-religiös, theologisch und seelsorgerisch-praktisch formen lässt.

Grundvoraussetzung, um Priester zu werden, ist die ehrliche Bereitschaft, sich auf diesen Prozess einzulassen, damit am Ende nicht bloß ein Zeugnis aus Papier steht, sondern ein Lebenszeugnis für Christus.

  

Auch die Diakone werden durch den Bischof geweiht. Ihre Aufgabe ist es, vor allem bei der Feier der Eucharistie zu helfen, die heilige Kommunion zu spenden und bei der Eheschließung zu assistieren. Insbesondere kommt ihnen die Verkündigung des Evangeliums in der Liturgie zu. Dem diakonischen Dienst sind insbesondere auch die vielen karitativen Aufgaben anvertraut.

 


Mach mit in einer bewegenden Kirche:

Brother & Sister act_600 jeunes religieux/ses dans une méga flashmob

  

  

Krankensalbung & Krankenkommunion

Das Sakrament der Krankensalbung empfangen jene, deren Gesundheitszustand ernsthaft angegriffen ist. Sie bekommen Heil und Heilung von Christus zugesprochen und werden von ihren Sünden befreit.

 

Der Priester salbt dabei mit folgenden Worten die Stirn und Hände des Kranken mit geweihtem Öl: „ Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichlichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes. Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“

 

Früher nannte man das Sakrament der Krankensalbung „letzte Ölung“. Deshalb scheuen noch immer viele Menschen davor zurück, einen Priester um die Krankensalbung zu bitten, da sie dabei fälschlicherweise an eine „Salbung zum Tod“ denken.

 

Empfangen können das Sakrament der Krankensalbung jedoch alle, die schwer erkrankt sind. Und die Kirche betont, dass die Krankensalbung ein Sakrament des Lebens ist. Eine mehrfache Spendung ist möglich.

 

Wenn Sie oder erkrankte Angehörige das Sakrament der Krankensalbung empfangen möchten, wenden Sie sich bitte an Ihr Pfarrbüro .

   

Die Krankenkommunion ist ein Zeichen der Verbundenheit der Gemeinde mit ihren Kranken.

Es ist ein wichtiges Anliegen, dass die Gemeinde, die sich zur Feier der Eucharistie versammelt, diejenigen nicht vergisst, die wegen ihres Alters oder wegen einer Krankheit nicht daran teilnehmen können. Deshalb sollen Priester, Diakone und beauftragte Helfer gern bereit sein, ihnen die heilige Kommunion zu überbringen.

 

Termine für die Krankenkommunion sprechen Sie bitte über das Pfarrbüro mit den Seelsorgern ab.

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