St. Andreas, Köln: Machabäer-Chor, Fenster 4

 

 
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Oben:

Ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott her aus dem Himmel herabkommen; sie war bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.
(Off 21,2)


Maria, dargestellt als Himmelskönigin, Christus als Kind auf dem Arm, die Weltkugel in der ausgestreckten Hand.
Über der Szene ist in ihren Symbolen die Heilige Dreifaltigkeit dargestellt. Gott Vater im allsehenden Auge, Christus in der segnenden Hand, der heilige Geist in der Taube.

Unten:

Die geschmückten Häupter der sieben Machabäerbrüder und ihrer Mutter Salome, die das Martyrium durchstanden haben, und die Gott dafür mit ewigem Leben belohnt.

Ein Haupt hat als Auge den "gelben Davidsstern". Hinweis auf den Holocaust ("Shoah"), das große Leid, welches dem jüdischen Volk über die Jahrtausende und besonders im 20. Jahrhundert zugefügt wurde.

Die Erlösung, an die die Machabäer glaubten, wird parallelisiert mit der von der Kirche geglaubten Erlösung Mariens und - mit ihr - der ganzen Menschheit.

Dieses Fenster eröffnet uns einen Blick in den Himmel:
Vollendung, Erlösung, ewiges Leben.
   
 

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