Die Zukunft von St. Gertrud
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Dass diese Kirche kein Raum wie jeder andere ist, war an diesem Abend hautnah spürbar. Die Eisheiligen meinten es in der Kirche besonders ernst. Da man eine Kirche nicht mal so eben heizen kann, fingen die eifrig diskutierenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer Stunde an zu frieren. Bis dahin hatten Sie mit Hilfe der Open Space Methode selbst gesetzte Themen in unterschiedlichen Zusammensetzungen diskutiert. In der einen Ecke der Kirche wurde überlegt, wie die Kirche ausstattungsmäßig verändert werden kann, in einer anderen welche Kunstformen überhaupt in diesem so mächtigen Raum eine Chance haben. Es wurde aber auch schon ganz konkrete Ideen entwickelt: z.B.: Warum nicht einmal im Monat ein Filmgespräch anbieten?
Als der Moderator des Abends Pfarrer Thomas Wolff den Diskussionsrahmen wieder schloss, waren zahlreiche Ideen notiert. Das letzte Wort hatte Pfarrer Müller: "Wir danken Ihnen für Ihre Diskussionsbereitschaft und für die zahlreichen neue Aspekte für unseren Konzeptprozess."
Ziel ist es vor allem, Künstlern die Möglichkeiten zu geben, Chancen und Herausforderungen in diesem Raum auszuloten. Die Steuerungsgruppe wird gezielt Künstler ansprechen, die schon mit eigenen Ideen für diese Kirche an die Gemeinde herangetreten sind.
Die Mitglieder der Steuerungsgruppe zeigten sich über die Vielfalt der aufgeworfenen Ideen erfreut und fühlten sich in ihrer Initiative bestärkt, mit einer Nutzungserweiterung diesen bedeutenden Kirchenbau neu zu entdecken und zu bewahren.
Erstes Projekt in St. Gertrud
Die Pfarrgemeinde St. Agnes entwickelt für die Kirche St. Gertrud ein erweitertes Nutzungskonzept, mit dem dieser bedeutenden Bau für die Gemeinde, für das Viertel und die Stadt als Ort der Begegnung, des Gebetes, der kulturellen Auseinandersetzung neu entdeckt und dauerhaft gesichert werden soll. Foto: Bernd Borchardt, Berlin |
Zu dieser Ausstellung gibt es einen Zeitungsbericht aus dem "Kölner Stadt-Anzeiger" sowie ein Gespräch von Pastoralreferent Norbert Bauer und Sven Ahrens im "Domradio Köln".
St. Gertrud als Ort besonderer Glaubenskommunikation
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St. Gertrud (Chorraum)
Foto: Sebastian Linnerz
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Der Künstler Sebastian Linnerz und die Regisseurin Gesine Danckwart haben auf zwei unterschiedliche Weisen die Kirche künstlerisch ausgelotet.
Und das Schauspiel Köln hat unter der Regie von Gesine Danckwart mit "Goldveedelsaga" eine theatralisch-filmische Bespielung in der Krefelderstraße / Ecke Balthasarstraße inszeniert und dabei die Kirche in den Blick genommen.





