Die Zukunft von St. Gertrud

 
St. Gertrud (Bild: Turmansicht) - (Apr. 2010)
"Die zurzeit nur selten genutzte Kirche soll ein Ort der Begegnung, des Gebetes und der kulturellen Auseinandersetzung werden" sagte Pfarrer Müller. "Wir freuen uns, dass Sie heute Abend gekommen sind, um mit uns Ideen für diese Kirche zu entwickeln."
 
Eingeladen zu diesem Ideenabend am 11. Mai 2010 hatte eine Steuerungsgruppe der Pfarrgemeinde St. Agnes, die sich zum Ziel gesetzt hat, bis zum Ende des Jahres 2010 ein Nutzungserweiterungskonzept für diesen architektonisch so wichtigen Bau zu entwickeln.

Dass diese Kirche kein Raum wie jeder andere ist, war an diesem Abend hautnah spürbar. Die Eisheiligen meinten es in der Kirche besonders ernst. Da man eine Kirche nicht mal so eben heizen kann, fingen die eifrig diskutierenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer Stunde an zu frieren. Bis dahin hatten Sie mit Hilfe der Open Space Methode selbst gesetzte Themen in unterschiedlichen Zusammensetzungen diskutiert. In der einen Ecke der Kirche wurde überlegt, wie die Kirche ausstattungsmäßig verändert werden kann, in einer anderen welche Kunstformen überhaupt in diesem so mächtigen Raum eine Chance haben. Es wurde aber auch schon ganz konkrete Ideen entwickelt: z.B.: Warum nicht einmal im Monat ein Filmgespräch anbieten?

Als der Moderator des Abends Pfarrer Thomas Wolff den Diskussionsrahmen wieder schloss, waren zahlreiche Ideen notiert. Das letzte Wort hatte  Pfarrer Müller: "Wir danken Ihnen für Ihre Diskussionsbereitschaft und für die zahlreichen neue Aspekte für unseren Konzeptprozess."    


 
Die Steuerungsgruppe "Zukunft St. Gertrud" hat die bei dem Ideenabend am 11. Mai 2010 benannten Vorschläge reflektiert und beschlossen, gezielt mit drei kulturellen Projekten unter der Überschrift „Kultur.Gebet.Begegnung“ Erfahrungen für eine Nutzungserweiterung zu sammeln.

Ziel ist es vor allem, Künstlern die Möglichkeiten zu geben, Chancen und Herausforderungen in diesem Raum auszuloten. Die Steuerungsgruppe wird gezielt Künstler ansprechen, die schon mit eigenen Ideen für diese Kirche an die Gemeinde herangetreten sind.

Die Mitglieder der Steuerungsgruppe zeigten sich über die Vielfalt der aufgeworfenen Ideen erfreut und fühlten sich in ihrer Initiative bestärkt, mit einer Nutzungserweiterung diesen bedeutenden Kirchenbau neu zu entdecken und zu bewahren.
 

Erstes Projekt in St. Gertrud

 
Einladung \"Ausstellung in St. Gertrud - 1\"  (Aug 2010)Die Pfarrgemeinde St. Agnes entwickelt für die Kirche St. Gertrud ein erweitertes Nutzungskonzept, mit dem dieser bedeutenden Bau für die Gemeinde, für das Viertel und die Stadt als Ort der Begegnung, des Gebetes, der kulturellen Auseinandersetzung neu entdeckt und dauerhaft gesichert werden soll.
 
Foto: Bernd Borchardt, Berlin  Foto: Bernd Borchardt, Berlin
In enger Zusammenarbeit mit der Galerie Hammelehle und Ahrens fand ein erstes „Gertrud-Projekt“ statt. Großformatige Skulpturen des aus Köln stammenden Künstlers Jan Scharrelmanns (geb. 1975) wurden unter dem Titel „Saved by Spirit“ in die Architektur von St. Gertrud integriert und traten mit dieser in Dialog. In der Krypta von St. Gertrud wurden kleinere Skulpturen des Künstlers auf Sockeln präsentiert.

Zu dieser Ausstellung gibt es einen Zeitungsbericht aus dem "Kölner Stadt-Anzeiger" sowie ein Gespräch von Pastoralreferent Norbert Bauer und Sven Ahrens im "Domradio Köln".
 

St. Gertrud als Ort besonderer Glaubenskommunikation

 
  St. Gertrud (Chorraum)  Foto: Sebastian Linnerz
St. Gertrud (Chorraum)
Foto: Sebastian Linnerz
Die Entwicklung einer Nutzungserweiterung der Kirche St. Gertrud zu einem Ort besonderer Glaubenskommunikation geht weiter.

Der Künstler Sebastian Linnerz und die Regisseurin Gesine Danckwart haben auf zwei unterschiedliche Weisen die Kirche künstlerisch ausgelotet.
 
In der Zeit vom 08. September 2011 - 28. Oktober 2011 hat Sebastian Linnerz u.a. Lichtkisten in St. Gertrud präsentiert (einen Bericht aus dem "Kölner Wochenspiegel" zu dieser Ausstellung finden Sie hier).

Und das Schauspiel Köln hat unter der Regie von Gesine Danckwart mit "Goldveedelsaga" eine theatralisch-filmische Bespielung in der Krefelderstraße / Ecke Balthasarstraße inszeniert und dabei die Kirche in den Blick genommen.
 

Seelsorgebereich Köln Innenstadt-Nord 

 

Akt. Nachrichten aus der Pfarrgemeinde St. Agnes

Pfarrfest 2012
03.06.12 - rund um St. Agnes

Literatur
05.06.12 - in der Diözesanbibliothek

Aktuelle Nachrichten aus der Kirche St. Agnes

Musik in St. Agnes
26.05.12 - Vorabendmesse mit besonderer Gestaltung

Kinderkirche St. Agnes
27.05.12 - Familiengottesdienst

kfd St. Agnes
31.05.12 - Gottesdienst

agnes.treff
31.05.12 - "11.000 Jungfrauen" ... / Kirchenführung

Eine-Welt-Kreis St. Agnes
03.06.12 - Fairer Handel

Taizé-Gebet
03.06.12 - Herzliche Einladung!

kfd St. Agnes
04.06.12 - Gottesdienst

Agnes.Kids
17.06.12 - Gottesdienst / Familienpicknick

Aktuelle Nachrichten aus der Basilika St. Kunibert

Musik in St. Kunibert
10.06.12 - Orgelkonzert

Gottesdienst
16.06.12 - Pontifikalamt

kfd St. Kunibert
20.06.12 - Hl. Messe

Aktuelle Nachrichten aus der Basilika St. Ursula

Musik in St. Ursula
25.05.12 - Kammerkonzert

Musik in St. Ursula
30.05.12 - Orgelkonzert

kfd St. Ursula
12.06.12 - Ausflug

Führung in St. Ursula
17.06.12 - Führung zugunsten der neuen Orgel

Musik in St. Ursula
23.06.12 - Vorabendmesse mit besonderer Gestaltung

 
 
  

2012 / 1

Titelbild Pfarrbrief 2011-012
  

Nikolaus Groß

Portrait: Nikolaus Groß (Nov. 2009)
 
 
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