Netzwerk Integration Lindenthal

Das Netzwerk Integration Lindenthal ist ein Zusammenschluß von Lindenthaler Bürgern. Die gemeinsame Arbeit von Ehrenamtlern, Kirchen, Vereinen und anderen Partnern soll das Zusammenleben von Bürgern und Flüchtlingen fördern.

Darüber hinaus möchten wir in Lindenthal über aktuelle Entwicklungen informieren und auf mögliche Fragen eingehen.

Das Netzwerk Integration Lindenthal ist eine von vielen Initiativen, die bereits seit längerem in anderen Kölner Stadtteilen aktiv sind. Unter dem Dach „Willkommenskultur Köln“ (wiku-koeln.de) sind die Initiativen vernetzt.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite www.netzwerk-integration-lindenthal.de oder auf Facebook.

 

Unterstützen Sie die Arbeit der Initiative finanziell! Die Geldspenden werden sinnvoll eingesetzt, um notwendige Maßnahmen umzusetzen.

 

Alle Informationen finden Sie auf unserem Flyer!

 

Wir freuen uns über Spenden mit dem Stichwort „Netzwerk Integration Lindenthal“ an:

Spendenkonten:

  • Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal IBAN: DE55 3705 0198 0030 2221 03
  • Katholische Kirchengemeinde St. Stephan IBAN: DE29 3705 0198 1932 6942 41

Kontakt:

Netzwerk Integration Lindenthal

c/o Evangelische Kirchengemeinde Köln-Lindenthal

Dürener Str. 83

50931 Köln
info@netzwerk-integration-lindenthal.de 

Vertiefende Informationen

Was wir tun

Da das Flüchtlingsheim in Lindenthal noch nicht erbaut ist, unterstützt das Netzwerk seit Anfang 2016 das Heim in der Max-Planck-Straße in Marsdorf. Dort wohnen zur Zeit ca. 170 alleinreisende Männer, die aus Syrien, Irak, Afghanistan und vielen weiteren Nationen stammen.

Das Netzwerk hat in Arbeitsgruppen zahlreiche Maßnahmen erfolgreich gestartet, um die Neuankömmlinge zu integrieren. Mit der Begegnungsstätte „Café 110“ auf der Bachemer Straße wurde ein regelmäßiger Treffpunkt installiert. Dort tauscht man sich aus, lernt Deutsch, bespricht Probleme und lernt sich kennen.

Mit einem Lauftreff und einem regelmäßigen Fußballspiel finden sportliche Events statt, es gibt Sprachkurse sowie eine Fahrradwerkstatt, um die Neuankömmlinge „mobil“ zu machen. Auch in vielen anderen Bereichen leistet das Netzwerk permanent Unterstützung.

 

Worum es geht

Die Flüchtlinge stammen zumeist aus Kriegs- und Krisen- gebieten und müssen sich ohne Hab und Gut in einer neuen fremden Welt zurechtfinden. Sie beherrschen nicht die Sprache, vermissen ihre Heimat und treffen auf eine für sie neue Kultur.

Die Neuankömmlinge – sei es in Lindenthal oder Marsdorf – haben sich in der Regel von Heimat und Familie trennen müssen und schauen in eine ungewisse Zukunft. Sie leben mit einem Minimum an Habseligkeiten unter anderen Menschen mit ähnlichem Schicksal, die ihnen aber aufgrund ihrer unterschiedlichen Kulturkreise fremd sind. Ihre Möglichkeiten, an unserem Alltagsleben teilzunehmen, sind sehr eingeschränkt.

Erfahrungsgemäß ist dies immer eine Herausforderung für alle Beteiligten. Auch für uns Lindenthaler Bürger ist die Situation etwas Neues. An der Verpflichtung, die mittellosen Menschen humanitär zu unterstützen, ihnen mit Respekt und Freundlichkeit zu begegnen, ändert dies jedoch nichts.

Mit Engagement und Offenheit können wir die Neuankömmlinge integrieren und dabei unser eigenes Leben bunter, abwechslungsreicher und vielfältiger gestalten. Mit Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe schaffen wir eine für uns alle lebenswerte Gemeinschaft!