Termine

10. - 13. Mai 2018
Fußwallfahrt nach Trier.

Geschichte der Wallfahrt und der Bruderschaft

Gedenkplaketten der Wallfahrt in Trier

Msgr. Erwin Dederichs, Pfarrer in Waldorf 1972 bis 2002, hat 1997 das Buch "325 Jahre Waldorfer Trier-Wallfahrt" veröffentlicht. Darin beschreibt er den Ablauf der Wallfahrt, aber auch die Geschichte von Wallfahrt und Bruderschaft.

Die historischen Quellen überliefern für das Jahr 1672 die erste Wallfahrt nach Trier. Anlass war vermutlich der Dank für das Ausbleiben einer Viehseuche im damals überwiegend landwirtschaftlich geprägten Ort. Schon damals haben sich Pilger aus dem gesamten Vorgebirge der Wallfahrt angeschlossen.

1807 gründete Pfarrer Johann Urfey die St. Matthias-Bruderschaft. Sie ist damit eine der ältesten noch existierenden kirchlichen Gemeinschaften im Erzbistum Köln.

Der Weg der Pilger ist über die Jahrhunderte hinweg vermutlich weitgehend unverändert geblieben. So führt die Wallfahrt zum Beispiel noch heute über das bereits 1803 säkularisierte Kloster Schillingscapellen. Die Familie von Boeselager, Eigentümer des Gutes Schillingsapellen, begrüßt die Pilger jedes Jahr am 1. Wallfahrtstag und nimmt an der hl. Messe im Innenhof des Geländes teil.