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22 | 01 | 2018

Geschichte von St. Laurentius

1732
Die katholische Gemeinde von Elberfeld hatte sich im Jahre 1732 eine Kirche im Turmhof gebaut, die aber an der Wende zum 19. Jahrhundert zu klein geworden war und auch wegen Baufälligkeit aufgegeben werden musste.

 

1828
Nachdem die Gemeinde auf Initiative des Pfarrers Stephan Oberrhé das so genannte Osterfeld, einen damals außerhalb der Stadt gelegenen Platz erworben und die Planungen für den Neubau in Gang gebracht hatte, legte der Kölner Weihbischof Carl Adalbert Freiherr von Beyer am 10. August 1828 den Grundstein.

 

1835
Der Bau wuchs unter großen technischen und finanziellen Schwierigkeiten, und erst am 8. November 1835 konnte die Gemeinde feierlich in ihr neues Gotteshaus einziehen.

 

Am 11. Juli 1847
weihte Erzbischof Johannes von Geissel schließlich die Kirche und den Altar.

 

1943
Beim Bombenangriff auf Elberfeld in der Nacht vom 24./25. Juni 1943 wird die Kirche und ihre Einrichtung durch Brandbomben zerstört. Nach Beendigung des Krieges beginnen Gemeindemitglieder mit dem Wiederaufbau.

 

1949
Mit dem Weihnachtsgottesdienst am 24.12.1949 wird das Gotteshaus wiedereröffnet.

 

1974
Der endgültige und in mehreren Etappen vollzogene Wiederaufbau wird abgeschlossen.

 

2007-2009
Sanierung des Gewölbes

 

9. Mai 2009
Pontifikalamt mit Joachim Kardinal Meisner (Erzbischof von Köln) zur Wiedereröffnung der St. Laurentiuskirche

Adolph Kolping

Die St.-Laurentius-Kirche beherbergt seit geraumer Zeit eine Reliquie des seligen Adolph Kolping, der an dieser Kirche als Kaplan wirkte und hier durch Johann Gregor Breuer zur Idee der Gesellenvereine inspiriert wurde.


Die Laurentiuskirche ist Teil des Kolping-Pilgerweges, der von Kerpen (dem Geburtsort Kolpings) über Wuppertal nach Köln (Ort seines letzten Wirkens und seines Grabes) führt.

Klassizismus

Die Laurentiuskirche ist eine der wenigen klassizistischen Kirchbauten nördlich der Alpen. Eine weitere klassizistische Kirche befindet sich in Rees (Niederrhein) und wurde vom gleichen Architekten erbaut.

Text mit freundlicher Genehmigung von Dr. Werner Kleine (www.katholische-citykirche-wuppertal.de)

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