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Hinweise auf einige der zahlreichen Ausstattungsstücke

Sie sind herzlich willkommen zur Besichtigung der Kirche! Sie ist tagsüber für Sie geöffnet. Sie werden sicher Rücksicht nehmen auf Gottesdienste und stille Beter, die die Kirche dafür nutzen, wofür sie gedacht ist. (Bitte beachten Sie auch die Absperrungen wegen der Alarmanlage!)

      

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Ein Rundgang durch die Kirche beginnt am besten draußen von der Rheinpromenade kommend mit dem Weg über den wunderschön gelegenen Friedhof am schmiede-eisernen „Vierzehn-Nothelfer-Kreuz“ (von 1714, Nordwest-Ecke des Friedhofs) vorbei mit schönem Blick über den Rhein hin zum Siebengebirge. Auf dem Friedhof finden sich viele sehr alte Grabsteine.

  

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Mit diesem „memento mori“ verbindet sich beim Betreten der Kirche durch den Südeingang der tröstende Blick auf den leidenden Christus, eine Holzplastik aus dem 14. Jahrhundert („Ecce homo“ an einer Säule im Südschiff): Christus trägt alles menschliche Leid mit, auch den Tod.

 

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Im Mittelschiff fällt der Blick zunächst auf den barocken Hochaltar von 1705, gestiftet von Domherr Andreas Eschenbrender, Bruder des damaligen Pfarrers,

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mit dem großen rundbogigen Bild des heilenden Pantaleon (Mattia Preti zugeschrieben, Gegenstück in der Pantaleonskirche in Rom).

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Auf dem Tabernakel als Zeichen für Jesu Opfertod das apokalyptische Lamm Gottes, liegend auf dem Buch mit den sieben Siegeln (Apk 5). 

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Die gesamte Einrichtung des Chorraumes (abgesehen vom Zelebrationsaltar) stammt aus der gleichen Zeit: Die vor dem Hochaltar hängende silberne Ampel für das ewige Licht (1696, Augsburg),

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das Chorgestühl (1714) mit reichen Blattwerkschnitzereien,

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die barocke Kommunionbank mit prächtig geschnitzten Eucharistiesymbolen

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und die Kanzel mit reichem Barockschmuck.

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Vor dem Altarraum hängt im Mittelschiff ein großer spätgotischer Hängeleuchter (1527) für die Osterkerze mit prachtvoll geschmiedeten Blumen und die Leidenswerkzeuge Jesu tragenden Engeln (Symbole für Leiden, Tod und Auferstehung).

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Im Südschiff befindet sich der Marienaltar (1690).

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Das bis 2014 neben dem Marienaltar an der Südwand angebrachte Antependium (1601, „Wurzel Jesse“, der Stammbaum Jesu, Gold- und Silberfädenstickerei auf rotem Samt), das an Festtagen die Vorderseite der Mensa des mittelalterlichen Hochaltares schmückte, wird jetzt aus konservatorischen Gründen in einem Archivraum im Pfarrhaus aufbewahrt.

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Das Nordschiff schließt der Herresdorf-Altar ab (um 1630, mit Stein-Reliefs von Mariä Tempelgang und Geburt Christi, darüber hölzerne Kreuzigungsgruppe von 1577). Die großen Ölgemälde an der Nordwand zeigen die heiligen Vierzehn Nothelfer (1714) und die Beweinung Christi (spätes 17. Jahrhundert).

 

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In der Nothelferkapelle (Nordschiff Turmseite) finden sich die fast lebensgroßen 1728/29 von Unkeler Bürgern gestifteten Figuren der Vierzehn Nothelfer, darunter Pantaleon

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und (außen) Christophorus,

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ein Reliquienschrein (um 1460, Kölner Schule; Bilder in den Maßwerkfeldern auf den Langseiten: Legenden des hl. Pantaleon, in den Vierpässen der Dachflächen: Verkündigung, Heimsuchung, Geburt Christi, Anbetung der Könige, Flucht nach Ägypten und Darstellung im Tempel; Schmalseite: Der Arzt St. Pantaleon flankiert von den Arzt-Heiligen Cosmas und Damian), Restfiguren des ehemaligen Hochaltares (15. Jahrhundert: Madonna mit Kind, Maria Magdalena, sowie Szenen aus der Legende des hl. Pantaleon)

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und das spätromanische Taufbecken (ca. 1200, Bronzedeckel: 20. Jh).

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Bevor man die Kirche verlässt, erinnert das große Kreuz mit dem spätgotischen Christus (1540) an der Rückwand noch einmal an den Sinn des Kirchenraumes und den Zweck seiner Einrichtung: Gebet und Feier der Liturgie, die in der Eucharistie in der Vergegenwärtigung des Opfertodes Christi gipfelt. So ist man noch einmal eingeladen zu einem Moment der Stille, der inneren Sammlung und des Sich–Ausrichtens auf Gott.

(Ausführlichere Informationen zur Baugeschichte und Beschreibung von Bau und Ausstattung finden sich in dem Heft RHEINISCHE KUNSTSTÄTTEN – Stadt Unkel, das am Schriftenstand in der Kirche erhältlich ist. Dort finden Sie auch das Buch „Im Kreuz ist Heil“ mit Meditationen zu einzelnen Ausstattungsstücken, Postkarten, den aktuellen Pfarrbrief und weitere Informationen.)

 

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