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Neuer Kreuzweg in St. Bruno

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Einführung:

Jesu Wort: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“ ist für viele Menschen die Richtschnur des eigenen Lebens geworden. Obwohl sein Leben am Galgen endete, also scheiterte, gewannen Menschen den Mut, in seiner Nachfolge den Mächtigen zu widersprechen und ihr eigenes Leben einzusetzen. So korrespondieren die Leiden der Menschen zu allen Zeiten, auch der Gegenwart, mit den Leiden Jesu.

Daraus entstand im Mittelalter die meditative Übung des Kreuzwegs. Neben der Zahl von 14 Stationen hat sich im deutschen Sprachraum auch die 7-Zahl durchgesetzt, so z. B. beim ökumenischen Jugendkreuzweg, der seit vielen Jahren gestaltet wird. Von der Architektur der St. Bruno Kirche legte sich die 7-Zahl nahe. 2 Gesichtspunkte waren entscheidend bei dem Auftragswerk:

1. Es sollte ein Wandfries werden, der sowohl von den Themen, als auch von den Farben her das Geschen des letzten Weges Jesu bis hin zur Auferstehung umfasst.
2. Es sollte eine Hilfe sein, sich einzulassen auf das Abenteuer des eigenen Glaubensweges; der Kreuzweg sollte also mehrdimensional und vielschichtig sein, mit dem man eigentlich nie fertig wird, bei dem ich heute Anderes entdecken kann als gestern.

In Frau Cynthia Tokaya, die in unserem Pfarrverband mit ihrer Familie wohnt, haben wir eine Künstlerin gefunden, die nach unserer Meinung dieses Werk gestalten konnte. Sie hat von Ende 2004 bis 2005 (zum Weltjugendtag) dieses Werk geschaffen und in 2006 die Krönung, die Auferstehung, gestaltet. Wir danken ihr für ihre Bereitschaft, mit „Herzblut“ diesen Kreuzweg zu erstellen.

 


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