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St. Josef, Porz-Mitte

 Die Porzer St. Josefskirche entstand 1911/12 nach Entwürfen von Eduard Endler für die Gläubigen der seit 1904 selbständigen Kapellengemeinde. Das Bauwerk ist eine dreischiffige neugotische Basilika mit wenig betontem Querschiff und breitem Mittelschiff und erfuhr im Laufe der Zeit mannigfache Veränderungen.
1928 wurde der seitliche Turm im Stil des Expressionismus errichtet. 1957/58 erfolgte eine Erweiterung der Kirche nach Westen durch den Architekten Karl Band. Im Innenraum findet man trotz der Zerstörungen des letzten Krieges noch viele Ausstattungsstücke aus der Erbauungszeit.
Der in Reliefarbeit ausgeführte Hauptaltar, der Herz-Jesu-Altar und die Kanzel entstanden 1912 in der Werkstatt Peeters in Antwerpen. Mit Ausnahme der im Krieg zerstörten Chorfenster sind alle anderen Glasmalereien im Original erhalten. Modern hingegen ist die zwischen 1952 und 1959 vorgenommene Neuverglasung des Chores nach der Themenidee des Prälaten Theodor Schnitzler und einem Entwurf des Malers Jansen-Winkler. Thema der Fenster ist der Kanon der Hl. Messe, wie er vor dem II. Vatikanischen Konzil gefeiert wurde. Der 1985 angeschaffte Zelebrationsaltar ist eine Arbeit von Georg Teuber. Für die unter dem Turm gelegene, der Mutter Gottes geweihten Andachtskapelle wurde im Zuge der Renovierungsarbeiten 1955 unter der Leitung von Karl Band ein Mauerfenster in vielfarbigen Glasbrocken nach einem Entwurf von Hanjo Lühmann ausgeführt. Aus dem gleichen Jahrzehnt stammt die Figur des Heiligen Josef, der Schutzpatron der Kirche ist. Sie wurde in Oberammergau gefertigt, wie auch die Herz-Jesu-Figur, die Statue des hl. Antonius von Padua und die Schutzmantelmadonna, die alle drei in den frühen 60er Jahren entstanden.


Die Kirche besitzt seit 1976 einen Kreuzweg des Malers Michael te Reh. Hierbei handelt es sich um eine mehrfarbige Glasmalerei. Der Kreuzweg wurde 1998 durch das Auferstehungsbild vervollständigt. Seit 1988 gibt es in St. Josef eine neue Orgel der Firma Siegfried Schulte aus Kürten mit 42 Registern in einem neugotischen Gehäuse. (Quelle: www.kirchenkoeln.de)

Der Kirchenraum ist barrierefrei erreichbar.
In der Pfarrgemeinde St. Josef wohnen derzeit 3200 katholische Christinnen und Christen.

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