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Das Misereor Hungertuch der Jahre 2007/2008
Am 24. März 2007 hat Prof. Li Jinyuan ab 19:30 Uhr in St. Stephanus persönlich das Hungertuch erklärt. Eine halbe Stunde lang hat er die einzelnen Seligpreisungen und ihre Darstellungen erläutert. Li wusste einiges aus persönlichen Erlebnissen zu den Vignetten zu berichten und hat den Zuhörern so auf eindrucksvolle Art und Weise das Bild näher gebracht. Neben den Seligpreisungen steht jede Vignette jedoch auch noch für eine Leidensgeschichte der verfolgten Christen in China. Zum Abschluss hat Professor Li in kürzester Zeit ein Bild mit einer Frau, ihrem Kind und einem Reißigkorb gemalt. Dieses Bild wird im Pfarrsaal (Haus der Landfrau) zu sehen sein. Beschreibung des HungertuchsIn den vier roten Kreisen hat der chinesische Künstler Professor Li Jinyuan vier der Seligpreisungen in Ausschnitten dargestellt:
Am unteren Bildrand ist eine Baumkrone zu sehen. Diese greift das Gleichnis vom Senfkorn (Mt. 13,3f) auf. Um heranzuwachsen benötigt der Keim Wasser, das ihn nährt. Genauso braucht nachhaltige Bildung Förderung und Zeit zum wachsen. Die Darstellungen der Seligpreisungen in den Vignetten sollen sich im Alltag wie ein Samenkorn entfalten und sprießen: Jede Szene verdeutlicht die Kraft der Solidarität und der Liebe. Jede Vignette ist wie ein Samenkorn, das Frucht bringen und die Worte Jesu verdeutlichen soll: Worte, welche die Alltagsmaßstäbe nicht nur in Frage, sondern auf den Kopf stellen. Das Meer wird von Dschunken befahren, an deren Decks sich Menschen tummeln. Diese Menschen bringen wie Missionare die Lehre Jesu in die Welt hinaus und geben Zeugnis seiner Liebe zu denen, die am Rande stehen. Der Berg der sich zur Mitte hin verjüngt besteht aus Menschen. Menschen, die gekommen sind um die Worte Jesu bei der Bergpredigt zu hören. Die Spitze des Berges bildet Jesus selbst, der aus einem Feuer zu entstehen scheint. Über dem Kopf Jesu ist eine weiße Taube zu sehen: Der heilige Geist, der zu uns Menschen kommt und uns beseelt. |
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