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Pfarrkirche St. Stephanus
Der ursprünglichen Pfarrkirche der Gemeinde Grefrath folgte im Jahre 1864 der heutige Bau. Der
Neubau wurde nur durch großherzige Spenden vieler Grefrather, allen voran die Familie Weidenfeld
vom Rittergut Birkhof, ermöglicht. Der restliche Teil wurde durch sogenannte Umlagen der Gemeinden,
in denen Pachtland der Pfarrgemeinde lag, und durch ein Darlehen aufgebracht.
Das Innere der Kirche wird beherrscht durch den Hochaltar. Von zwei Engeln in die Mitte
genommen sitzt dort Gott auf seinem Thron und hält seinen Sohn auf dem Schoß. Im linken
Seitenschiff findet sich der Marienaltar mit einer Darstellung der heiligen Maria mit dem
neugeborenen Jesus. Wiederum im rechten Seitenschiff steht der Josefsaltar - geprägt durch die
Herz-Jesu-Figur, die dort errichtet wurde, obwohl der Altar ausdrücklich dem Heiligen Joseph
geweiht wurde.
Im Jahr 1867 kamen dann die Bilder der 14 Kreuzwegstationen hinzu. Diese finden Sie an den
Wänden der Seitenschiffe.
Die Chorfenster über dem Hochaltar zeigen Motive aus dem Leben des Heiligen Stephanus. Die
linke Fensterseite wurde der Mutter Gottes geweiht, während die Fenster der rechten Seite Stationen
aus dem Leben des Heiligen Josefs zeigen.
Trotz der einfachen Backsteinfassade entpuppt sich das Innere der Kirche St. Stephanus als
Juwel, welches durch Blumenmotive und gotisch geformte Bögen geschmückt wird.
Ausführlichere Informationen finden Sie in der Festschrift zum 125 Jährigen bestehen der
Pfarrkirche St. Stephanus: Sie erhalten das Buch über den Stephanusrat.
Heiliger Stephanus
Giotto di Bondone: Stephanus. Entstanden zwischen 1320 und 1325. Im Museum Horne in Florenz.
- Gedenktag: 26. Dezemeber
- Geboren um ca. 1 n. Chr.
- Gestorben um 36/40 n. Chr.
- Merkmale: Darstellung als Diakon, Steine
Der Heilige Stephanus war einer der sechs ersten Diakone. Diese wurden durch Handauflegung
der Apostel zu Diakonen geweiht. Der Rang als Gemeindeleiter versah sie mit er Aufgabe die Frohe
Botschaft zu verkünden und sich um die sozialen Belange der Gemeinde zu kümmern.
Wegen seiner Predigten wider die heiligen Stätten und das Gesetz wurde Stephanus angeklagt.
Die Verteidigungsrede, bei der er sich zum Christentum bekannte und die Vorwürfe des Mordes an dem
Messias sowie der Missachtung der 11 Gebote Gottes erhob, durfte er nicht zu Ende führen, da er
eine Vision Christi hatte, in der Jesus neben dem Thron Gottes stand. DIe Verkündigung dieser
Vision führte zur Steinigung durch die aufgebrachte Menge am Damaskus-Tor.
Die Gebeine des Heiligen Stephanus wurden 415 n. Chr. gefunden und seitdem in verschiedene
Kirchen überführt.
Stephanus wird häufig als Diakon und mit Steinen dargestellt. So sieht man ihn auch in
unserer Pfarrkirche bei der Steinigung im Diakonengewand. Er ist der Patron der Pferde,
Pferdeknechte, Kutscher, Steinhauer, Maurer, Zimmerleute, Weber, Schneider, Böttcher und Küfer;
gegen Besessenheit, Steinleiden, Seitenstechen und Kopfweh; für einen guten Tod; des Bistums Wie,
von Beckum im Münsterland und von Rom.
Wir in Grefrath - Statistik
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St. Stephanus Neuss-Grefrath
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Einwohner:
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3701
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davon Christen:
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2848
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davon röm.-kath.:
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2114
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davon evangelisch:
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744
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Ein- und Austritte
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Taufen:
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16
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Erstkommunion:
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21
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Firmlinge:
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/
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Trauungen:
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7
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Übertritte in die Kath. Kirche:
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/
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Austritte aus der Kath. Kirche:
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6
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Wiederaufnahmen:
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1
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Verstorbene:
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15
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Stand: 2011 |
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