Gottesdienste

Donnerstag, 22. Februar 2018
Schulgottesdienst
Wortgottesdienst 1. Klassen
Hl. Messe
Kreuzwegandacht
Freitag, 23. Februar 2018
Schulgottesdienst 3./4. Schulj.

Veranstaltungen

St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Donnerstag, 22.02.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Maranatha

20:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus oder Krypta
Donnerstag, 22.02.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 27.02.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Mittwoch, 28.02.18
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St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 28.02.18
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Die Messdiener von St. Pankratius

Aufnahme der neuen Messdiener

Messdiener gibt es in Glehn, seit hier Gottesdienst gefeiert wird. Damit sind sie vielleicht eine der ältesten Gruppierungen, die es in unserem Dorf gibt. Lange war dieser beliebte Dienst nur den Jungen vorbehalten – erst seit 1986 werden Mädchen aufgenommen. Acht Jahre später – im März 1994 – musste der damals für die Glehner Jugendarbeit verantwortliche Diakon Norbert Schmitz die Arbeit niederlegen, weil er in eine andere Gemeinde versetzt worden war. Mit ihm beendeten eine Reihe langjähriger Ministranten ihren Dienst, so dass es nur noch 23 Messdiener in Glehn und den umliegenden Dör­fern gab.

In dieser Situation musste eine neue Struktur gefunden werden. War man bis dahin Messdiener „so nebenbei“, so wurde jetzt beschlossen, eigene Ministrantengruppen zu bilden und jedes Jahr die Kommunionkinder anzuschreiben, ob sie nicht Messdiener werden möchten. Zudem sollten regelmäßig Aktionen für die Messdiener angeboten und – als Höhepunkt des Jahres – ein Messdienertag abgehalten werden.

Einige der Älteren erklärten sich bereit, Gruppenleiter zu werden, so dass der Plan auch in die Tat umgesetzt werden konnte. Dies ist bis heute so geblieben. Jedes Jahr finden sich neue Jugendliche für dieses schöne, aber auch anstrengende Amt. In der Folge stieg die Zahl der Messdiener von Jahr zu Jahr stetig an. Zurzeit gibt es in Glehn etwa 120 Ministranten – Mit dieser hohen Zahl gehört unsere Gemeinde zur Spitzengruppe im ganzen Erzbistum Köln.

Gruppenbild

Das Wichtigste in den Gruppenstunden ist am Anfang das Üben der Dienste. Wie geht man richtig, wie steht man, wie muss man sich drehen? Wer geht wann wohin? Das alles sind wichtige Fragen, die geklärt wer­den müssen. Doch neben dem Üben kommt der Spaß in den Gruppenstunden nicht zu kurz. Da wird gemalt und gebastelt, Dorfrallyes veranstaltet, diskutiert oder Fußball ge­spielt.

Neben den Aktivitäten in den Gruppenstunden kehren einige große Aktionen regelmä­ßig wieder. Jedes Jahr findet mindestens ein gemeinsamer Ausflug statt – Ab und zu geht es in den Freizeitpark oder zur Jugendherberge in Altenberg. Großer Beliebtheit erfreuen sich der Grillabend vor den Sommerferien oder auch die Radtouren, die einige schon bis Venlo und Roermond durchgestanden haben.

Bei Fahrten in Jugendherbergen lernt man sich über die verschiedenen Messdienergeneration noch besser kennen. Viel Spaß und wenig Schlaf kennzeichnen diese überaus beliebten Fahrten, die vom „Orgateam“ (bestehend aus älteren oder ehemaligen Ministranten) vorbereitet werden.

Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass die Glehner Messdiener häufig den Sieg im Fußballturnier der Messdienermannschaften aus ganz Neuss und Umge­bung davon getragen haben. Nahezu konkurrenzlos sind unsere Mannschaften im internen Wettbewerb unseres Seelsorgebezirks. Viele Erfolge konnten gefeiert werden und Pokale wurden Jahr für Jahr abgeräumt.

Einzug in die Kirche

Das religiöse Element darf natürlich nicht zu kurz kommen. So haben die älteren Mess­diener am Gründonnerstag 1999 zum ersten Mal ein gemeinsames Passah-Mahl in Er­innerung an das letzte Abendmahl Jesu gehalten, das seitdem jährlich stattfindet. Die regelmäßige Teilnahme an „Spätschichten“ in der Advents- und Fastenzeit gehört ebenfalls zum Programm. Außerdem gibt es seit der Adventszeit 2005 regelmäßig ei­gene „Messdiener-Messen“ nur für Ministranten.

Unbestrittene geistliche Höhepunkte sind jedoch die großen Ministranten-Wallfahrten des Erzbistums Köln nach Rom, die alle zwei bis drei Jahre im Herbst stattfinden. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche leisten diesen Dienst. Seit mehreren Jahren gibt es die „Seniorenmessdiener“, die bei den Beerdigungsgottesdiensten in der Woche dienen und dies mit viel Freude und dem zugehörigen Ernst ausführen.

Bei allen Aktivitäten darf aber eines nicht vergessen werden: das Wichtigste am Minis­trantendienst ist und bleibt der gemeinsame Dienst am Altar! Die Glehner Messdiener verrichten ihn mit großer Freude. Seit im Sommer 2009 nur noch ein einziger Gottesdienst am Wochenende stattfinden kann, dienen in jeder Messe etwa 25 Ministranten. Und wahrscheinlich seit Jahrhunderten gilt dabei das oberste Ministrantenmotto: „Was am Altar auch schief geht – Hauptsache: würdig!!“