Veranstaltungen

St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 24.04.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Mittwoch, 25.04.18
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St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 25.04.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Donnerstag, 26.04.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Maranatha

20:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus oder Krypta
Donnerstag, 26.04.18
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Unser Pfarrpatron St. Pankratius

Der heilige Märtyrer Pankratius gilt als einer der Eisheiligen und man zählt ihn auch zu den 14 Nothelfern. Sein Fest am 12. Mai wird im römischen Festkalender bereits im 5. Jahrhundert erwähnt. Wahrscheinliche hat der hl. Pankratius den Tod für Christus während der Verfolgungszeit unter Kaiser Diokletian im Jahre 304 erlitten. Begraben ist er in der nach ihm benannten Titelkirche auf dem Gianicolo in Rom. Sein Haupt wird in der Larteranbasilika verehrt.
Da der hl. Pankratius, der als kaum Vierzehnjähriger hingerichtet wurde, als Bild der Unschuld galt, führte man am Weißen Sonntag die Neugetauften in seine Kirche, damit sie an seinem Grabe die weißen Taufkleider ablegten und das Taufversprechen leisteten. Daher ist er sowohl der Schutzheilige der Erstkommunikanten wie auch Patron für die Einhaltung von Schwüren geworden.

Der Überlieferung nach war der hl. Pankratius der Sohn begüterter heidnischer Eltern aus Phyghien in Kleinasien. Nach dem frühen Tod seiner Eltern kam er mit seinem Onkel Dionysus nach Rom, weil die Familie noch in der Gunst des Kaisers stand. Dort lernte er die Christen kennen. Voller Abscheu verurteilte er ihre grausame Verfolgung durch den Kaiser. Er wurde von einem gewissen Eusebius zu dem in der gleichen Straße wohnenden Papst Kajus geführt, der ihn auf seine Bitte unterrichtete und aus dessen Hand er auch die Taufe empfing. Nun setzte Pankratius sich mit seinem Reichtum für die bedrängten Christen ein uns besuchte regelmäßig ihre Versammlungen und Gottesdienste.

Beim Kaiser als Christ angezeigt, versuchte dieser ihn zunächst durch glänzende Versprechungen zum Abfall zu bewegen. Aber trotz seiner Jugend blieb der hl. Pankratius standhaft und verteidigte voller Bekennermut, auch nachdem man mit der Todesstrafe gedroht hatte, seinen Glauben an Christus. Vor den Richter geführt, wurde er zum Tode durch das Schwert verurteilt.

Der hl. Pankratius soll in der Via Aurelia enthauptet worden sein. Papst Symmachus ließ an dieser Stelle im Jahre 500 eine Basilika errichten, die heutige Titelkirche S. Pancrazio. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals umgebaut.

Obgleich seine legendäre Lebensgeschichte erst später entstand, hielt sich seine Verehrung durch alle christlichen Jahrhunderte bis heute. Besonders die Franken haben ihn oft in Bedrängnissen angerufen und bauten ihm zu Ehren viele Kirchen, so auch hier in Glehn. Das deutet darauf hin, dass in Glehn schon im 8. Jahrhundert eine Pankratiuskirche gestanden haben könnte.