Veranstaltungen

St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Donnerstag, 22.02.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Maranatha

20:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus oder Krypta
Donnerstag, 22.02.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 27.02.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Mittwoch, 28.02.18
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St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 28.02.18
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Pfarrer Franz Wilhelm Doppelfeld

 

„Am 21.11.1964 starb der Erbauer der St. Hubertuskirche, Pfarrer Franz Wilhelm Doppelfeld, der viele Jahre in Neuss gewirkt hat. Aus seinem Leben ist folgendes zu berichten:

 

Pfarrer Doppelfeld wurde im Jahre 1929 zum Priester geweiht. Nach vierjähriger Kaplanzeit an St. Pius in Köln Zollstock kam er 1933 nach Neuss, wo er Kaplan an St. Marien wurde. Am 27.2.1939 wurde er zum Rektor von Reuschenberg ernannt. Zwei Jahre später, am 12.5.1941, wurde er verhaftet und kam in ein Konzentrationslager. Dann kam er zum Militär und geriet in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst am 3.1.1950 zurückkehrte.

 

Er übernahm wieder seine alte Reuschenberger Pfarre und baute hier jetzt die Kirche, die er in der Gefangenschaft gemeinsam mit einem mitgefangenem Kameraden, der Architekt war, entworfen hatte.

 

Hatte er auch Schweres im Konzentrationslager, im Kriege und in der Gefangenschaft durchgemacht, er war ungebrochen, er gewann seine alte Regsamkeit zurück und hatte auch seinen Humor nicht verloren.

 

Vor allem als Bauherr hat er sich in Neuss einen Namen gemacht. Nachdem er St. Elisabeth gebaut hatte, führte er den Bau des St. Hubertus-Stiftes durch und setzte neben das Altersheim die St. Hubertus Kirche, deren Bezirk dann von der St. Elisabeth Pfarre abgetrennt wurde. Am Passionssonntag des Jahres 1963 übernahm Pastor Doppelfeld die Pfarrstelle in Rösberg im Vorgebirge. Er sollte dort die Ruhe, deren er bedurfte bekommen und etwas für seine Gesundheit tun.

Eineinhalb Jahre später erfüllte sich sein Leben.“

 

Vgl. Auch den Artikel aus dem Jahr 2001 in der Neuss-Grevenbroicher-Zeitung.