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kapelle St. jakobus

Zur Entstehung der Ortsbezeichnung "Abtsküche" gibt es folgende These:

Der Oberhof Hetterscheidt gehörte zur ältesten Ausstattung des Werdener Klosterbesitzes Nach der Trennung von Abts- und Konventsbesitz waren die Einkünfte des Oberhofes der Haushaltung des Abtes vorbehalten. Schon im 14. Jhdt. Als "des Abtes Kuchen" bezeichnet, war sie auch für die Verpflegung des Abtshaushaltes eingerichtet. Das Schloss wurde unter Hugo Preutaeus ständiger Wohnsitz des Abtes.

Ursprünge

Eine der vielen europäischen Pilgerstraßen nach Santiago hat auch durch unsere Gegend geführt. Bereits die erste an der Abtsküche erbaute Kapelle (1791) war dem Heiligen Jakobus geweiht. So auch die 1908 neu erbaute Kapelle. Die heutige Kapelle (fertig gestellt 1909 im neoromanischen Stil, Baukosten 23.000, -DM) hat Vorläufer-Bauten: Im Schulhaus mit zuschaltbarem Chorraum und in der Schlosskapelle der Werdener Äbte (vgl. "Geschichte der Heiligenhauser Gotteshäuser"). Bis zur Aufhebung der Werdener Abtei 1803 wurde die Hetterscheidter Kapelle von einem Geistlichen des Werdener Klosters bedient. In den folgenden eineinhalb Jahrhunderten versuchten die Hetterscheidter Katholiken immer wieder, selbständig zu sein, einen eigenen Pfarrer zu unterhalten. Dies gelang ihnen nur für kurze Zeiträume. Auch Verhandlungen mit den benachbarten Katholiken ergaben für die Hetterscheidter keine befriedigende Lösung. Die Heiligenhauser Katholiken wollten nur dann Geld zum Unterhalt eines Pfarrers beisteuern, wenn das neue Gotteshaus nicht weiter östlich als das Haus am Handstein errichtet würde. Auch die Velberter Katholiken weigerten sich, den Standort Hetterscheidt für eine Kirche zu diskutieren. 1845 schloss Hetterscheidt sich Velbert an. Und es blieb dort, als 1855 die St. Marien - Kirche in Velbert entsteht.

Erst 1909 schlossen sich die Hetterscheidter Heiligenhaus an - unter der ausdrücklichen Bedingung, dass die selbständige Kapellengemeinde erhalten würde.

Manches ist noch aus der Gründerzeit der Kapelle erhalten: Heiligenfiguren im Nazarenerstilund auch der steinerne Unterbau des Hochaltares. Die alte Bemalung ist längst übertüncht. Schade, meinen alte HeiligenhauserInnen. Denn in den Gesichtern der früher im Chorraum aufgemalten Engel konnte man junge HeiligenhauserInnen erkennen. Der Maler hatte sich die Modelle eben aus der Pfarrgemeinde geholt.

Die Jakobuskapelle wurde renoviert und hat heute eine moderne Ausmalung bekommen, und ist sehr beliebt als HOCHZEITSKIRCHE.               

 

Die Kirchenbänke standen ursprünglich in der Pfarrkirche St. Suitbertus. Die kleinen Fenster im Chorraum stellen die großen Missionare dar, die das Christentum in unsere Gegend brachten: Bonifatius, Ludgerus, und Suitbertus dazu der Patron der Kapelle, St. Jakobus.  


Kurzinformation über die
Kirchengemeinde St. Suitbertus




st.jakobus_neuInformationen
über
die St. Jakobus Kapelle
in Heiligenhaus-Hetterscheidt


Download  Pfarrnachrichten 
 

Der diesjährige Tagesausflug der kfd führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag, 30.06.2012 nach Brühl. Neben der geplanten Stadtführung und einer Führung im Schloss Augustusburg besteht die Möglichkeit eines gemeinsamen Mittagessens im Restaurant „Kupferpfanne“. Der Teilnehmerbeitrag von 16,50€ (18,50€ für Nichtmitglieder) ist bei der Anmeldung bis zum 10.06. in den Büchereien oder im Pastoralbüro zu entrichten und kann auch bei Absage nicht zurückgezahlt werden. Kosten für die Führungen (6,10€) und das Mittagessen kommen noch hinzu.
 



 

 
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