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Nicht nur ein Wortwechsel:

Aus Pfarrverband wurde Pfarreiengemeinschaft

EinführungsgottesdienstMichael KasiskeMit dem Leitwort "Perspektive 2020. Wandel gestalten - Glauben entfalten" hat das erzbistum Köln seienn Strukturwandel eingeleitet. Die Jahreszahl ließ manchen denken: "Das ist noch weit!", aber mittlerweile gibt es ganz konkrete Auswirkungen.

Gemäß der eindeutigen Mehrheit der Voten und Beschlüsse in den Gremien der Frechener Gemeinden, hat der Erzbischof entschieden, die Pfarreiengemeinschaft Frechen zu errichten. Damit ist nicht nur eine neue Bezeichnung für das Miteinander der acht Frechener Pfarrgemeinden gegeben, sondern vieles ändert sich grundlegend - heute, 2009.

Ein leitender Pfarrer wird für die Leitung und Verwaltung der Pfarreiengemeinschaft ernannt. Die anderen Pfarrer arbeiten als Pfarrvikare im Schwerpunkt in der Seelsorge. Das gesamte Seelsorgeteam wurde zum 1. November für alle Pfarrgemeinden Frechens ernannt. Sie sind nicht mehr für die Doppelpfarrei ernannt, sondern für die ganze Stadt. Daraus ergeben sich Auswirkungen für die Aufgabenverteilung, die derzeit neu geplant wird. Unter dem Leitwort "Licht für Frechen" hat sich das Team unter den Gedanken der Bergpredigt gestellt, und lädt die Frechener Katholiken ein, an diesem Auftrag Jesu mitzuwirken "Ihr seid das Licht der Welt!"

Neue Strukturen finden sich auch bei den Verwaltungsaufgaben: Die Kirchenvorstände der einzelnen Gemeinden werden schwerpunktmäßig für Immobilien und Finanzen zuständig sein, während der Kirchengemeindeverband KGV die wichtigen Bereiche Personal, Finanzen und pastorale Verwaltung verantwortet, ebenso die Trägerschaft für die Kindergärten. Weiterhin gehören auch die Organisation und Finanzverwaltung der Pastoral- und Kontaktbüros sowie die Koordinierung der Versammlungsflächen in den Gemeindezentren dazu. Die Kirchenvorstände wählen geschäftsführende Vorsitzende, die - in enger Absprache  mit dem Pfarrer - die KV-Sitzungen leiten. 

Die Pfarrverbandskonferenz wird im November 2009 mit der Wahl eines neuen, für ganz Frechen zuständigen Pfarrgemeinderats abgelöst. Eine kleine Steuerungsgruppe macht sich derzeit schon Gedanken zur zukünftigen Arbeit des PGR auf Stadtebene und möglicher Orts- und Sachausschüsse auf Gemeindeebene.

"Wie soll das alles möglich sein?" fragt schon Maria den Engel, der ihr die Geburt eines Sohnes ankündigt. Es gibt kein Patentrezept. Mit diesen Schritten betreten wir als Frechener Gemeinden absolutes Neuland. Es steckt die Herausforderung drin, sich als Kirche heute den Veränderungen zu stellen, Licht für Frechen zu sein und dies in alle Lebensbereiche zu tragen. Hier ist es erfreulich zu sehen, wie viele Haupt- und Ehrenamtliche sich den Aufgaben stellen und Ideen zusammentragen, wie Gemeindeleben vor Ort und das Ganze der Zusammenarbeit in Frechen gelingen kann. Auch Sie können Licht für Frechen sein!
 
 
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