Wer einen Menschen kennen lernen will, der fragt nach seinem Namen.
Unser Familienname Schönstätter – weist hin auf unseren Ursprung: Wir gehören zur weltweiten Schönstattfamilie, sind als Säkularinstitut Teil des Schönstattwerkes.
Unser Eigenname – Marienschwestern – steht für die innere Zugehörigkeit zur Gottesmutter. Er spiegelt unsere Individualität im Schönstattwerk als einer internationalen geistlichen Gemeinschaft.
Zusammen mit Jugendlichen, Frauen, Männern, Familien, Brüdern, Patres und Weltpriestern setzen wir uns ein für die Erneuerung der Gesellschaft aus den Urkräften des Christentums. Nach dem Motto „Die Liebe Christi drängt uns“ leben wir im Geist der Armut, des Gehorsams und der Jungfräulichkeit. Wir möchten wie Maria sein und wie sie in allem die Liebe zur Mitte unseres Lebens werden lassen. Unsere Schwesterngemeinschaft wurde am 1. Oktober 1926 als eines der ersten Säkularinstitute von Pater Josef Kentenich (geb. 1885 hier in unserer Nähe in Gymnich, gest. 1968 auf Berg Schönstatt/Vallendar bei Koblenz) gegründet. Unsere Schwestern arbeiten in über 33 Ländern auf allen fünf Kontinenten. Für den norddeutschen Raum befindet sich das Provinzhaus in Borken/Westf., von wo aus auch die Delegatur in Indien getragen wird.
Die Filiale Bliesheim gehört zu einer unserer ersten Niederlassungen. Schon 1929 kamen die ersten zwei Marienschwestern, sie übernahmen den Kindergarten, die Jugendarbeit und den Sakristeidienst in der Pfarrei. Später kam eine Nähschule, Familienpflege und die ambulante Krankenpflege dazu. Viele Jahre betreuten wir in unserem Schwesternhaus ältere Menschen. Heute wohnen wir zu fünf Schwestern im Marienheim, versehen hauptamtlich den Küsterdienst der Pfarrei, arbeiten ehrenamtlich in der Alten- und Krankenpastoral. Wir leben mit der Gemeinde und beten in ihren Anliegen. Im Marienheim treffen sich regelmäßig Gruppen der Schönstattmänner und der Schönstattgemeinschaft Frauen und Mütter.
In unserer Gemeinde gibt es das Projekt Pilgerheiligtum. Dabei wandert ein kleines Gnadenbild der Gottesmutter von Schönstatt Tag für Tag von Familie zu Familie.In einem Kreis von 7 - 15 Familien besucht dieses Bild für ca. 2 – 3 Tage im Monat die Familien oder Einzelpersonen. Im Pilgerheiligtum will Maria ihr Kind, Christus, immer neu in die Familien bringen. Es soll wieder eine christliche Atmosphäre entstehen, indem wir einen Augenblick innehalten, uns von ihr und ihrem Sohn anschauen lassen und ihnen unsere Sorgen und unser Leid, unsere frohen Erwartungen und Bitten bringen.
Acht Kreise gibt es in unserer Pfarrei, weitere sechzehn in den Nachbargemeinden. Zu jeder Zeit können neue Pilgerheiligtumskreise gebildet werden.