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St. JosephSt. JosephSt. Joseph

Ursprünglich gehörte Köttingen mit seinen um das Jahr 1900 erst 300 Bewohnern zur Kirchengemeinde Liblar. In der St.-Anna-Kapelle wurde wöchentlich eine hl. Messe gefeiert. Durch den Bau der Bergmannssiedlung lebten hier 1930 bereits 1.500 Katholiken (2001 waren es 2.101).
 
Am 28. Mai 1922 erfolgte die feierliche Grundsteinlegung zum Bau einer eigenen Pfarrkirche. Aus dieser ärmlich ausgestatteten Bergmannskirche wurde dank der Spendenfreudigkeit der Köttinger bis 1930 ein „schönes Gotteshaus“.
 
Durch einen Brandbombenangriff am 15. Oktober 1942 wurde aus der mühsam ausgestatteten Kirche eine öde Ruine. Dank der Eigenleistungen der Köttinger konnte jedoch Weihnachten 1948 wieder dort gefeiert werden. 1956 wurden die neuen Glocken eingeweiht. In den Jahren 1965 – 1968 er-folgten Renovierung und Ausbau des Kircheninneren und des Haupteingangs.
 
Die 1982 wieder aufgebaute St.-Anna-Kapelle und der Neubau des Pfarrheims 1990 sind weitere Zeichen kirchlichen Lebens.
 
Die Reihe der Pfarrer am Ort - Meurers, Voß, Rüttger, Esch und Gdynia – endete 1999.
 
Damit wurde Wirklichkeit, was sich in den letzten Jahrzehnten abzeichnete: im Weinberg des HERRN gibt es zu wenig Priester. Heute gehört Köttingen Taufbecken St. Josephum Pfarrverband Erftstadt-Ville und wird durch Pfarrer Günther von Kierdorf aus mitbetreut.
 
AKrippe St. JosephKrippe St. Josephus der Festschrift zum 50. Kirchweihfest von 1974:Taufbecken St. JosephTaufbecken St. Joseph„…aber mit rosigen Zeiten hat das Christentum eigentlich nie etwas zu tun gehabt. Viel wird davon abhängen, ob die Köttinger sich von Christus ernsthaft ansprechen und fordern lassen, noch mehr aber davon, dass Gottes Segen zum guten Willen der Menschen hinzukommt. In der Hoffnung auf beides liegt unsere Chance für die Zukunft.“

 
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