Erzbistum Köln     

Taufe – Beginn des Glaubensweges

taufschaleWenn ein Kind geboren wird, erleben Mütter und Väter, dass sie an einem ganz großen Ereignis teilhaben. Eltern erhoffen sich durch die Taufe Segen und Heil für ihr Kind. Sie wünschen sich, dass Gott dieses Kind beschütze. Das ist ein ernstes Anliegen.
Gewiss spielt bei der Taufe auch der Segen eine Rolle. Im tiefsten Sinn aber ist Taufe Aufnahme in die Gemeinschaft der Glaubenden. Durch die Taufe wird man Christ und gehört zur weltweiten Gemeinschaft der Kirche. Gott verspricht für immer: „Ich bin dein ganzes Leben bei dir und begleite dich. Ich trage dich in den schönen und schwierigen Zeiten deines Lebens. Ich habe dich lieb. Vertraue mir.“
In der Taufe sagt Gott dem Menschen seine Nähe und Treue zu, wenn der Taufspender (Priester oder Diakon) den Täufling mit Wasser übergießt und dabei spricht: „N., ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.
Drei weitere Zeichen unterstreichen den Sinn der Taufe. Sie machen sichtbar und fühlbar, was in der Taufe geschehen ist.
Salbung mit Chrisam: Wer getauft ist, gehört zu Christus.
Anlegen des weißen Kleides: Der Täufling soll Christus anziehen wie ein Kleid.
Entzünden der Taufkerze: Der Täufling soll leben als Kind des Lichtes.
Die Taufe ist das „Zugangstor“ zu den übrigen Sakramenten der Kirche. Sie ist die Voraussetzung für den Empfang der Sakramente. Das Bekenntnis zum Glauben an den dreieinigen Gott und der Empfang der Taufe sind das Fundament, auf dem das persönliche Leben und das Leben der Kirche als Gemeinschaft aufbauen.
In unserem Land ist die Taufe von Kindern der Regelfall. Ihm wird die Taufe gespendet, weil Eltern darum bitten und für den Glauben an Gott und Jesus Christus entschieden sind. Sie sagen als Eltern Ja zu ihrem Kind und vertrauen es Gott an. Wer sein Kind zur Taufe anmelden möchte, kann das in einem der Pastoralbüros tun.

Regelmäßige Termine

Wir bieten regelmäßige Tauftermine:

In der Pfarrei St. Margareta am 2.+4. Samstag im Monat. In der Pfarrei in den Pfarreien St. Matthäus am 1.+3. Samstag im Monat (ab dem 1. September 2017 am 2.+4. Samstag im Monat). In der Pfarrei St. Pantaleon und St. Severin am 1.+3. Samstag im Monat.

An diesen Terminen werden bis zu drei Kinder getauft. Die Pastoralbüros vermitteln ihnen dann der Kontakt zu einem der Priester und Diakone, mit denen sie dann die Tauffeier besprechen und planen können.
Immer häufiger wird die Taufe aber auch im Zusammenhang mit der Vorbereitung zur Ersten Heiligen Kommunion Kindern im Grundschulalter gespendet. Bei der Anmeldung zur Erstkommunionvorbereitung wird dann mit ihnen vereinbart, wann uns wo die Taufe gefeiert werden kann – an einem Samstag, in einer Sonntagsmesse oder der Osternacht.
Ab dem 14. Lebensjahr wird von uns mit dem Taufbewerber individuell vereinbart, wie die Vorbereitung zum Empfang der Taufe, das sogenannte Katechumenat (Glaubenseinführung) gestaltet wird. Nach Anmeldung im Pastoralbüro nimmt ein Priester Kontakt mit dem Taufbewerber auf und klärt den weiteren Weg bis zur Taufe mit ihm ab.
 


 
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