Erzbistum Köln     

Firmung - Stärkung durch den Geist

salbgefaessDie Firmung gehört mit der Taufe und Eucharistie zu den drei Sakramenten der christlichen Initiation. Diese drei Sakramente gehören eng zusammen. Das bedeutet, dass der Empfang der Firmung zur Vollendung der Taufgnade notwendig ist. Bei der Firmung geht es um den Empfang des Heiligen Geistes, den wir in der Taufe schon anfanghaft erhalten haben. Die Firmung erfolgt in der Regel durch einen Bischof, der während des Firmgottesdienstes um die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Firmbewerber bittet. Danach folgt der wesentliche Ritus des Sakraments, in dem der Bischof den Firmbewerber auf die Stirn mit Chrisamöl salbt. Der Friedensgruß beendet den Ritus und bezeugt die kirchliche Gemeinschaft mit dem Bischof und mit allen Gläubigen.
Taufe wie Firmung werden nur ein einziges Mal gespendet, da ihr Empfang eine unauslöschliche Wirkung für die menschliche Seele hat. Zuweilen spricht man von der Firmung auch als dem „Sakrament der christlichen Mündigkeit“, da hierbei der Firmbewerber selber seinen Glauben bekennt, nachdem bei der Taufe das für ihn Eltern und Paten getan hatten.
Jeder Firmbewerber sollte einen Paten haben, den er selber ausgewählt hat. Es ist empfehlenswert, dass einer der Taufpaten den Dienst des Firmpaten übernimmt. Der Pate muss katholisch getauft und gefirmt sein. Vater und Mutter eines Firmbewerbers scheiden als potentielle Paten aus.
Informationen zur Firmvorbereitung finden Sie hier.

 

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