Erzbistum Köln     

Ohne die heilige Messe - keine Kirche

Das Ereignis, mit dem das Christentum beginnt, ist die Auferstehung Jesu. Menschen, die Jesus nachgefolgt waren und ihn am Kreuz haben sterben sehen, haben die Erfahrung gemacht, dass Jesus lebt und der Tod besiegt ist.
Dieselbe Erfahrung machten die ersten Christen, wenn sie sich zum Gebet zusammengefunden haben. Schnell merken sie, dass es nicht nur darum geht, sich an die gemeinsame Zeit mit Jesus zu erinnern, an seine Worte und Taten, an seinen Tod und seine Auferstehung. Jedes Mal, wenn die Christen das „Gedächtnis“ Jesu begingen, also das, was er im Abendmahlsaal mit seinen Jüngern vor seinem Tod gefeiert hat, wird die Person Jesu Christi, das Ereignis des Todes und der Auferstehung in der Versammlung der Jünger Christi gegenwärtig und immer wieder neu aktuell. „Die große Danksagung“ nannten sie dieses Geschehen, Eucharistie. Es ist das, was wir heute meistens unter dem Begriff „heilige Messe“ kennen.

 

Messe_1

 


Wie die ersten Christen, so versammeln sich auch heute an jedem Sonntag, manche sogar an jedem Tag, Christen in den zehn Kirchen Brühls und feiern das „Gedächtnis“ Jesu. Und wie die ersten Christen, dürfen auch die Jünger Jesu aus Brühl die Erfahrung machen, dass Jesus Christus sich anwesend macht: die den Gestalten von Brot und Wein, im Priester, der im Namen Jesu für die Menschen das Wort und die eucharistischen Gaben bricht, in der Versammlung, die in der Kirche zusammenkommt, im alltäglichen Leben jedes einzelnen. Ohne die Erfahrung, dass Gott anwesend ist und auch heute noch wirkt und den Tod besiegt, kann die Kirche nicht leben.
 


 
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