Erzbistum Köln     

Das Kreuz

2012-02-22 Detail des Aschenkreuzes - 2

 

In margaretaS fehlt das Kreuz! So hieß es bis zur Fastenzeit 2012. Empört oder verunsichert fragten Besucher, warum im neuen Begegnungszentrum kein Kreuz hängt. Andere bemerkten das Fehlen eines Kreuzes erst gar nicht. Hätten der Pfarrer oder ein von ihm Beauftragter damals vor der Einweihung nicht schnell ein Kreuz kaufen und anbringen können? Das Kreuz wäre da gewesen – Gott sei Dank! – und es hätte keine Nachfragen und keine Aufregung gegeben. Vielleicht hinge dort seitdem ein schönes Kreuz. Eines, das zum Haus passt – ästhetisch gesehen. Eines, das sich gut in die Architektur und die Ausstattung des Hauses einfügt. Das Kreuz muss passen. Passgenaue Kreuze stören nicht. Aber genau hier fängt das Problem an: Kreuze sollten verstören, zumindest nachdenklich machen, aufrütteln. Auf keinen Fall beruhigen! Nicht das Kreuz muss zum Haus, das Haus muss zum Kreuz passen.
Oder wäre es besser, wenn wir Christen anstelle des Marterwerkzeugs ein Victory-Zeichen vor uns hertragen würden, wie der evangelische Fernsehpfarrer Jürgen Fliege es vor einigen Jahren einmal vorgeschlagen hat? Nähern Sie sich in der Fastenzeit dem Kreuz, spüren Sie den Anstoss und erfahren Sie die Hoffnung! In margaretaS werden Sie neben den verschiedenen Veranstaltungen auch ganz unterschiedlichen Kreuzen und Kreuzesdarstellungen begegnen.

 

Das Projekt - online

Eine Dokumentation der in margaretaS aufgestellten Kreuze und Texte zum Kreuz finden Sie unter den Navigationspunkten "Kreuz in Bildern" und "Kreuz in Texten"

 

 

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