Erzbistum Köln     

Kirche St. Heinrich

Die Kirche St. Heinrich wurde mit ihrer Weihe durch Weihbischof Joseph Ferche am 8. /9. Februar 1958 zur Pfarrkirche eines Gebietes im Brühler Westen, das auf eine Bergmannssiedlung aus den Jahren um 1920 zurückgeht. Erste Überlegungen zur Gründung dieser Pfarre aufgrund starken Bevölkerungswachstums werden bereits 1939 angestellt. Sie führen zunächst in 1951 zur Einrichtung eines abhängigen Rektorates mit eigener Vermögensverwaltung und schließlich  in 1958 mit der Erhebung des Rektorats zur Pfarre vollendet. 

  

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 Außenansicht

 

Die Kirche ist ein eigenwilliger Zentralbau. Das Baumaterial besteht aus hellem, durch Lichtöffnungen aufgelockertem Beton und Sandsteinmauerwerk aus Bruchstein. Gegenüber der dreigiebeligen Eingangsfront steht am Rande des Vorplatzes der weiße, von rechteckigen Öffnungen durchbrochene Glockenkampanile.  

 

KircheHeinrich8Innenansicht

 

Die Kirche wurde vom Brühler Architekten Przybilla als dreichorige Anlage entworfen. Je ein Chor war für den Altar (im Osten), für das Sakrament der Taufe (im Westen links des Eingangs) und für das Sakrament der Beichte (im Westen rechts vom Eingang) vorgesehen. Von außen erscheinen die drei Chöre als vorspringende Kapellen. Jede der Kapellen ist mit einem eigenen Dach versehen, gemeinsam umschließen sie den eigentlichen Kirchenraum. Im Zuge der Erweiterung der Orgelbühne wurde die ursprüngliche Konzeption geändert. Der Beichtbereich befindet sich nun auf der südlichen Seite.    

 

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Altarkreuz 

Pieta

 

Im Inneren fallen die vielen kleinen farbig verglasten Öffnungen in der leicht konkaven Rückwand hinter dem zentralen Altar auf, der von oben durch Lichtöffnungen erhellt wird. Darüber schwebt das Kreuz des Kölner Bildhauers Hein Wimmer mit Bronzekorpus und Evangelistensymbolen aus Emaille. Der Altar ist weit in den Raum hineingezogen und wird an drei Seiten von Bänken umgeben. Unter dem Altar befindet sich eine Krypta für Gottesdienste kleinerer Gemeinschaften.  

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Szene des Kreuzwegs von Hildegard Bienen 

 

Erwähnenswert ist an der Südwand die symbolstarke Kreuzwegdarstellung von Hildegard Bienen aus Hamminkeln-Marienthal.

 

Standort


 
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