Erzbistum Köln     

Die Birkhof-Kapelle 

Wie so viele Kapellen soll auch die Birkhof-Kapelle einer wundersamen Begebenheit ihre Entstehung verdanken: Einst habe ein Wildheger in Walberberg in der Waldflur „Am Muttergottesbildchen“ ein Bildchen der Pietà gefunden. Ihr zu Ehren erbaute man ein kleines Fachwerkkapellchen. Als der Wald 1862 an dieser Stelle gerodet wurde, wurde das Kapellchen in Richtung Badorf verlegt. 50 Jahre später stand es der Braunkohlenförderung im Wege. Jetzt wurde es abermals verlegt, an den heutigen Standort. 1912 ließ die Berggeist AG die heutige Kapelle in seinen neugotischen Formen errichten. Nach Beschädigungen im II. Weltkrieg wurde sie notdürftig renoviert. 1952 erhielt die Kapelle ein neues Muttergottesbild, eine vom Bildhauer Tophinke geschaffene Pietà, vom katholischen Männerwerk gestiftet. 1978 wurde die Kapelle grundlegend saniert und 1980 feierlich eingeweiht. Noch heute lädt die Kapelle die Menschen ein, ihre Anliegen der Gottesmutter vorzutragen. Alljährlich pilgern die Brühler Männer in einer Bußwallfahrt zu dieser zu Ruhe und Gebet einladenden Stätte.
 
Birkhofkapelle_1 Birkhofkapelle_4
 
Standort
 
Literatur: Drösser, Wolfgang u. a.: „Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land!“ – 100 Jahre Pfarrkirche St. Pantaleon in Brühl-Badorf, Brühl 1997

 
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