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CARITAS


Chorgemeinschaft St. Antonius


Jugend und Ministranten


Ökumene


Seniorenkreis


Sternsinger, Mission, Dritte Welt



Caritas-Arbeit in der Gemeinde


Grundgebot unseres Glaubens

Caritas – Liebe, als Liebe zu Gott und zu den Menschen, vor allem den Menschen in Not – ist ein Grundgebot unseres Glaubens, dem sich auch unsere Gemeinde stellt. Es ist daher selbstverständlich, dass der Pfarrgemeinderat einen Sachausschuss „Caritas“ gebildet und eine Sachbeauftragte bestellt hat. Caritas als tätige Nächstenliebe hat viele Formen und Gesichter, als Handeln des einzelnen Christen und als Handeln der Gemeinde; so etwa ist sicher auch z. B. die Arbeit unseres Seniorenkreises ein Stück gegenseitiger Caritas.

Caritas ist grenzenlos

Caritas macht dabei nicht Halt an den Grenzen der eigenen Gemeinde oder des eigenen Landes. Zeichen für diese Haltung sind sowohl die immer wieder notwendigen Kollekten oder Spendenaufrufe, mit denen einzelne Gruppen oder die Gemeinde Hilfen für Flut- und Erdbebenopfer im eigenen Land und in aller Welt oder für notleidende Menschen in der Dritten Welt geben.

Blickt man auf die vergangenen Jahre zurück, so ist auch Vieles, was wir in unserer eigenen Gemeinde tun, nicht mehr wegzudenken, etwa:

• die Krankenbesuche der Frauengemeinschaft;

• der ambulante Pflegedienst in unserer Gemeinde, der besonders vielen älteren Menschen ein Leben in ihrer häuslichen Umgebung ermöglicht;

• die Gemeindecaritas: das ist in unserm Dorf zum Einen die „Aktion Babykorb“; zum Andern sind es die Frauen in Holtorf, die nun schon seit Jahrzehnten kurz vor Weihnachten die Holtorfer in ihrem Zuhause aufsuchen und um Geldspenden bitten. Dankbar sind wir dabei für jede Gabe, für große und kleine Spenden; dabei wird jeder Cent angenommen. Wichtig ist dabei auch zu wissen, dass 95 % des gesammelten Geldes für caritative Aufgaben in unserer Gemeinde verbleiben.

Hilfe für die wirklich Bedürftigen

Der Caritasausschuss des Pfarrgemeinderats bemüht sich um eine gewissenhafte Verteilung der vorhandenen Mittel an finanziell bedürftige Mitmenschen in Holtorf. Scheinen wir auch in einem wohlhabenden Dorf zu wohnen, so sehen wir nicht hinter verschlossene Türen. Durch Einfühlungsvermögen, offene Worte und aufmerksame Mithilfe ist es möglich, an richtiger Stelle zu agieren.

Gerade in letzter Zeit merken wir im Zuge der Kürzungen der Leistungen durch Krankenkassen und Rentenversicherungen, wie wichtig diese Möglichkeit unserer Gemeinde, in Not geratenen Menschen zu helfen, ist. Caritas bietet für uns alle die Möglichkeit, vor Ort sinnvoll zu helfen.

Dagmar Leuwer



Jugendarbeit und Ministrantendienst


Jugend beginnt immer wieder neu

Nachdem wir in der Mitte der 90er Jahre mit Gesine Hoffmann als Leiterin viele schöne Gruppenstunden hatten, sind wir im Frühjahr 2000 mit den damaligen Kommunionkindern als neue Jugendgruppe gestartet. Zwei Jahre später kam eine weitere Mädchengruppe unter der Leitung von Dina Hochstetter und Daria Wolfgarten dazu. Sehr schön ist es, dass es seit kurzem, dank männlicher Unterstützung, noch eine weitere Jugendgruppe gibt. Somit bestehen wir jetzt aus 8 Leitern, tatkräftig unterstützt von Frau Feldmann, und ca. 25 Kindern und Jugendlichen.

Alle Gruppen treffen sich einmal in der Woche zum Spielen, Basteln, Kochen und Erzählen. Auch mit Frühschichten und halbjährlichen Jugendmessen integriert sich die Jugend in das kirchliche Leben unserer Gemeinde.

Die Ministranten

Nicht zu vergessen sind die Ministranten als wichtiger Bestandteil des Jugendlebens und der Mitarbeit in der Gemeinde. Herr Stentenbach führt die neuen Ministranten in ihren Dienst ein und übt mit ihnen bei Bedarf zu hohen Festen.

Dank Herrn Küppers werden regelmäßig Ausflüge für die Messdiener angeboten, die regen Anklang finden. Unvergessen bleiben auch die jährlichen Ausflüge mit Pastor Babilon zu Pützchens Markt.
Seit der Bildung des Seelsorgebereichs „Am Ennert“ hat sich auch die Zusammenarbeit mit den Jugendleitern der Gemeinden Holzlar und Pützchen positiv entwickelt. So wurde Anfang des Jahres ein gemeinsamer Tag der Jugend organisiert, zu dem sich 60 Kinder und Jugendliche aus allen drei Pfar-reien zum Kennenlernen, Spielen und Grillen trafen. Insgesamt war der Tag ein voller Erfolg und wir sind sicher, dass das bald wiederholt wird.

Wir sind unverzichtbar beim Pfarrfest

Auch zu den bisherigen Pfarrfesten unserer Gemeinde haben die Jugendgruppen durch Mini-Play-back-Show, Schwarzlichttheater, Geisterbahn und Modenschau mit guter Resonanz bei den Besuchern beigetragen. Ebenso ist der Verkauf der Eier und Kerzen zu Ostern aus dem Gemeindeleben nicht mehr wegzudenken.

Nachdem wir mit der Gruppe den Jugendkeller mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gestrichen und verschönert haben, ist der Raum zu einem gemütlichen Treffpunkt geworden.

Für die Zukunft planen wir eine Teestube, um das Freizeitangebot auch für Jungs und Mädels über vierzehn attraktiv zu machen.

Jeder, der Spass am Gemeindeleben hat und mit uns als Leiter oder Teilnehmer die Jugendarbeit gestalten möchte, ist immer herzlich willkommen.

Lucia Rütten, Laura Rütten, Saskia Krämer


Gelebte Ökumene in Holtorf


Es war einmal . . .

Bis zum Kriegsende im Jahr 1945 war Holtorf ein „katholisches Dorf“, in dem nur wenige evangelische Mitchristen lebten. Die Bevölkerung in den drei Ortsteilen betrug 620 Einwohner, von denen 596 katholisch (= 96 %) und 24 evangelisch waren. Wohnungsnot in den Städten durch Kriegszerstörungen und die große Zahl an Heimatvertriebenen brachten in den ersten Nachkriegsjahren starke Änderungen mit sich.

So betrug die Einwohnerzahl 1949 bereits 750, von denen sich rd. 100 zum evangelischen Glauben bekannten. 1949 wurde Bonn Bundeshauptstadt und Sitz der Bundesregierung. Dies hatte zur Folge, dass die Bevölkerung in Bonn und den umliegenden Dörfern stark anwuchs. Bereits 20 Jahre später im Jahr 1969 lag die Einwohnerzahl in Holtorf bei 1263, von denen 946 katholisch (= 75 % ) und 289 evangelisch (= 22 %) waren.

Die Bevölkerung nahm weiter kräftig zu und bereits 1987 hatte Holtorf rd. 1.700 Einwohner. Am 1. Juli 2004 lebten in Holtorf 1.809 Einwohner, von denen 973 katholisch (= 54 %) und 420 evan-gelisch (= 23 %) sind. 416 Einwohner (23 %) gehören keiner der beiden christlichen Kirchen an.

Bis in die 50er Jahre war auf diesem Hintergrund Ökumene in Holtorf kein großes Thema. Mit der stark anwachsenden Zahl der evangelischen Mitchristen entstand jedoch zunehmend der Wunsch nach eigenen Sonntagsgottesdiensten vor Ort, um sich den weiten Weg zur nächsten evangelischen Kirche zu ersparen. Man fand zunächst eine Bleibe in der kath. Volksschule in Holtorf (heute Feuerwehrgebäude). Dieser Zustand dauerte bis 1975.

Eine neue Ära:
St. Antonius, Gotteshaus aller Holtorfer


Mit der Fertigstellung der heutigen St. Antonius-Kirche und der Übernahme der katholischen Pfarrei durch Pastor Nienaber begann eine neue Ära der Ökumene vor Ort. Den evangelischen Mitchristen wurde die Nutzung der katholischen Kirche für die Feier ihrer Gottesdienste angeboten. Da es in Holtorf keine besseren Räume als eine Kirche gab, wurde das Angebot gern angenommen.

Und so hat sich die Mitnutzung der katholischen Kirche durch die evangelischen Mitchristen seit nunmehr fast 30 Jahren bewährt; viele Evangelische aus Holtorf antworten, wenn sie nach ihrem Gotteshaus gefragt werden, mit großer Selbstverständlichkeit: „das ist doch die St. Antonius-Kirche“. Dies kann auch heute noch als ein besonderes Zeichen gegenseitiger Hilfsbereitschaft und gelebter Ökumene in Holtorf gesehen werden, wie es an anderen Orten so nicht immer zu finden ist.

Neben den Gottesdiensten an jedem 3. Sonntag im Monat finden weitere Gottesdienste zu Trauungen sowie zu Silber- und Goldhochzeiten statt. Bei vielen dieser Anlässe haben dann durch die Teilnahme katholischer Freunde und Nachbarn oftmals die Katholiken die „Mehrheit“ im evangelischen Gottesdienst! Und wenn ein evangelischer Mitchrist zu Grabe getragen wird, findet der Trauergottesdienst in der katholischen Kirche statt. Hierbei wird der Sarg, wie es in Holtorf üblich ist, während des Trauergottesdienstes vor dem Altar aufgestellt.

Ein weiteres Zeichen praktisch gelebter Ökumene ist der Pfarrbrief der kath. Gemeinde St. Antonius; dort steht der evangelischen Gemeinde in jeder Ausgabe genügend Raum zur Verfügung, um über wichtige Vorgänge aus der evangelischen Kirche zu berichten. Als Zeichen praktisch gelebter Ökumene und als Gruß beider Gemeinden an die Holtorfer jedweder Konfession wird der Pfarrbrief an alle Haushalte verteilt.

Darüber hinaus findet Ökumene durch das gemeinsame Mitwirken und durch Mitgliedschaften von Katholiken und Protestanten in vielen Bereichen des kirchlichen Gemeindelebens statt. Erwähnt seien in diesem Zusammenhang: die Chorgemeinschaft, die Seniorengemeinschaft, die Jugendgruppen, der Kindergarten und die Bücherei. In Holtorf wird schon lange nach dem Motto „Man kennt sich, man versteht sich, man hilft sich“ ökumenisch und partnerschaftlich zusammengearbeitet. Möge der Wunsch in Erfüllung gehen, daß in absehbarer Zeit das Wort des Herrn „von dem einen Hirten und der einen Herde“ sich verwirklicht. In Holtorf sind die Christen auf einem guten Weg zu diesem Ziel.

Eckhard Holtz und Dr. Ernst Vickermann



Der Ökumenische Seniorenkreis
Die Idee zur Gründung eines Seniorenkreises in Holtorf hatte Marie-Luise Vickermann. Sie fand schnell Gleichgesinnte: Hannelore Bruchmüller, Hubertine Schäfer, Anneliese Pasch, Margot Stoll und Marga Wengenroth. Der Seniorenkreis wurde von Anfang an – und wird noch immer – ökumenisch geleitet.

Die Idee fand schnell Zuspruch

Am 28. Januar 1980 fand das erste Treffen im Pfarrheim Sankt Antonius statt. Bei den älteren Mitbürgern fand die Initiative sofort großen Zuspruch; die Pfarrer beider Kirchen – es war damals von der katholischen Kirche Pfarrer Nienaber und von der evangelischen Kirche der indonesische Pfarrer Simorangkir – haben die Idee sehr unterstützt und waren bei den Nachmittagen oft gern gesehene Gesprächspartner.

Bald konnten die Initiatoren zwischen 60 – 70 Personen im Seniorenkreis begrüßen. Bei Kaffee und Kuchen wurde viel gelacht und erzählt. Aber auch interessante Diavorträge, Bustouren und Feste, selbst das gegenseitige Erzählen, brachten viel Abwechslung in die Nachmittage

Der Kreis ist kleiner geworden

In den letzten Jahren hat sich unser Seniorenkreis verkleinert. Nicht weil es weniger ältere Menschen in Holtorf gibt – wir denken, es liegt am „Zeitgeist“. Seniorenkreis oder Altentreff?

Wer will heute alt sein? Altsein hat in der heutigen Gesellschaft kein gutes Image! Aber wir haben viel Freude am Beisammensein und treffen uns regelmäßig im Pfarrheim.

Wir lassen es uns richtig „gut gehen“ und erleben fröhliche und schöne Nachmittage; wir sehen interessante Diavorträge, lassen uns spannende Geschichten vorlesen, singen gemeinsam und feiern unsere Feste der Jahreszeit entsprechend. Wir nehmen an den Busfahrten der evangelischen Gemeinde teil, die dann immer schöne, gemeinsame Erlebnisse sind.

Was den Kaffee und Kuchen betrifft: auch da gibt es Abwechslung. Frische Waffeln, Kesselkuchen, pikante Häppchen und andere leckere Sachen schmecken uns gut. Ein Gläschen Wein oder Bowle fehlt auch nicht.

Unser Team und die Pastöre

Auch unser heutiges Team (Elisabeth Höner, Hannelore Bruchmüller, Hubertine Schäfer, Marga Wengenroth und Helma Klaukien) hat viel Freude an der Arbeit im Seniorenkreis.

Auch die Pastöre – Pater Joy Manjaly von der katholischen Gemeinde und Pfarrer Ralf Günther von der evangelischen Gemeinde - sind für uns da, wenn wir sie darum bitten. Die Senioren freuen sich immer über ihren Besuch.

Der Seniorenkreis trifft sich montags 14-tägig im Pfarrheim von 15.30 – 17.30 Uhr. Ein Beitrag zu den Kosten wird nicht erhoben. Der Kuchen wird von den Senioren gespendet oder selbst gebacken. Aber natürlich müssen die Kosten gedeckt werden: am Ende des Nachmittags wird ein Sparschwein herum gereicht. Aus diesen Einnahmen bezahlen wir alle anfallenden Kosten.

Wer mal reinschauen möchte, ist immer herzlich willkommen.

Hannelore Bruchmüller und Elisabeth Höner


Einzelinitiativen und Gemeindeaktionen

Täglich begegnet uns in den Medien die große Not in vielen Ländern der Welt. Unzähligen Menschen fehlen die wichtigsten Grundnahrungsmittel für eine ausrei- chende Ernährung, eine elementare medizinische Betreuung sowie eine angemessene Ausbildung.

Neben den vielen ungenannten persönlichen Gebern und den unbekannten Einzelaktivitäten, die es gottlob gibt und mit denen Gruppen und Engagierte mit ihren verfügbaren Kräften und Mitteln ein Zeichen gegen das Elend setzen, gibt es auch zahlreiche in die gleiche Richtung gehende Aktio-nen und Maßnahmen unserer Gemeinde. Einzelne, Gruppen und Gemeinde versuchen dabei, der großen Not ein Wenig entgegen zu wirken oder sogar möglichst einen Beitrag zur strukturellen Verbesserung der Situation und zur Bekämpfung der Ursachen der Not zu leisten.

Sternsinger bringen Segen und Hilfe
Zeichen und Hilfe ganz besonderer Art sind die Sternsinger, die es seit 1977 in Holtorf gibt. Jedes Jahr, um den 6. Januar herum, gehen sie durch die Straßen von Niederholtorf, Oberholtorf und Ungarten und sammeln Geld für Kinder in der dritten Welt.

Ob Schnee, Regen oder Eiseskälte (aber am liebsten natürlich bei schönem Wetter) bringen sie tapfer und fröhlich den Segen Gottes in jedes Haus und schreiben dabei mit Kreide an die Türpfosten
der Häuser ihr „ + C + M + B + “ eingeschlossen in die aktuelle Jahreszahl.

Die Buchstaben C, M und B stehen als Abkürzung für den lateinischen Segensspruch

Christus Mansionem Benedicat,

auf deutsch: „Christus segne dieses Haus“; dabei ist bekannter und für die Kinder einprägsamer die Deutung als Namen der heiligen drei Könige
Caspar, Melchior und Balthasar.


Hilfreiche Betreuer

In den Anfangsjahren wurden die Sternsinger von den jeweiligen Pastören betreut; in einzelnen Familien auf der Wegstrecke gab es Mittagessen und warmen Kakao und die Kinder trugen Kutten und goldene Kronen. Seit fast 1o Jahren werden die Sternsinger von Brigitte Schulte und Doris Hochstetter betreut, die immer wieder die schönen Kostüme, Kronen und Sterne in Ordnung halten und neu herrichten. Jugendliche begleiten die Kinder. Die beiden Frauen sorgen auch mittags für das leibliche Wohl ( z.T. für mehr als 20 Kinder!) und bereiten den Aussendungsgottesdienst vor.

Den Sternsingern und ihren Helfern ist es zu verdanken, dass jedes Jahr eine stolze Summe (2004 z.B. 2.100 Euro) zusammen kommt. Wir hoffen, dass alle, besonders die Kinder und Jugendlichen, auch weiterhin diesem schönen Brauch, mit dem sie Not in der Welt lindern und den Menschen in unserer Gemeinde Freude bringen, nachgehen.


Die ganze Gemeinde

Über die Aktion der Sternsinger hinaus ist die Gemeinde in mannigfacher Weise für den Missionsauftrag der Kirche und die Linderung von Not in der Dritten Welt engagiert.

Für die in der ganzen deutschen Kirche durchge-führten Kollekten Adveniat („Dein Reich komme“: für die Seelsorge in Lateinamerika), Misereor („Mich erbarmt des Volkes“: gegen die soziale Not in den Entwicklungsländern), Missio („Sendung / Auftrag“: für die Missionsarbeit der Kirche in aller Welt) und Renovabis (“Du wirst ... erneuern“: für den Wiederaufbau der Kirche in Osteuropa) haben die Holtorfer Katholiken im Jahr 2003 rd. 5.400 Euro gespendet.

Die Gemeinde unterstützt darüber hinaus unmittelbar Projekte in Brasilien und Peru.

So gehen seit vielen Jahren 50 % des Überschusses des Pfarrfestes - im Durchschnitt waren dies in den letzten Jahren jährlich ca. 1.300 Euro - nach Crato in Nordostbrasilien an das Projekt „Nova Vida“, das sich um eine Verbesserung der sozialen, gesundheitlichen und Bildungssituation der Bevölkerung bemüht.

Die Frauengemeinschaft unserer Pfarrgemeinde unterstützt seit langer Zeit die Sozialarbeit einer Ordensniederlassung der Caravelli-Schwestern in Peru. Die Mittel dafür werden durch die Kollekten in den wöchentlichen Frauenmessen und durch den alljährlichen Adventsbasar aufgebracht.

Aber die Holtorfer sind auch an der von Gemein-demitgliedern des Pfarrverbands getragenen Hilfsaktion für die seelsorgliche und soziale Arbeit in der Heimat von Kaplan Dr. Manzanza in der Republik Kongo beteiligt.

Die beiden neben ihrem Promotionsstudium in unserem Pfarrverband tätigen Priester - Dr. Willi Manzanza für 4 Jahre bis zu seinem Weggang 2002 und P. Joy Manjaly seit 2002 - mindern nicht nur zeitweise den Priestermangel unseres Landes, sondern vermitteln uns auch ein Stück Weltkirche; beides ist eine Gegengabe, deren Wert unsere bescheidene materielle Hilfe bei weitem übersteigt.

Brigitte Schulte und Dr. Ernst Vickermann



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