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kfd St. Martinus Kirchherten
28.09.2017 - Informationen der Kath.Frauengemeinschaft Kirchherten
kfd St. Martinus Kirchherten
31.08.2017 - Offener Frauentreff am Mittwoch, 18.Oktober 2017 um 20.00 Uhr

Die Heiligengalerie über der Orgel

Hl. Alois

Aloisius (Althochdeutsch: »Volkommen weise«), Gonzaga, geboren am 9. März 1568, war Page an den Höfen von Florenz, Mantua und Madrid. Schon 1578 legte er das Gelübde der Jungfräulichkeit ab. 1583 entschloss er sich, in die Gesellschaft Jesu einzutreten. Nachdem er den Widerstand seines Vaters, des Marchese Ferrante, überwunden hatte, verzichtete er 1585 auf sein Erbe und begann das Noviziat im römischen Kolleg. Hier zeichnete er sich durch tiefe Frömmigkeit und große Bußstrenge aus. Als er bei einer Pestepidemie Kranke pflegte, erlag er selbst der Seuche am 21. Juni 1591 zu Rom. Sein Grab befindet sich in der dortigen Kirche S. Ignazio.
Aloisius wird dargestellt in Soutane und Rochett, mit Lilie, Geißel, Totenkopf und Kruzifix, bisweilen in Pagentracht.
Aloisius ist Patron der studierenden Jugend; bei Berufswahl
Aloisius wird angerufen gegen Augenleiden, Pest
Verehrung nach dem römischen Generalkalender
Für "Aloisius" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Alois, Aloisia, Aloysius, Eloise, Lois, Luigi

Hl. Barbara

Barbara von Nikomedien (Griechisch: »Die Fremde«), wurde als jungfräuliche Märtyrin in Nikomedien verehrt. Ihr Martyrium wird in die Zeit der Verfolgung des Kaisers Maximinus Daja verlegt. Die romanhafte Legende berichtet, der heidnische Vater habe sie in einen Turm gesperrt. Dort sei sie auf wunderbare Weise durch die Eucharistie gestärkt worden. Dann habe der Vater die Tochter, die ihren Glauben nicht verleugnen wollte, dem Gericht ausgeliefert, das Barbara nach grausamer Marterung zum Tode verurteilte. - Barbara gehört zum Kreis der Vierzehn Nothelfer.
Barbara von Nikomedien wird dargestellt in vornehmer Jungfrauengewandung, mit Palme, Krone, Schwert, Fackel, mit dreifenstrigem Turm, Kelch und Hostie, mit Straußenfedern und Kanonenrohr.
Barbara von Nikomedien ist Patronin der Bergleute, Gefangenen, Architekten, Glöckner, Glockengießer; Türme, Artillerie; Hutmacher, Köche
Barbara von Nikomedien wird angerufen gegen Gewitter, Feuersgefahren, Fieber, Pest, jähen Tod; um Gnade der Wegzehrung in der Todesstunde
Verehrung nach dem deutschen Regionalkalender
Für "Barbara" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Bab, Babette, Babs, Bäbi, Bärbel, Basia, Berbe, Betti, Betty, Barbe, Waberl, Warwa

Hl. Anna

Anna, Mutter Marias (Hebräisch: »Gotteshuld, Anmut«), und Joachim sind nach dem Protoevangelium des Jakobus aus der 2. Hälfte des Jh.s die Namen der Eltern Marias. Im 5. und 6. Jh. werden sie in Marienlegenden weiterverbreitet. Eine Hochblüte des Kultes setzt im Zusammenhang mit der wachsenden Marienverehrung im Spätmittelalter ein. Besonders die Orden der Karmeliten und Kapuziner förderten die Verehrung von Joachim und Anna. In der christlichen Kunst des Spätmittelalters erscheinen sie auf Darstellungen des Marienlebens und der »heiligen Sippe«.Zahlreich sind auch Plastiken und Gemälde der »Annaselbdritt« (Anna, Maria, Jesuskind). Das Haupt Annas wird seit 1501 in Düren/Rheinland verehrt.
Anna, Mutter Marias wird dargestellt im Matronengewand mit Buch, mit der jungen Maria, als Annaselbdritt mit Maria und dem Jesuskind.
Anna, Mutter Marias ist Patronin der Mütter, Witwen, Armen; Arbeiterinnen; Hausfrauen; Hausangestellten, Müller, Krämer, Kunsttischler, Drechsler, Weber, Schiffer, Bergleute; der Feuerwehr
Anna, Mutter Marias wird angerufen für glückliche Heirat, der Ehe; um Kindersegen, glückliche Geburt; gegen Gewitter, - Anna-Wasser gegen Fieber, Kopf-, Brust- und Bauchweh
Verehrung nach dem römischen Generalkalender
Für "Anna" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Anita, Anja, Anke, Annedore, Annegret, Anneliese, Annelore, Annerose, Annette, Annemarie, Annie, Annika, Annina, Antje, Anuschka, Ännie, Änne, Nan, Nana, Nancy, Nane, Nanette, Nanine, Nanne, Nanny, Nanon, Nettchen, Nette, Ninon,

Hl. Josef

Joseph von Nazaret, stammte aus dem Geschlecht Davids. Er lebte in Nazareth als Zimmermann. Nachdem er sich mit Maria verlobt hatte, geschah an ihr das Geheimnis der wunderbaren Empfängnis. Joseph wollte Maria wegen ihrer vermeintlichen Untreue in der Stille verlassen, doch im Traume über das Geheimnis unterrichtet, führte er Maria heim, ohne aber die eheliche Gemeinschaft mit ihr aufzunehmen. Nach der Geburt zu Bethlehem gab er dem Kind den Namen Jesus und floh nach der Darstellung im Tempel mit Maria und dem Kind nach Ägypten. Nach dem Tod des Herodes kehrte er zurück und ließ sich in Nazareth nieder. Als Jesus zwölf Jahre alt war, pilgerte Joseph mit seiner Familie zum Osterfest nach Jerusalem. Zwischen dieser Wallfahrt und dem öffentlichen Auftreten von Jesus wird Joseph gestorben sein, da er in den Evangelien nicht mehr genannt ist. ? Das Bild, das die Legenden von Joseph zeichnen, ist wertlos, hat aber seine Darstellung in der christlichen Kunst wesentlich beeinflusst: Sicher zu Unrecht erscheint Joseph durchweg als ältere Mann, ja als hinfälliger Greis. Im Orient wird die Verehrung Josephs früher deutlich als im Westen. Ein Martyrologium von der Reichenau um 850 erwähnt ihn erstmals. Bernhard von Clairvaux, die Mystik und die Theologie des ausgehenden Mittelalters beginnen sich mit seiner Stellung in der Heiligengeschichte zu beschäftigen. Erst 1479 wurde sein Fest in das römische Brevier aufgenommen.
Joseph von Nazaret wird dargestellt mit Jesuskind, Lilie, Wanderstab, Zimmermannsgeräten.
Joseph von Nazaret ist Patron der ganzen Kirche (seit 1870); zweiter Patron des Erzbistums Köln; von Böhmen, Bayern, Österreich; zahlreicher Bruderschaften und Vereine; der christlichen Familie, ehelicher Keuschheit, Jungfräulichkeit; der Arbeiter, Handwerker, Zimmerleute, Schreiner, Wagner, Holzhauer, Totengräber, Ingenieure, Pioniere, Reisenden, Verbannten, Erzieher, Jugendlichen, Waisen
Joseph von Nazaret wird angerufen bei Augenleiden; in Versuchungen, verzweifelten Lagen, Wohnungsnot; für eine guten Tod
Verehrung nach dem römischen Generalkalender
Für "Joseph" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Josef, Beppo, Josefine, Fine, Finny, Giuseppe, Joe, José, Joseph, Josefine, Josefa, Joseph, Jupp, Pepi, Peppi, Sepp,

Hl. Petrus

 

Hl. Petrus

Petrus, Apostel, Hochfest Petrus und Paulus Ursprünglich aus Bethsaida, lebte als Fischer mit seiner Familie in Kafarnaum, als Jesus, der ihm den Beinamen Kephas [Griech,: Petrus = Fels] verlieh, ihn und seinen Bruder Andreas als Jünger berief. Petrus war mit Johannes und Jakobus Zeuge der Auferweckung der Tochter Jairus, der Verklärung auf dem Berge und der Todesangst Jesu. Im Apostelkreis war Petrus der anerkannte Wortführer, der auch das Messiasbekenntnis ablegte. Zwar verleugnete er den Herrn nach der Gefangennahme, doch war er einer der ersten Zeugen der Auferstehung. In der Gemeinde zu Jerusalem nahm Petrus eine führende Stellung ein, die Jakobus übernahm, als Petrus sich auf Missionsreise begab. Zum Apostelkonzil um 48/50 war Petrus wieder in Jerusalem. Später wirkte er in Antiochien, Kleinasien und schließlich Rom. Hier erlitt er nach der Überlieferung unter Nero (64-67) den Tod durch Kreuzigung. Die jüngsten Ausgrabungen unter der Peterskirche in Rom haben die ursprüngliche Lage des Petrusgrabes, bei dem Zeichen einer frühen Petrusverehrung nachgewiesen sind, gesichert.
Petrus, Apostel wird dargestellt als Apostel oder Papst mit Schlüssel, Buch, Hahn, Fisch, Kreuz oder gekreuzigt am umgekehrten Kreuz hängend.
Petrus, Apostel ist Patron der Päpste, Fischer, Fischhändler, Schiffer, Schiffbrüchigen, Netzmacher, Walker, Tuchweber, Steinhauer, Ziegelbrenner, Brückenbauer, Töpfer, Schmiede, Schlosser, Bleigießer, Uhrmacher, Schreiner, Glaser, Papierhändler, Metzger, Büßer, Beichtenden, Jungfrauen
Petrus, Apostel ist Patron des Bistums Osnabrück
Petrus, Apostel wird angerufen gegen Besessenheit, Fallsucht, Tollwut, Fieber, Schlangenbiss, Fußleiden, Diebstahl
Verehrung nach dem römischen Generalkalender
Für "Petrus" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Pedro, Peer, Per, Peter, Pierre, Piet, Pieter, Pietro, Pietsch, Piotr, Pit, Petra

Hl. Paulus

Paulus, Apostel, Hochfest Petrus und Paulus. Mit seinem jüdischen Namen Saul, war er um 10 v. Chr. In Tarsos von jüdischen Eltern geboren und hatte von seinen Vater das römische Bürgerrecht geerbt. Aud Grund seiner Erziehung und seines Studiums in Jerusalem war Paulus ein treuer Anhänger des Glaubens seiner Väter. So musste er in einem gekreuzigten Messias ein Ärgernis erblicken, das ihn zu einem hartnäckigen Christenverfolger werden ließ. Auf der Reise nach Damaskus, wo er die Christengemeinde ausrotten wollte, erlebte er vor den Toren der Stadt eine Erscheinung des Gekreuzigten, die in Paulus eine vollständige Umkehr bewirkte. In Damaskus wurde er getauft und ging dann nach Arabien. Fortan wirkte Paulus vor allem unter den Heiden. Auf drei großen Missionsreisen gründete er christliche Gemeinden in Kleinasien, Mazedonien und Griechenland. Auf dem Apostelkonzil zu Jerusalem erkämpfte Paulus für die Heidenchristen die Freiheit von mosaischen Gesetz. Einer Gefangenschaft in Cäsarea folgte eine Haft in Rom. Mit dem von ihm gegründeten Gemeinden blieb Paulus durch Briefe in Verbindung. Ob er eine geplante Spanienreise ausführen konnte, ist unsicher. Die altkirchliche Überlieferung berichtet von einer zweiten Gefangenschaft des »Völkerapostels« in Rom und seine Tod durch das Schwert in der Zeit Neros (64-67).
Paulus, Apostel wird dargestellt als Apostel mit Buch und Schwert.
Paulus, Apostel ist Patron der Weber, Teppichweber, Zeltwirker, Korbmacher, Sattler, Seiler, Sattler, Arbeiterinnen, Theologen, Seelsorger; der katholischen Presse
Paulus, Apostel wird angerufen gegen Ohrenleiden, Krämpfe, Blitz, Hagel; für Regen, Fruchtbarkeit der Felder
Verehrung nach dem römischen Generalkalender
Besonders verehrt in: Berlin
Für "Paulus" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Paul, Pablo, Pagel, Pali, Paolo, Pawel

Hl. Antonius

Antonius von Padua, geboren 1195 in Lissabon (Taufname Fernandez), war zuerst Augustiner-Chorherr, trat aber 1220 bei den Minderbrüdern zu Coimbra ein und nahm den Namen des Klosterpatrons Antonius an. Er wirkte als gottbegnadeter Prediger in Oberitalien und Südfrankreich. Franziskus bestimmte ihn zum ersten Lehrer der Theologie für die Minderbrüder. Antonius war ein hervorragender Kenner der Heiligen Schrift und folgte in seiner Theologie besonders Augustinus. Antonius starb am 13. Juni 1231 zu Arcella bei Padua. Seine Gebeine wurden 1263 erhoben und in die neue Basilika zu Padua übertragen. Antonius ist einer der beliebtesten Volksheiligen geworden. Im Jahre 1946 wurde er zum Kirchenlehrer erhoben.
Antonius von Padua wird dargestellt als jugendlicher Franziskaner mit Jesuskind, Lilie, Esel, Fischen.
Antonius von Padua ist Patron der Armen (Antonius-Brot), Liebenden, Ehe, Bäcker, Bergleute, Reisenden
Antonius von Padua wird angerufen für glückliche Entbindung, Wieder finden verlorener Dinge; gegen Unfruchtbarkeit, Fieber, teuflische Mächte, Viehkrankheiten
Verehrung nach dem römischen Generalkalender
Für "Antonius" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Ante, Antek, Anthony, Anton, Antoniette, Toni, Tünn, Tünnes,

Hl. Klara

Klara von Assisi (Lateinisch: »Die Reine«), geboren 1194 zu Assisi, von adeliger Herkunft, wurde von Franz von Assisi für das Armutsideal gewonnen und nach ihrer Flucht aus dem Elternhaus 1212 in dem Portiunkulakirchlein mit dem Ordensgewand bekleidet. Mit ihrer Schwester Agnes bewohnte sie ein kleines Haus bei S. Damiano, wo sich bald eine klösterliche Familie bildete, in die auch ihre Mutter Hortulana und ihre Schwester Beatrix eintrat. 1215/16 verlieh Papst Innozenz III. Klara und der von ihr geleiteten Gemeinschaft das Privileg vollkommener Armut. Um 1240 rettete sie durch ihr flehentliches Gebet zum eucharistischen Heiland Assisi vor den Sarazenen. Seit 1224/25 fesselten Krankheiten Klara fast dauernd ans Bett. Aber trotz ihrer Leiden war sie ihren Gefährtinnen ein Vorbild an Demut, Gebetseifer und Bußstrenge. Klara starb am 11. August 1253 in S. Damiano und wurde in der Kirche S. Giorgio beigesetzt. 1260 wurde ihr Leib in die neue Kirche S. Chiara übertragen.
Klara von Assisi wird dargestellt im Klarissenhabit mit Ziborium oder Monstranz. - Patronin der Wäscherinnen, Stickerinnen, Vergolder.
Klara von Assisi wird angerufen gegen Fieber, Augenleiden (Klara-Wasser).
Verehrung nach dem römischen Generalkalender
Für "Klara" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Clara, Claire, Chiara, Klarissa,

Hl. Heinrich

Heinrich II. (Germanisch: »Fürst des Heimes«), geboren am 6. Mai 973 zu Hildesheim, erhielt seine Erziehung durch Bischof Wolfgang von Regensburg und Abt Ramwold von St.-Emmeram. 995 folgte er seinem Vater Heinrich dem Zänker als Herzog von Bayern. Nach dem Tod Ottos III. 1003 erlangte er auch die deutsche Königswürde. Durch kluge Politik und energisches Handeln sicherte er dem Reich im Inneren und an den Grenzen den Frieden. 1014 wurde er mit seiner Gemahlin Kunigunde in Rom zum Kaiser gekrönt. Die Bistümer besetzte er mit seinen Anhängern und schuf sich so in der Reichskirche eine sichere Grundlage seiner königlichen Macht. Die von Gorze und St.-Maximin in Trier ausgehende Reformbewegung der Klöster förderte er. 1007 gründete er vorwiegend für die Slawenmission das Bistum Bamberg, nachdem er schon 1004 das Bistum Merseburg wiederhergestellt hatte. Heinrich starb am 13. Juli 1024 in der Pfalz Grona bei Göttingen und wurde im Dom zu Bamberg bestattet. - Im deutschen Regionalkalender wird am heutigen Tag auch das Gedächtnis der Kaiserin Kunigunde begangen.
Heinrich II. wird dargestellt im Harnisch mit den Insignien seiner kaiserlichen Würde, mit Kirchenmodell.
Heinrich II. ist Patron des Erzbistums Bamberg; zweiter Patron des Bistums Basel
Verehrung nach dem römischen Generalkalender und deutschen Regionalkalender Besonders verehrt in: Bamberg, Basel, Fulda, Luxemburg, Regensburg, Salzburg
Für "Heinrich" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Derk, Drickes, Enrico, Enzio, Hagen, Hajo, Hakon, Harriett, Harry, Heike, Heiko, Heiner, Heinke, Heino, Heinz, Hejo, Hendrik, Henk, Henke, Henning, Henny, Henriette, Henrik, Henry, Hetta, Hinnerk, Hinz, Jettchen, Rikus, Riquez

Hl. Sebastianus

Sebastian (Griechisch: »Verehrungswürdig«), nach Mitteilung des Ambrosius aus Mailand gebürtig, starb als Märtyrer in Rom in der 2. Hälfte des 3. Jh.s. 354, es wird berichtet, dass sein Grab an der Via Appia am Eingang des Coemeteriums »ad catacumbas« sei. Die Legende aus der 1. Hälfte des 5. Jh.s berichtet, Sebastian sei Offizier der kaiserlichen Garde gewesen, der auf Befehl Diokletians mit Pfeilen durchschossen wurde. Er erholte sich durch die Pflege einer christlichen Witwe, bekannte sich erneut zu seinem Glauben und wurde daraufhin mit Keulen erschlagen. Reliquien Sebastians befinden sich seit 1250 im Franziskaner-Kloster Hagenau im Elsass sowie angeblich im Kloster Ebersberg in Oberbayern. Im Spätmittelalter erlebte der Kult Sebastians eine große Blüte, da er der Pfeile wegen als Pestpatron verehrt wurde.
Sebastian wird dargestellt als Soldat oder junger Mann, mit Baumstumpf und Pfeilen, oder an einen Baum gebunden und von Pfeilen durchbohrt, mit Knüttel und Palme.
Sebastian ist Patron der Sterbenden, Schützengilden, Kriegsinvaliden, Büchsenmacher, Eisenhändler, Zinngießer, Steinmetze, Gärtner, Gerber, Töpfer, Bürstenbinder und -händler, Raketenmacher, Leichenträger; der Brunnen
Sebastian wird angerufen bei Verwundungen, gegen Pest, Seuchen, Viehkrankheiten, Epilepsie, Religionsfeinde
Verehrung nach dem römischen Generalkalender
Für "Sebastian" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Bastel, Bastian, Sobek, Wastel,