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kfd St. Martinus Kirchherten
28.09.2017 - Informationen der Kath.Frauengemeinschaft Kirchherten
kfd St. Martinus Kirchherten
31.08.2017 - Offener Frauentreff am Mittwoch, 18.Oktober 2017 um 20.00 Uhr

Der hl. Martin

Martins Bedeutung liegt darin, dass er das Ideal des aszetischen Mönchtums mit dem Apostolat verband und damit die Grundlage für das abendländische Mönchtum schuf. - Über Martins Grab erhob sich später eine große Basilika, bei der die Abtei St.-Martin entstand. Chlodwig erwählte Martin zum Schutzherren des Franken. Martins Mantel wurde eine Reichsreliquie, die die fränkischen Könige auf ihren Heerzügen begleitete, seine letzte Ruhestätte war bis ins späte Mittelalter Ziel zahlreicher Pilgerfahrten.

Martin wird dargestellt als Reitersoldat zu Pferd, seinen Mantel mit einem Bettler teilt, oder in bischöflichen Gewändern, umgeben von Armen.

Martin ist Patron des Burgenlandes; der Reisenden, Armen, Bettler, Flüchtlinge, Gefangenen, Hirten, Soldaten, Reiter, Gerber, Weber, Groß-, Leder- und Tuchhändler, Schneider, Müller, Bürstenbinder, Böttcher, Gastwirte, Hutmacher, Ausrufer, Abstinenzler, Haustiere, Pferde, Gänse
Martin ist Patron des Bistümer Mainz und Rottenburg-Stuttgart
Martin wird angerufen gegen Blähungen, Ausschlag, Blattern, Schlangenbiss, Rotlauf; für Fruchtbarkeit der Felder. - Reiches Brauchtum: Martins-Gans, -Minne, -Feuer, -Züge.
Die kath. Kirche feiert sein Gedenken am 11. November

Verehrung nach dem römischen Generalkalender und deutschen Regionalkalender
Besonders verehrt in: Eisenstadt, Hildesheim, Mainz, Rottenburg-Stuttgart, Salzburg

Quelle:http://www.heilige.de

 

(Lateinisch: »Der dem Mars Geweihte«), wurde um 316/317 als Sohn eines römischen Tribunen und Sabaria in Pannonien geboren. Mit fünfzehn Jahren wurde er zum Heeresdienst in der berittenen kaiserlichen Garde eingezogen. In den ersten Soldatenjahren teilte Martin am Stadttor zu Amiens mit einem frierenden Bettler seinen Mantel. Im Alter von achtzehn Jahren empfing Martin die Taufe. Nachdem er die Armee verlassen hatte, wurde er Schüler des Hilarius von Poitiers. Nach dessen Verbannung 356 ging Martin nach Pannonien, um seine Eltern zu bekehren. Von den dortigen Arianern vertrieben, zog er sich auf eine Insel bei Genua als Einsiedler zurück. Um 360 begab er sich zu dem heimkehrenden Poitiers und gründete 361 in Ligugé das erste Kloster Galliens. 371 wählten Klerus und Volk von Tours Martin zu ihrem Bischof. In der Nähe von Tours gründete Martin 375 das Kloster Marmoutier, das ein Mittelpunkt aszetischen Lebens und eine Schule für hervorragende Bischöfe wurde. Unter der zahlreichen noch heidnischen Bevölkerung in den ländlichen Gebieten Mittelgalliens verkündete Martin das Evangelium. Seine Berühmtheit als Wundertäter, sein strenges, aszetisches Leben und sein Gerechtigkeitssinn für die Not des armen Volkes ließen ihm im weithin verweltlichten Episkopat und Klerus Galliens zahlreiche Gegner erwachsen. Als er auf einer Seelsorgereise in Candes am 8. November 397 gestorben war, kamen zu seinem Begräbnis in Tours Tausende von Mönche und gottgeweihten Jungfrauen sowie eine große Volksmenge zusammen.