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kfd St. Martinus Kirchherten
28.09.2017 - Informationen der Kath.Frauengemeinschaft Kirchherten
kfd St. Martinus Kirchherten
31.08.2017 - Offener Frauentreff am Mittwoch, 18.Oktober 2017 um 20.00 Uhr

Der heilige Tarcisius

Schutzpatron der Messdiener/-innen

 

Über den hl. Tarcisius (auch: Tharsicius, Tarzisius) kann mit letzter Sicherheit nichts gesagt werden. Nach der Überlieferung soll er im 3. Jahrhundert in Rom gelebt haben. Der römische Bischof Damasus berichtet über Tarcisius folgendes:

Tarcisius wurde von Heiden getötet, als er sich weigerte, ihnen das eucharistische Brot, welches er zu den Kranken bringen sollte, zu übergeben. Es ist nicht bekannt, wie er zu Tode kam. Bischof Damasus deutet in Anlehnung an den Erzmärtyrer Stephanus an, dass auch Tarcisius gesteinigt wurde.

Weiter kann nicht verifiziert werden, ob Tarcisius ein Akolyth (Begleiter -Ministrant-) gewesen ist, und am 15. August 257 getötet wurde. Zusammen mit dem Bischof Zephyrinus (+ 217) wurde er im Coemeterium des Kallist an der Via Apia bestattet. Später wurden die sterblichen Überreste des Märtyrers Tarcisius in die römische Kirche San Silvestro in Capite überführt.

In das römische Martyrologium wurde Tarcisius unter dem Datum des 15. August aufgenommen. Dies ist auch sein Gedenktag.

Zur raschen Verehrung und Verbreitung des hl Tarcisius trug sicherlich der Roman ‚Fabiola or the Church of the Catacomb' des engl. Kardinals Nicholas Patrick Wiseman im Jahre 1855 bei, der das Martyrium aufgreift.

Dargestellt wird der hl. Tarcisius als Diakon mit Palme, Steinen und Hostie. Da nach der Überlieferung Tarcisius im Auftrag der Gemeinde unterwegs war, gilt er heute als Schutzpatron der Ministranten.

Literaturangabe: Bibliographisches –Biographisches Kirchenlexikon

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