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kfd St. Martinus Kirchherten
02.12.2017 - Informationen der Kath.Frauengemeinschaft Kirchherten
kfd St. Martinus Kirchherten
29.11.2017 - Offener Frauentreff am Mittwoch, Datum folgt später, um 20.00 Uhr

Kindertagesstätten im Seelsorgebereich Stadt Bedburg

Hallo und herzlich Willkommen!

„Neue Wege gehen und dabei Traditionelles bewahren“….

….. dies ist die Aufgabe, die sich unser Seelsorgebereich Stadt Bedburg im Bereich der Kindergartenbetreu-

ung seit nunmehr 2 ½ Jahren verstärkt gestellt hat. Zu Beginn dieser Zeitspanne trat das Erzbistum Köln an unseren Seelsorgebereich heran, mit der Bitte um Durchführung eines sog.  „Pilotprojektes“. Pilotprojekt bedeutet hier, etwas NEUES für das Bistum zu testen. Zielvorgabe war dabei, den leitenden Pfarrer und den Träger (den Kirchengemeindeverband unseres Seelsorgebereiches, welcher sich aus je 2 Vertretern der Kirchenvorstände aller 8 Pfarrgemeinden zusammensetzt) merklich zu unterstützen und von der Verwaltungsarbeit zu entlasten.

 

Die so geschaffene Stelle nimmt seit 2 ½ Jahren Frau Birgit Speuser aus Königshoven wahr. Ihre Erfahrungen aus der jahrelangen ehrenamtlichen Tätigkeit im früheren Pfarrgemeinderat, dem jetzigen Kirchenvorstand St. Peter, aus der Jugendarbeit und der damals ehrenamtlichen Betreuung des kath. Kindergartens St. Peter in Kombination mit den beruflichen Erfahrungen als Verwaltungsfachwirtin mit umfassenden Kenntnissen aus der Personalbetreuung, Jugendamt, Rechtsabteilung und Sozialamt kommen hierbei sehr zu Gute.

 

Die gestellten Aufgaben im Bereich der Kindertagesbetreuung sind vielfältig. Sie umfassen insbesondere für unsere 6 kath. Kindertageseinrichtungen (Kitas)

 

·        St. Lambertus Bedburg

·        St. Willibrord Kirdorf  (zertifiziertes Familienzentrum NRW)

·        St. Antonius Bedburg-West (zertifizierte integrative Kindertageseinrichtung)

·        St. Peter Königshoven (zertifizierterBewegungskindergarten)

·        St. Martinus Kaster

·        St. Martin Kirchherten

 

die Personalbetreuung von ca. 60 Mitarbeiterinnen und Praktikanten/innen, die Durchführung der Leiterinnenbesprechungen zur Vereinheitlichung  der Aufgabenwahrnehmung, die Aufgabe der Trägervertretung gegenüber dem Landesjugendamt, dem örtlichen Jugendamt und der Stadt Bedburg in Verwaltungsangelegenheiten, die Betreuung des Beschwerdemanagements, die Einführung und Fortschreibung von Qualitätsstandards im Bereich des Qualitätsmanagements und die stetige Optimierung der Verwaltungsstrukturen.

 

Die derzeitig in aller Munde befindlichen Forderungen nach „Transparenz“, „Verwirklichung von Verwaltungsoptimierung“ und „Mitarbeiterorientierung“ setzen wir in der Praxis schon lange um. Es zeigte sich sehr schnell in der Zusammenarbeit mit dem vorgesetzten leitenden Pfarrer Christian Hermanns, den Kitas und unserer Verwaltungsreferentin der Rendantur, Frau Monika Maaßen, dass ein transparentes Arbeiten miteinander und nicht aneinander vorbei unumgänglich wurde. Getreu dem Motto: „Der Pfarrer muss nicht alles machen, aber sollte alles wissen – denn sonst sitzt man nicht in einem Boot.“, arbeiten wir täglich gerne miteinander.

                                                                                                                       

Die „neu“ geschaffene Stelle wird in überwiegender Heimarbeit unter Nutzung des Heimbüros im Hause Speuser und des Pastoralbüros St. Lambertus wahrgenommen. Hochflexible Arbeitszeiten ermöglichen die so wichtige Vereinbarung von Familie und Beruf. Feste Arbeitszeiten sind darum nicht gegeben. Anfangs war es sicherlich für den Einen oder die Andere gerade der Königshovener ungewohnt wahrzunehmen, dass der Pfarrer und die anderen Mitarbeiter/-innen schon einmal öfter zu Dienstbesprechungen ins Hause Speuser kommen oder aber der Umgang miteinander vertrauter ist. Anerkennend bezeichnete jedoch der nachhaltig in Erinnerung gebliebene Satz einer Anwohnerin: „Wir sind froh, wenn wir das Auto vom Pfarrer oder das der mitarbeitenden Kollegen in der Straße sehen, denn das ist für mich sichtbares Zeichen, dass sich bei „Kath. Kirche“ etwas positiv verändert.“ Dieser Satz machte damals Mut durchzuhalten, wenn es einmal schwierig wurde, zeigt er doch, man ist auf dem richtigen sichtbaren Weg.

 

Unsere Kindergärten arbeiten sehr eng und vertrauensvoll zusammen. Man lernt miteinander und voneinander, fordert und fördert, holt einander dort ab wo man gerade steht, vereinheitlicht, aber lässt gleichzeitig jeder Kita den für die Vielfalt der Kindergartenlandschaft so wichtigen Eigencharakter bestehen. Die Zusammenarbeit mit den Leiterinnen unserer Kitas ist offen, Fragen und Wünsche werden diskutiert, aber auch ergebnisorientiert Lösungen zugeführt. Pädagogische Konzeptionen werden erneuert und angepasst. Fachberater des Caritasverbandes und des Erzbistums werden  einbezogen. Elternarbeit ist wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Es ist dabei zwar nicht immer alles „Wunschkonzert“, jedoch die überwiegend vertrauensvolle Zusammenarbeit macht Spaß und gibt Mut, sich weiterhin auf einen guten gemeinsamen Weg zu machen und Spuren im  Sinne der Kinder zu hinterlassen.

 

Im Zwischenergebnis konnten sich 2 unserer 6 Kindergärten so bereits „qualifizieren“, d.h. sie wurden entsprechend der gesetzlichen Anforderungen für Kinderbetreuungen der unter-3jährigen Kinder umgebaut und konzeptionell umgestellt. Unser Familienzentrum St. Willibrord Kirdorf  besitzt darüber hinaus die Erlaubnis zur Betreuung von Kindern im Alter von 0,4 Jahren bis zum Schuleintritt. 

Die derzeitigen Umbaumaßnahmen der Kitas St. Martinus Kaster und St. Antonius Bedburg-West werden bis zum Beginn des nächsten Kindergartenjahres abgeschlossen sein.

Die kath. Kitas St. Lambertus Bedburg und St. Martin Kirchherten stehen in den Startlöschern für geplante und dringend erforderliche Umbaumaßnahmen. Hier warten wir noch auf die finanzielle Mittelbereitstellung von Landesmitteln und die erforderlichen gesetzlichen Beschlüsse der involvierten Gremien.

 

Erreichen kann man Birgit Speuser für die Angelegenheiten im Bereich Kindertageseinrichtungen, Fragen, Bewerbungen, Anregungen und Beschwerden unter ihrem Postfach:

 

Kirchengemeindeverband Stadt Bedburg

Pastoralbüro St. Lambertus

Bereich Kindertageseinrichtungen

z.Hd. Birgit Speuser

Marktplatz 5

50181 Bedburg

Tel. 02272/8080033

oder unter Mail:
birgit.speuser@pfarramt-bedburg.de !

 

Unter den Einzelvorstellungen stellen sich unsere sechs kath. Kindertageseinrichtungen einmal in Kurzform mit allen ihren Besonderheiten vor, denn immer wieder hören wir den verwunderten Satz: „Wie, das gibt es bei den kath. Kindergärten in Bedburg?“.

 

Arbeiten wir also weiter und GEHEN wir den Weg der kleinen Schritte gemeinsam, die zum großen Ganzen wachsen können – gibt man ihnen denn eine praxisorientierte Chance zur Veränderung.

 

In ALLEM wohnt ein kleiner – vertrauensvoller  - Anfang inne……..

 

 

Allen sechs kath. Kindertageseinrichtungen im Seelsorgebereich Stadt Bedburg ist gemeinsam die selbstverständliche liebevolle Betreuung der ihnen  anvertrauten Kinder. Unsere pädagogischen Fachkräfte arbeiten mit Wertschätzung und bringen Verständnis für die Sorgen und Nöte der Kinder und Eltern auf. Wir bilden unsere Mitarbeiter regelmäßig fort, um die pädagogische Praxis in unseren Kindertageseinrichtungen ständig  weiterzuentwickeln.

 

Wie arbeiten wir?

 

Wir ermöglichen den Kindern vielfältige persönliche Lernprozesse, bei denen Erfahren, Entdecken und Erforschen am Anfang steht. Bewegung, Sinneswahrnehmung und Erkenntnisse möchten wir im Bildungsprozess miteinander verknüpfen. Daher sind unsere Angebote so gestaltet, dass ein Lernen mit allen Sinnen – ein ganzheitliches Lernen – möglich ist.

Alle unsere kath. Kitas arbeiten inzwischen teiloffen, dies heißt, die Kinder verbleiben nicht nur in „ihren“ festen Gruppen, sondern dürfen auch die Angebote in den anderen Gruppen ihrer Kita nutzen und lernen so alle Kitakinder gleichsam kennen. Freundschaften ergeben sich hier zwischen allen Kindern. Bei der teiloffenen Gruppenarbeit werden alle zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten einbezogen. 

Eltern und Kindern werden viele Angebote vermittelt. Wir führen Sprachförderung mit qualifizierten Kräften aus den Einrichtungen selber oder extern durch.  Elterncafés und Großelternnachmittage sind beliebte Veranstaltungen, die immer wieder neue Anregungen geben. Als Wegbegleiter der Kinder  wollen wir ihnen Lern- und Lebensräume zum Mitgestalten anbieten, an den Erfahrungen der Kinder anknüpfen, ihnen Raum geben, Gefühle und Bedürfnisse zu äußern, ihre sozialen und sprachlichen Fähigkeiten stärken, ihre Bewegungsfreude fördern, mit ihnen Rituale entwickeln, die Halt und Sicherheit geben, demokratische Lebensformen einüben und den Blick für EINE WELT öffnen.

Die religionspädagogische Betreuung unserer Kinder wird im Kita-Alltag gelebt!!!! Die Vermittlung von religiösen Werten, das Nahebringen der religiösen Feste und das tägliche Gebet sind selbstverständlich. Wortgottesdienste in den Einrichtungen und auch je nach Gemeinde gestaltete  Familienmessen feiern wir mit Freude, so dass die Kinder ein gemeinsames christliches Miteinander erleben dürfen. Eltern und Kinder können sich  hierbei gerne auf vielfältige Weise einbringen.

Alle Leiterinnen und Teams freuen sich, Sie bei einem Besuch begrüßen zu dürfen. Die Adressen und Ansprechpartner/innen finden Sie unter den Einzelvorstellungen der jeweiligen Kitas.