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„Ich will es -werde rein" 

Klauke

Aussatz war etwas Schreckliches, nicht nur die körperliche Krankheit Aussatz, sondern auch deren sozialen Folgen.

Die Israeliten lebten in enger Gemeinschaft miteinander.
Wer unrein war, war kein Mitglied der Gesellschaft mehr, er war ausgestoßen. Der Aussätzige lebte ohne den Schutz und Halt seiner Familie und seines Dorfes.
Der Aussätzige im Evangelium wirft sich vor Jesus auf die Knie und bittet um Heilung. Jesus heilt ihn aus Mitleid. Jesus erweist sich als der Retter. Er kann Unreine in Reine verwandeln. Er holt Verstoßene zurück.
Uns gelingt das selten. Wer ausgestoßen ist bleibt draußen, er und seine Kinder. Wer nicht dazugehört, hat in unserer Gesellschaft große Mühe daran etwas zu ändern.
Jesus ist der Herr, er kann es, wenn er es will.
Wie groß die Sehnsucht nach Reinheit, nach Angenommensein ist, sehen wir daran, wie groß der Andrang bei Jesus ist, nachdem sich das Wunder herumgesprochen hat.
Tun wir es Jesus nach, haben wir Mitleid mit Ausgestoßenen.
 
Eine gute Woche wünscht Ihnen Ihr Diakon Peter Klauke

„Zuhören“


Pfr.KoenigAn einem Sabbat lehrt Jesus zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Er hat sich seine Zuhörer nicht ausgesucht. In der Synagoge von Kafarnaum trifft er eine übliche Sonntagsgemeinde: Gewohnheitsjuden und Engagierte, Aufmerksame und Gleichgültige…

Jesus lehrt. Da horchen sie auf; denn das, was er sagt, klingt neu und ungewohnt. Sie merken, dass der, der zu ihnen redet, weiß, wovon er spricht. Er hat etwas zu sagen, er braucht sich auf keinen anderen zu berufen. Und auch Jesu Zuhörer brauchen keinen Lehrer außer ihm. Denn er redet nicht nur „wie einer, der Vollmacht hat“ er hat diese Vollmacht.

Wer wissen will, wie Gott es mit uns Menschen meint, braucht nur auf Jesus zu hören.
Damals – und auch heute noch.

Lassen wir uns darauf ein? Lassen wir uns darauf ein!

Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünsche ich uns.

Ihr Jochen Koenig, Pastor

 

Beichte und Buße

Nicklhaben in der Öffentlichkeit einen schlechten Ruf und sind fast ganz aus dem Bewusstsein vieler Menschen verschwunden. Ob damit auch die Sünden verschwunden sind? Leben in unseren Gemeinden nur noch „Engel“, weil ja die Beichtstühle offenbar verwaist sind? Natürlich nicht – aber die Bereitschaft, Schuld einzugestehen, ist nicht besonders ausgeprägt. Obwohl wir Christen doch immer wieder davon erfahren, dass Gott bereit zur Vergebung ist.
 
Umgekehrt: es gibt in der medialen Welt öffentliche Beichten. Im Fernsehen und vor einem Millionenpublikum sind Einzelne bereit, aus ihrem Leben selbst die intimsten Dinge zu verbreiten. Der Betrachter wird oft den Eindruck nicht los, als ginge es dabei um eine „öffentliche Lossprechung“. Dabei gehört doch die persönliche Schuld sicher nicht vor ein großes Publikum gezerrt.

Empörung über die Vergehen von Menschen erleben  wir in großem Ausmaß, aber Bereitschaft zur persönlichen Umkehr ist selten. Was verbirgt sich hinter diesen Erfahrungen? Ist unsere Fähigkeit, mit Schuld umzugehen, am Ende vielleicht verkümmert, weil wir keinen klaren Ausweg wissen? Die Lesungen dieses Sonntags rufen zur Umkehr auf. Und dieser Ruf ist nie überholt oder altmodisch, denn wir Menschen brauchen die Kurskorrektur für unser Leben immer wieder.

Es grüßt Sie
Pastor Klaus Nickl

 

 

Liebe Gemeindemitglieder,

Korr Weihnachten klingt in unseren Gedanken noch nach, da begegnet uns schon im Evangelium dieses Wochenendes der erwachsene Jesus, der seine Jünger beruft, um sie für die Verbreitung der Frohen Botschaft zu gewinnen. Der Herr gewinnt seine Jünger dadurch, dass er ihnen Anteil gibt an seinem eigenen Leben.
Am Anfang stehen keine Ausschreibung und keine Anzeige, wie es heute üblich ist, wenn neue Leute für eine Aufgabe oder einen Beruf genommen werden sollen. Am Anfang steht die persönliche Begegnung von Mensch zu Mensch.
„Kommt und seht“, eine Einladung in sein Haus – das ist der Beginn des gemeinsamen Weges. Das Christentum ist eben nicht einfach nur eine Lehre, eine Sammlung von Worten oder Weisheiten, es ist eine Person, ein menschliches Leben und Handeln, es ist in Jesus Christus erlebbar, erfahrbar, greifbar geworden. Die jungen Männer im Evangelium lernen zuerst ihn selber kennen, dann erst nach und nach seine Botschaft. Könnte das nicht auch für uns heute heißen, zuerst bei Jesus zu sein, ihnen kennen lernen, ihm nahe sein?
Erst dann entsteht daraus Aufbruch, Verkündigung, Weitergabe von Glauben.
Eine echte Einladung an jeden von uns zu Beginn des
Neuen Jahres
    
    

Euer und Ihr
Pastor Hans-Günther Korr

Jahr des Glaubens



Diakon_WegoLiebe Schwestern und Brüder,
eine wenig erfreuliche Meldung las ich in der Zeit-Beilage „Christ und Welt“. Danach sind nach einer Umfrage des Heidelberger „Sinus Instituts“ 2,4 Prozent der Kirchenmitglieder über 14 Jahre entschlossen, aus ihrer Religionsgemeinschaft auszutreten. Zusammen mit den Christen, die noch nicht entschieden seien, aber über einen Austritt nachdächten, kommt das Institut sogar auf mehr als 5 Millionen abwanderungswillige Menschen. Eine erschreckende Zahl in einer Zeit, in der wir eigentlich nicht das Gefühl haben, dass das Interesse an spirituellen Themen in der Gesellschaft nachlässt.
Fehlt uns (Kirchen) die notwendige Strahlkraft, Menschen zu begeistern und in unseren Reihen zu halten? Ich weiß es nicht. Verwunderlich ist aber, dass die Mehrheit der Deutschen, so der Bericht in „Christ und Welt“, durchaus religiöse Bedürfnisse haben. 40 Prozent der etwa 2000 Befragten halten es gar für wichtig, dass Kinder eine religiöse Erziehung erfahren. Rund ein Viertel der Deutschen interessiere sich für religiöse Fragen.
Papst Benedikt XVI. hat ein Jahr des Glaubens ausgerufen, das die Menschen näher an die Botschaft Gottes heranführen soll. Dazu gehört ein deutliches Bekenntnis nicht nur zu Gott, sondern auch zu seiner Kirche. Seien wir Vorbild in unserem Christsein auch wenn wir beobachten, dass die Kritiker lauter wahrgenommen werden als wir, die im Stillen unseren Glauben mit Freude leben.
In einem bekannten Kirchenlied heißt es: „Dank sei dem Herrn, der mich aus Gnad, in seine Kirch berufen hat, nie will ich von ihr weichen!“
 
Ihnen eine gute Woche
Ihr Jürgen Wego

 

Termine und Infos im Seelsorgebereich Neuss-Nord

 

So 12.02. 18.00 Uhr Jugendmesse P10 in St. Pius

 
Di 21.02. 19.00 Uhr Fischessen in St. Josef
Mi 22.02. 16.00 Uhr – 19.45 Uhr Blutspendetermin im Kardinal-Bea-Haus
Fr 24.02. 19.30 Uhr Elternabend der Kommunionkinder Heilig Geist im Pfarrzentrum Heilig Geist
 
Änderung der Gottesdienstzeiten im Johanna-Etienne-Krankenhaus
Ab dem 06. Februar ändern sich die Gottesdienstzeiten wie folgt: montags und mittwochs um 18.15 Uhr und sonntags um 08.30. Uhr. Demnach findet der Gottesdienst montags nicht mehr um 06.30 Uhr statt, sondern um 18.15 Uhr!
 
Karneval in unserem Seelsorgebereich
St. Thomas Morus: Samstag, 18. Februar ab 19.11 Uhr Kostümparty im Kardinal Bea Haus. Musik und Tanz mit DJ Gregor Schwaderlapp. Eintritt 5 €. Kartenvorverkauf im Kardinal Bea Haus bei Familie Engels und in der St. Cosmas Apotheke
Christ König:Sonntag, 19. Februar ab 15.00 Uhr ein zum Familienkarneval im Thomas-Morus-Haus
Heilig Geist:Montag, 20. Februar Familienkarneval der KAB im Pfarrzentrum
 
Karneval für Kinder und Jugendliche
Kinderkarnevalsparty in St. Josef: Alle Kinder ab 6 Jahren lädt die KjG herzlich ein zur Karnevalsparty am Dienstag, 14. Februar von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr im Keller des Papst-Johannes-Hauses. Euch erwarten viele Spiele, lustige Musik, leckeres Knabberzeug und jede Menge Spaß. Anmeldung telefonisch bis Samstag, 11. Februar bei Theresa Häming (592249)oder Kristina Odenthal (3863449) oder per SMS bei Sarah Gehlen (01632873757). Eintritt: KjGler und Messdiener frei (wenn sie angemeldet sind), ansonsten 2 €.
Karnevalsparty der KjG St. Thomas Morus am Montag, 20. Februar 16.11 Uhr bis 18.00 Uhr im Kardinal-Bea-Haus (für Kinder mit Kostümen)
 
Angebote in der Fastenzeit
Exerzitien im Alltag
Heilig Geist jeweils dienstags: 28. Februar bis 20. März 20.00 Uhr
(Anmeldezettel liegen in den Kirchen aus. Informationsveranstaltung am Donnerstag, 23. Februar nach der Abendmesse)
Kreuzwegandachten
St. Josef Jeden Freitag in der Fastenzeit 17.30 Uhr
St. Thomas Morus Mittwoch, 28. März 17.00 Uhr (gestaltet von der Frauengemeinschaft)
Christ König Freitag, 24. Februar, 09. und 23. März 09.45 Uhr
Heilig Geist Donnerstag, 08. und 29. März 18.15 Uhr
Morgengebet Jeden Freitag in der Fastenzeit um 07.00 Uhr in Christ König. Anschließend einfaches Frühstück.
 
Chorprojekt zum 50jährigen Orgeljubiläum in Christ König
Inspiriert von der Last Night of the Proms werden Werke von Tallis, Elgar, Rutter u. a. für ein Konzert am 28. Oktober 2012 in der Christ König Kirche in etwa monatlichen Proben (am Wochenende) erarbeitet. Info und Anmeldung bei Kantorin Ulla Renzel, Telefon
02131/409298 oder Mail u.renzel@arcor.de
 
Betreuung der Homepage Christ König
Wer möchte zukünftig die Homepage Christ König betreuen? Arbeiten Sie gerne am PC? Verfügen Sie über Kenntnisse in Office und Bildbearbeitung (HTML-Kenntnisse sind wünschenswert)? Sie arbeiten im Team mit erfahrenen Computerfachleuten, die Ihnen bei der Einarbeitung helfen werden. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen von Schulungen Ihr Wissen zu erweitern.
Wenn Sie Interesse an dieser Aufgabe haben, wenden Sie sich an das Pfarrbüro Christ König, Frau Ries, Telefon 54 15 18 (Montag bis Donnerstag 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr).
 
Am Dienstag, 14. Februar und am Dienstag, 21. Februar bleibt das Pfarrbüro Christ König nachmittags geschlossen.
Am Donnerstag, 16. Februar (Weiberfastnacht) sind alle Büros ab 11.00 Uhr geschlossen.
Am Montag, 20. Februar (Rosenmontag) bleiben alle Büros geschlossen.
 

 

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