Innenraum von St Joseph nach der Renovierung

 

 

 

 

 

 

 

Gottesdienste in den Pfarreien St. Joseph und St. Martinus

Hl. Messe sonntags um 11:00 Uhr im 14-tägigen Wechsel in St. Joseph und St. Martinus. Vorabendmesse jeweils um 17:00 Uhr in der Kirche, in der am Sonntag keine Hl. Messe gefeiert wird. Genaue Termine entnehmen Sie bitte den aktuellen Pfarrnachrichten.

St. Martinus-Krippe und Anna-Kapelle als App auf Ihrem Smartphone

Die t@p-app steht im google-store und in Kürze auch im apple-store zur Verfügung.

App zeigt beim Herunterladen aus dem store in einer Liste alle in der App veröffentlichten Touren an. Per ‚Durchsuchen‘ oder Scrollen kann man dann die Tour herunterladen, die man nutzen möchte.
Es wird empfohlen, die Touren zu Hause im w-lan zu laden, so können die Touren auch ohne Internetverbindung durchlaufen werden.
Die Krippen-App St. Martinus ist speziell für Kinder entwickelt. Eine weitere Tour führt virtuell durch die Anna-Kapelle in Köttingen.

St. Joseph, Köttingen

Geschichtlicher Überblick

St. Joseph
St. Joseph

Bis zum Jahre 1900 war Köttingen eine kleine Ortschaft mit circa 300 Einwohnern, die von der Landwirtschaft lebten.

1841 wurde die St. Anna-Kapelle an der Stelle einer Vorgängerkapelle erbaut. Sie war bis 1924 das erste Katholische Gotteshaus am Ort. Einmal pro Woche kam der Pastor aus Liblar, um hier die Hl. Messe zu feiern.

Ab 1920 wuchs der Ort mit der Bergmannssiedlung (Braunkohle) auf 1.700 Einwohner. Arbeitssuchende aus Bayern, aus der Eifel usw. siedelten hier und begründeten ein reiches Vereinsleben (Bayernverein, Tambourcorps, Frauen- und Mütterverein, Männergesangverein, Kirchenchor, Arbeiterwohlfahrt (AWO). Ferner bekam Köttingen in den 20igern einen Dorfmittelpunkt mit Konsum-Laden, Schulgebäude und Kirche.

1924 wurde die Kirche von Kardinal Karl Joseph Schulte geweiht. Der Name St. Joseph als Pfarrpatron war gleichsam Programm. Der hl. Joseph gilt als Patron der Arbeiter. Erster Priester im Pfarrhaus war Pfarr-Rektor Franz Meurers; es folgten die Priester Rudolf Voß, Hubert Rüttger, Wilhelm Esch, Stephan Gdynia, Johannes Günther.

Annakapelle
Annakapelle

1942 zerstörten bei einem Luftangriff Brandbomben das Dach und den Innenraum der
St. Joseph-Kirche so schwer, dass nur noch die Außenmauern übrig blieben. Dank großer Spenden und tatkräftiger Unterstützung der Köttinger Bürger in der Zeit von 1945 - 1948, konnte das Gotteshaus wieder aufgebaut werden.

1952 wird Köttingen selbständige Kirchengemeinde/Pfarrrektorat.

1967 wurde der Altarraum als Auswirkung des II. Vatikanischen Konzils umgebaut und den neuen liturgischen Vorgaben angepasst. Der Priester zelebrierte nunmehr mit dem Gesicht zur Gemeinde. Das Tabernakel erhielt seinen Platz auf dem Seitenaltar.

1971 Wurde neben dem Kirchenvorstand der Pfarrgemeinderat gegründet.

1978 konsekrierte Weihbischof Josef Plöger den neuen Altar. Jakob Riffeler und Sepp Hürten verdanken wir die künstlerisch wertvolle religiöse Innenausgestaltung der Kirche.

1982 war das herausragende Ereignis die Einweihung der wieder aufgebauten Annakapelle durch Pfarrer Gdynia. Diese war 1978 durch einen Brand zerstört worden. Dabei hatten Köttinger Bürger erneut gespendet und Hand angelegt.

1990 wurde endlich das Pfarrheim in der Hermann-Köster-Str., für das die Gemeinde viele Jahre gespart und gekämpft hatte, von Weihbischof Josef Plöger eingeweiht.

Seit 2008 gehört St. Joseph zur Pfarreiengemeinschaft Erftstadt-Ville.

2012 hat die katholische Gemeinde der Pfarre St. Joseph 1901 Mitglieder,