Kantatenchor an Sankt Adelheid

Für die Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Carl Heinrich Graun fanden sich im Jahr 2012 mehr als 50 Sängerinnen und Sänger aus der Pfarreiengemeinschaft „Am Ennert" und aus den Nachbargemeinden zusammen, um dieses Chorprojekt zu verwirklichen. Durch die intensive Probenarbeit mit einer begeisternden Chorleiterin, bei der auch viel Spaß und Gemeinschaftsgefühl entstand, waren die Sängerinnen und Sänger nicht bereit, nach der Aufführung auf weiteres gemeinsames Singen zu verzichten.
So entstand der „Kantatenchor an St. Adelheid".

 

Plakatankündigung_Messias_2017

Messias

von Georg Friedrich Händel

 

"Eine Sternstunde der Menschheit“ nannte Stefan Zweig in seinem  berühmten Essay die Entstehung von Händels „Messias“. Der Erfolg von  Händels „Messias" ist ungebrochen und sein „Halleluja“  gehört bis heute zu den populärsten Partituren geistlicher Musik.

  

Unterstützt von Projektsängern übt der „Kantatenchor an St. Adelheid“ seit mehr als einem Jahr Auszüge aus dem Oratorium ein. Rund 70 Sängerinnen und  Sänger treffen sich alle zwei Wochen zu den Chorproben unter der Leitung  von Marita Hersam, Seelsorgebereichskirchenmusikerin „Am Ennert“. 

Am 26.  November 2017 um 18.00 Uhr ist die Aufführung zusammen mit Solisten und  Orchester geplant.  „Ich bin sehr froh, dass sich so viele Menschen zu diesem Projektchor  zusammengefunden haben, um den „Messias“ zu singen.“, so die Chorleiterin  Marita Hersam.  „Mit einem so großen Chor, in dem zudem fast nur  Laiensänger singen, zu arbeiten ist immer eine große Herausforderung, aber auch eine große Freude.“

 

7. Mai 2017

Gottesdienst im Kölner Dom

Kölner_Dom_7.Mai2017

 

Ein besonderes Highlight für den Kantatenchor war die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes am Sonntag, 7. Mai 2017 im Kölner Dom. Unter dem mitreißenden Dirigat der Chorleiterin Marita Hersam, Kirchenmusikerin des Seelsorgebereiches „“Am Ennert“, sang der Chor mit großem Ausdruck, Inbrunst und Leidenschaft Auszüge aus dem Messias von Georg Friedrich Händel. Nicht erst beim kraftvollen „Halleluja“  am Ende des Gottesdienstes, bei dem der Chor durch den Trompeter Felix Lamberz begleitet wurde, waren die Gottesdienstbesucher begeistert und dankten es dem Chor mit langanhaltendem Applaus.

 

 Das Halleluja in der Osternacht 2017

Wenn von der Orgelempore das Halleluja erklingt, wissen die Christen: Es ist Ostern! Es ist Ausdruck des Jubels und der Freude über die Auferstehung Christi. Der „Kantatenchor an St. Adelheid“  wird in der Osternacht um 21 Uhr in der Wallfahrtskirche St. Adelheid am Pützchen diesen „Hit der Barockmusik“ von Georg Friedrich Händel singen.

Nach dem am Osterfeuer die Osterkerze entzündet und das „Lumen Christi“ in die Kirche getragen wurde, schließt sich der feierliche Gottesdienst an, den der Kantatenchor mit weiteren Auszügen aus dem Messias von  G.F. Händel musikalisch gestalten wird.

 

 

 

26. Dezember 2015: Weihnachtsstimmung in St. Adelheid

  Bei frühlingshaften Temperaturen sorgte der 

 „Kantatenchor an St. Adelheid“ gemeinsam mit dem

 „Ennert Ensemble“ unter der Leitung von Marita Hersam,

  SBKirchenmusikerin „Am Ennert“, für weihnachtliche

  Feststimmung in der Hl. Messe am zweiten

  Weihnachtsfeiertag in der Pfarrkirche St. Adelheid. Auch

  diejenigen, bei denen bislang noch so gar kein

  Weihnachtsgefühl aufkommen wollte, konnten sich der

  inneren Freude der Sängerinnen und Sänger an den

  festlichen Weihnachtskantaten von Buxtehude und Briegel

  nicht verschließen. Jeder Sinn, jedes Wort der Werke

  wurde musikalisch ausgedrückt und verstärkt. „Oh, freuet

  Euch all, Halleluja“, so forderte der Chor am Ende die

  Gläubigen auf, die Freude über die Geburt Jesu Christi zu

  empfinden, die Weihnachten ausmacht.

 

  

 

   "Magnifikat" von John Rutter - 30. August 2015

Rund 80 Sängerinnen und Sänger hatten im Rahmen eines Projektchores unter der Leitung von Seelsorgebereichskirchenmusikerin Marita Hersam eineinhalb Jahre lang geprobt. Zusammen mit dem Akademischen Orchester Bonn und der Sopranistin Sabine Quabeck wurde das Werk am 30 August aufgeführt. Anlass dazu waren der Beginn der Wallfahrtswoche und der 1.000 Todestag der heiligen Adelheid.

Marita Hersams Projektchor an St. Adelheid ist ein Beispiel dafür, wie Pfarrarbeit neu belebt werden kann. Und wie sehr sich das Ergebnis hören lassen kann und viele Menschen begeistert und mitreißt – das hat jeder erlebt, der am 30. August in der lichterfüllten Wallfahrtskirche Zeuge der Aufführung von John Rutters jubelndem „Magnificat“ war.

 

 

   "O singet unserm Gott "- Kantatenchor am Pfingstmontag 2014

„O singet unserm Gott“ - gerne nahmen die Sängerinnen und Sänger des „Kantatenchores an St. Adelheid“ diesen Titel der Händel-Kantate als Aufforderung. Am Pfingstmontag gestalteten sie mit der Kantate des großen Barockkomponisten musikalisch die Hl. Messe in der Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Adelheid am Pützchen. Dabei waren die einzelnen Sätze wunderbar harmonisch in den Ablauf des Gottesdienstes eingebettet und wurden so dem II. Vatikanischen Konzilswunsch gerecht, in dem es heißt: „Die Kirchenmusik ist notwendiger und integrativer Bestandteil der Liturgie.“
Chorleiterin Marita Hersam, Seelsorgebereichskirchenmusikerin „Am Ennert“, freute sich: „Für einen Laienchor ist das Klangvolumen und die musikalische Überzeugungskraft einfach phantastisch.“ Und schmunzelnd fügte sie hinzu „Sicher war es der Geist Händels, der uns so beflügelt hat“.
Wunderbar begleitet wurde der Chor vom Ennert-Ensemble.

 

 

 

Weihnachtsoratorium_2013_Graun

 

 Weitere Bilder in diesem Album

 

Nachdem die Aufführung des Weihnachtsoratoriums „Oratorio in Festum Nativitatis Christi“ von Carl Heinrich Graun im letzten Jahr ein so großer Erfolg war, wurden am 29.12.2013 erneut Auszüge daraus in einem Konzert aufgeführt.
Der Kantatenchor an St. Adelheid mit rund 50 Laiensängerinnen und -sänger war vor mehr als einem Jahr für dieses Projekt zusammengekommen. Unterstützt wurden sie von der Sopranistin Katja Heydegger und einem 20-köpfigen Orchester, u.a. dem Ennert-Ensemble.

In einer Stunde erlebten die Besucher eine perfekte und mitreißende Darstellung der Weihnachtsgeschichte. Einmal nicht von Bach, sondern Auszüge aus dem Weihnachtsoratorium seines Zeitgenossen Graun, das lange als verschollen galt. „Wichtig war uns, einmal ein Werk abseits des gängigen Repertoires aufzuführen.“, sagte die Initiatorin des Projektes, Marita Hersam, die auch die Gesamtleitung in den Händen hielt. „Es war für die damalige Zeit etwas ganz Neues und erschreckend Modernes.“
Es war eine gelungene Vorstellung die den begeisterten Konzertbesuchern an diesem Abend geboten wurde. Der Laienchor steckte mit seiner Begeisterung an, das Orchester bewies großes Einfühlungsvermögen und Virtuosität. Und Marita Hersam zeigte sich als eine Dirigentin, die alles traumhaft sicher und voller Elan in ihren Händen hielt.

 

Messe brève von Léo Delibes zur Wallfahrteröffnung 24. August 2013


Mit der Messe brève von Léo Delibes (1836-1891) gestaltete der „Kantatenchor an St. Adelheid" die Festmesse zur Wallfahrtseröffnung am 24. August 2013 in der Pfarrkirche St. Adelheid. Die klangvolle Messe im Stil der französischen Romantik ist die einzige von Léo Delibes. Das Werk, ursprünglich für zwei Oberstimmen und Orgel komponiert, erklang in der vierstimmigen Bearbeitung der Schwedin Anna-Maria Hedin. Begleitet wurde der Chor vom „Turmbläser-Ensemble Beuel" unter der Leitung von Rüdiger Theuerkauf.
Trotz der kurzen Probenzeit zeigte der Kantatenchor einmal mehr, zu welcher Leistung auch ungeübte Stimmen unter fachlich versierter Leitung fähig sind. Mit viel Applaus und Lob dankte die Gemeinde den mehr als 40 Sängerinnen und Sängern, deren Gesichtern man nach der Messe ansah, dass sie sich nicht nur hörbar sondern auch sichtbar wohlfühlten mit dieser wunderbaren Musik.

 

"O singet unserm Gott "- Kantatenchor am Pfingstmontag 2013

Zu einem besonderen Ereignis für Freunde der Chormusik wurde die Messe am Pfingstmontag in der Wallfahrtskirche St. Adelheid in Pützchen. Der „Kantatenchor an St. Adelheid“ sang die Psalmkantate „O singet unserm Gott“ von Georg Friedrich Händel. Dabei fügten sich die einzelnen Stücke gelungen in die liturgische Handlung ein und wurden so dem II. Vatikanischen Konzilswunsch gerecht, in dem es heißt: „Die Kirchenmusik ist notwendiger und integrativer Bestandteil der Liturgie.“
Unter der kompetenten und motivierenden Leitung von Marita Hersam, Seelsorgebereichskirchenmusiker „Am Ennert“, erreichten die nicht ausgebildeten Stimmen eine enorme Kraft. „Es ist für uns immer wieder ein besonderes Ereignis, in einer Messe singen zu dürfen“, sagte Martina Runkel, die mit ihrer wunderbar warmen und ausdrucksvollen Sopranstimme das erste Stück mit einem Solo begann. „Aber auch der Weg ist das Ziel“, meinte sie weiter, "denn die Probenarbeit mit Marita Hersam macht einfach viel Spaß.“ Darin ist sich der ganze Chor einig. Wunderbar instrumental begleitet wurde der Chor durch das „Ennert-Ensemble“ und einige weitere Musiker.