Auf den Spuren der heiligen Mutter Teresa
Indien-Pilgerreise im Januar 2018

17 Tage-Reise in Nord- und Süd-Indien

mit Besuch der Städte Kalkutta, Varanasi, Delhi, Agra und Kerala

 

Reisebeschreibung

 

Anmeldeformular

 

 

 

Auf den Spuren des heiligen Franziskus von Assisi bis Rom
Pilgerreise des Seelsorgebereichs 2016

13. - 20 Oktober 2016

 

Informationsseite des Reiseveranstalters

 

Besonders seit der Papst aus Argentinien seinen Namen gewählt hat, erlebt der heilige Franziskus eine Renaissance. Seine Heimatstadt Assisi sowie seine Wirkungsstätten in der wunderbaren umbrischen Hügellandschaft laden dazu ein, in einer Pilgerreise an Ort und Stelle den Gedanken des Gründers der franziskanischen Bewegung nachzuspüren. Gerade jetzt im Heiligen Jahr bietet es sich an, dabei den Bogen zu Papst Franziskus zu schlagen und die Reise In Rom zu beschließen. So gehen wir in den Herbstferien vom 13. bis 20. Oktober 2016 mit Pater Pious auf eine Flug- und Busreise mit Besichtigungen von Kirchen, Einsiedeleien und kunsthistorisch bedeutsamen Orten, kleinen Wanderungen auf dem Franziskusweg, gemeinsamem Gebet und Gesang an heiligen Orten, Papstaudienz und Besuch der großen christlichen Stätten in Rom.

 

Das Programm:

Donerstag: Anreise Linienflug von Köln/Bonn nach Rom, Begrüßung durch die Reiseleitung und Busfahrt nach Assisi. 4-SterneHotel Giotto für fünf Nächte.


Freitag: Assisi Der Pilgerweg durch Assisi beginnt mit der Chiesa Nuova, dem Dom San Rufino, der schönen Klosterkirche Santa Chiara mit dem Kreuz aus San Damiano, von dem Franziskus 1206 den Gottes Ruf hörte: „Geh und baue meine Kirche wieder auf“ und geht über die „Via Francesca“ zur Basilika „Santa Maria degli Angeli“ vor den Toren der Stadt, die über die Portiuncula-Kapelle errichtet wurde.


Samstag: Assisi – Eremo delle Carceri – Spello Der Tag beginnt mit dem Besuch der kleinen und ärmlichen Kirche von San Damiano, danach folgt die prächtige und mit phantastischen Fresken ausgestattete Kirche San Francesco. Anschließend kurze Fahrt zu der Einsiedelei Eremo delle Carceri. Von hier aus Wanderung auf unbeschwerlichem Pfad auf den Monte Subiaso. Anschließend Abstieg bzw. Fahrt in das pittoreske Spello.

 

Sonntag: Spoleto – Monteluco Fahrt nach Spoleto, wo im Dom „Santa Maria Assunta“ der berühmte Brief von Franziskus an Bruder Leo aufbewahrt wird. Man verlässt die Oberstadt über die berühmte „Ponte delle Torri“ (Turmbrücke). Fahrt zur Einsiedelei auf dem Gipfel des Berges Monteluco. Herrliche Sicht über die umbrische Landschaft. Wanderung vom Kloster „Monteluco“ nach Patrico, von dort toller Blick nach Spello, Spoleto und Assisi.

 

Montag: Rietital Fahrt in die Reatinischen Abruzzen, zunächst nach Fonte Colombo. In der Magdalenakapelle findet sich das „Tau“-Zeichen an der Wand. Ein schmaler Pfad und eine Treppe führen zum „Sacro Speco“, dem Ort, wo Franziskus die Ordensregel von Gott empfangen haben soll. Weiterfahrt zum Convento San Giacomo Apostolo bei Poggio Bustone. Ein kleiner Gang aus dem 13. Jahrhundert führt zur alten, ursprünglichen Kirche. Über einen steinigen Pfad, gesäumt von Kapellen, gelangt man in das „obere Heiligtum“. Bezaubernde Wege führen durch kleine Dörfer und schließlich zum schönen Kloster La Foresta mit seinen herrlichen Gärten.


Dienstag: Greccio – Fara in Sabina – Rom Fahrt nach Greccio (Region Lazio), wo Franziskus in einer Felsgrotte 1223 das erste „Krippenspiel“ inszenierte. Weiterfahrt nach Fara in Sabina. Die Stadt thront wie eine Festung über der Landschaft. Berühmt ist die Benediktinerabtei Abbazia di Santa Maria di Farfa, im 6. Jahrhundert gegründet. Auch Franziskus machte hier, wenn er nach Rom zog, Station. Weiterfahrt nach Rom zum Endpunkt des Franziskusweges, der Lateranbasilika San Giovanni in Laterano. Sie gilt als „Mutter und Haupt aller Kirchen Roms und der Welt“ und gehört zu den Sieben Pilgerkirchen der Ewigen Stadt. Zimmerbezug für 2 Übernachtungen im Gästehaus „Nuova Domus Vitellia“ des Monastero de Santa Chiara, abendliche Stadtrundfahrt.


Mittwoch: Papstaudienz – Petersdom – Altstadt Am Vormittag Teilnahme an der Papstaudienz, anschließend Besuch des Petersdoms mit dem Grab des Apostelfürsten und der geöffneten heiligen Pforte. Am Nachmittag Rundgang durch die Altststadt: zur berühmten Spanischen Treppe, zur eleganten Via Condotti, zum Trevi-Brunnen, zur Chiesa di Santa Maria Sopra Minerva, zum Pantheon und zur Piazza Navona.


Donnerstag: Rom – Deutschland Am Vormittag Besuch von „Santa Maria Maggiore“ mit ihren wunderschönen alten Mosaiken (4.-5. Jhd.), die die Kindheitsgeschichte Jesu zeigen. Abschluss-Messe. Besuch der Grabeskirche des Hl. Paulus, St. Paul vor den Mauern, um am Apostelgrab seinen missionarischen Geist zu spüren.
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Köln/Bonn.

 

Reiseveranstalter: MTC Touristic Center München

 

 

Preis pro Person: ca. 900 Euro im Doppelzimmer, ca. 1100 Euro im Einzelzimmer (Direktflüge, Bustransfers, 7 Übernachtungen mit Halbpension, Reiseleitung)

 

Anmeldung: Freitag, 15. Januar, 18 bis 19 Uhr im Pastoralbüro (ChristKönig-Str. 15), restliche Plätze danach zu den Öffnungszeiten des Pastoralbüros. Es stehen 16 Doppelzimmer und 9 Einzelzimmer zur Verfügung.

 

 

 

INDIEN-REISE 2015

Reise ins Land der CMI-Patres

 

Auf den Spuren des Apostels Thomas und des Heiligen Chavara

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Nicht nur eine Reise nach Indien ist ein Abenteuer, sondern auch das Reisen in Indien. Nach einer etwas längeren Flugreise wurden wir - 16 Reiselustige aus unserer Pfarreiengemeinschaft, begleitet von Pater Tijo – von einem Bus am Flughafen in Delhi abgeholt und ins Hotel gefahren. Wir konnten gleich erfahren, was unsere Reiseleiterin uns später erklärte: „Offiziell ist in Indien Linksverkehr, aber wir fahren rechts, links und in der Mitte.“ Zwischen Bus, überholendem Auto, Tuctuc und Motorroller passt doch noch ein Fahrrad, in den Städten kann man sowieso nur Schritt fahren. Zwischen Agra und Delhi war der Nebel so dicht, dass man nur ungefähr 30 Meter weit sehen konnte, aber der Fahrer hielt das Tempo, er kannte offensichtlich den Weg.

 

Die langsamen Ortsdurchfahrten gaben uns Gelegenheit, die Straßen von Delhi ausführlich zu betrachten, und wir konnten nur staunen. Menschen waren geschäftig unterwegs, auf fast jeder freien Fläche waren Marktstände aufgestellt: Gewürze, Kokosnüsse, Zuckerrohr, Fisch, Gemüse, Obst. In den Seitenstraßen konnten wir hinter Vorhängen von Elektroleitungen die bunten Auslagen von Geschäften erkennen. Der Höhepunkt der Tage in Nordindien war – man ahnt es – der Besuch des Taj Mahal. Geheimnisvoll im leichten Nebel lag es vor uns, an diesem Tag besucht von hunderten oder gar tausenden indischen Touristen und Schulklassen, Trotz Regen und Gewitter konnte sich keiner der Faszination des Ortes entziehen, wohl auch wegen der ach so romantischen Geschichte dahinter (ein Mogul baut für seine verstorbene Lieblingsfrau ein Grabmal).

 

In Delhi haben wir das Grab von Mahatma Gandhi, den Askardham-Tempel, die Jama Masjid, eine der größten Moscheen der Erde, den Lotus-Tempel der Baha’in besucht. Besonders beeindruckt waren wir vom Gurdwara Bangla Sahib, dem Sikh-Tempel, und es war inzwischen völlig normal für uns, an „heiligen“ Orten ohne Schuhe (oder sogar Strümpfe) zu laufen, übrigens auch in christlichen Kirchen, unsere Schuhe haben wir immer wieder gefunden.

 

Mit dem Flieger ging es dann in den Süden nach Chennai an der Ostküste, dort stieß Pater Josey zu uns. Sein Weg war nicht ganz einfach: zuerst mit dem Jeep, dann mit dem Bus und zum Schluss mit dem Zug. In Chennai, dem ehemaligen Madras, besuchten wir die St. Thomas Kirche, wo der Apostel Thomas gestorben sein soll, und die St. Thomas Kathedrale, wo er begraben liegt. Am nächsten Morgen ging es mit dem Zug nach Bangalore. 6:00 Uhr war Abfahrt, es gab ein reichliches und leckeres Frühstück im Zug. Bewundert haben wir die Gepäckträger, die unsere Koffer – zwei oder drei übereinander auf dem Kopf – aus dem Bahnhof trugen.

 

In Bangalore besuchten wir das Dharmaram College, das größte Priesterseminar der CMI und trafen dort den Subregens von Köln, Andreas Süß; außerdem führte uns Pater Josey durch den großen Komplex des Christ College, der Christ University und der theologischen und philosophischen Fakultät. Wir staunten, wie groß und schön dieser Ort des Lernens ist.

 

Nach einer langen Fahrt durch das Wayanadu (Paradies für Naturfans), durch Tee- und Gewürzplantagen erreichten wir das „christliche“ Kerala. Wir besuchten die Orte, die an den Apostel Thomas erinnern, das Generalat der CMI in Kakkanad, und wir folgten den Spuren des Hl. Kuriakose Elias Chavara. Wir besuchten sein Grab, seine Wirkungsstätten und das erste Haus des CMI Ordens. Die Familie von Pater Josey hatte uns eingeladen, mit ihnen zu Mittag zu essen, und wir fuhren mit dem Bus durch enge Straßen, durch Urwald und Plantagen zum Haus seines Bruders. Die Schwägerin hatte sich freundlicherweise beim Würzen etwas zurückgehalten, so dass wir ein äußerst schmackhaftes Essen bekamen. 

 

Am ersten Sonntag feierten wir Hl. Messe im Provinzialat in Bangalore, hatten aber kein deutsches Messbuch dabei – aber wozu hat Pater Josey sein Tablet. Am nächsten Sonntag stand die Tour durch die Backwaters an,  und das Boot hielt in der Nähe des Geburtshauses des Hl. Chavara. Wir machten den verdutzten Nonnen klar, dass wir nun hier eine Hl. Messe feiern wollten.  Wir beteten auf Deutsch, Englisch und sogar in Malayalam. Zur Kommunion wollte Pater Tijo die Hostien aus dem Tabernakel holen, doch der war  abgeschlossen und die Nonne mit dem Schlüssel spazierengegangen. Während Pater Tijo die Sache regelte, sangen wir alle Lieder, die wir auswendig kannten. So waren auch unsere Gottesdienste ein wenig außergewöhnlich.

 

Was bleibt von unserer Reise? Wir erinnern uns an den Abend, an dem der Palast von Mysore mit tausen Lichtern erleuchtet war; an die Tour durch die Backwaters mit alten Hausbooten vorbei an Reisfeldern; an das Taj Mahal im Nebel, an die Märkte mit Gewürzen, Fisch und Gemüse; an die freundlichen Menschen, mit denen wir an jeder Ecke gesprochen haben, an den Saft der frischen Kokosnüsse, an die auf der Straße wohnende Armut – wir haben viel gesehen und doch haben wir gerade mal an Indien geschnuppert. Was bleibt ist die Erinnerung an ein wunderschönes Land mit fast unlösbaren Problemen.

 

Man wasche sich die Hände mit Sandelholzseife, nehme eine Kapsel Kardamom, eine Gewürznelke, ein wenig Pfeffer, ein paar Krümel Muskatnuss, zerstoße es im Mörser, schließe die Augen – so riecht Indien.  

Ute Mangold

 

Lichtbildervortrag über die Indienreise mit anschließendem indischen Imbiss am Sonntag, dem 31. Mai 2015, um 10:30 Uhr, im Pfarrsaal St. Antonius  Niederholtorf

 

 

 

 

Auf den Spuren des Apostels Paulus

Pilgerfahrt der Pfarreiengemeinschaft Am Ennert in die Türkei

 

Vom 20. - 27. Oktober 2013  waren 45 Pilger auf den Spuren des Apostel Paulus

hier beispielsweise auf den Straßen und im Theater von Ephesus

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IMG_9159Zugehörige Bibeltextstelle:  Apg 19, 21-40