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Der Ort Waxweiler ist für die Entstehung der Echternacher Springprozession von großer Bedeutung. Der Legende nach kam der heilige Willibrord (657-739) auf einer Missionsreise auch nach Waxweiler, um das Evangelium zu verkünden. Die Einwohner führten aber während der Predigt heidnische Tänze auf und ließen trotz Ermahnung nicht davon ab. Da rief Willibrord schließlich voller Zorn: "So springet und tanzet denn ohne Unterlass, wenn ihr von den Werken des Teufels nicht lassen wollt." Und tatsächlich konnten die Tänzer von diesem Moment an nicht mehr aufhören zu tanzen. Erst als sie Besserung gelobten, befreite sie Willibrord von dem Tanzzwang, legte ihnen aber als Buße auf, nach Echternach zu wallfahren und dort "mit heiliger Andacht" zu springen und zu tanzen. Seit dieser Zeit findet alljährlich am Pfingstmontag eine große Bußprozession nach Echternach statt, wo am Pfingstdienstag die "Tanzende Prozession" durch eine Waxweiler Springergruppe eröffnet wird. (aus: Wege der Jakobspilger im Rheinland, Band 2, Seite 131, Hrsg. Landschaftsverband Rheinland)

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