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Der ÖKO-TIPP

Diesmal:        LÄRM

 

Lärm überfliegt uns, Lärm überfährt uns, Lärm nervt uns. Lärm ist aber ein subjektiver Begriff: “Musik wird störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden.“ (W. Busch).

 

Lärm als Umweltverschmutzung? Ja, immer dann, wenn er nicht bewusst und nicht freiwillig in Kauf genommen wird (z.B. in der Disko):

  • Lärm belästigt: er stört Kommunikation und führt oft zu Unbehagen,
  • Lärm stresst: die Hautgefäße verengen sich, der Blutdruck steigt, die allgemeine Muskelanspannung verstärkt sich,
  • Lärm gefährdet die Gesundheit: Gereiztheit, Kopfschmerzen, chronische Schlafstörungen, Bluthochdruck und Schwerhörigkeit können die gesundheitlichen Folgen sein,
  • Lärm vertreibt Tierarten, z.B. in der Nähe von Flughäfen.

Unsere Tipps zur Lärmvermeidung:

Weniger Autofahren: Bremsen, Anfahren, Beschleunigen: die Verkehrsdichte steigt täglich und damit auch der Verkehrslärm;

Beim Krad- oder Autofahren: Frühzeitig hochschalten: ein „hochgezogenes“ Moded macht fast soviel Lärm wie ein LKW;

Auf Autobahnen möglichst Tempo 100 einhalten: mit 140 km/h erzeugen Sie 4-mal soviel Lärm und steigern Ihre Spritkosten um 40 %;

Autoradios nicht bei offenem Fenster aufdrehen, die „Bässe“ in der Stereoanlage vermeiden;

Auch wenn’s altmodisch ist: auf Mittagsruhe achten. Dann klappt`s auch mit dem Nachbarn...

 

- Wir haben nur diese eine Welt -

Andreas Nüse


 

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