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Der ÖKO-TIPP
Diesmal: Kompost
Kompostierung ist eine der ältesten Methoden zur Müllverwertung. Grünschnitt, Kaffeesatz oder Eierschalen wandern auf den Kompost, und nach wenigen Monaten erhält man einen fertigen Dünger, der den Einsatz von Kunstdünger und Torf überflüssig macht.
Kompostierung ist also ein großer Gewinn für die Umwelt: Weniger Müll bedeutet weniger Abfalltransport, weniger Abfallverbrennung, dadurch weniger Luftimmissionen; außerdem verringert sie die Müllgebühren. Die Verwendung von Eigenkompost verhindert übermäßigen Torfabbau.
Kompostiert werden können alle Küchen- und Gartenabfälle, die keine Schadstoffe enthalten (wie buntbedrucktes Papier oder behandeltes Holz; ungeeignet sind auch gekochte Essensreste, Zigarettenkippen und Katzenstreu);
Ein Komposthaufen besteht entweder aus einem kleinen Hügel (1,50 x 1,50 x 1,50 m), einem Lattenkomposthaufen oder einem geschlossenen Behälter.
Komposthügel: Auf einer 20 cm hohen Ästeschicht wird der Kompost gelagert. Anschließend mit Folie abdecken. Nach 9 Monaten fertigen Humus entnehmen.
Lattengestell: Sind im Baumarkt erhältlich und für kleinere Gärten besser geeignet. Nach 9 Monaten kann der fertige Kompost entnommen werden.
Schnellkomposter: Behälter sind im Baumarkt erhältlich und auch für Balkone geeignet. Sie fassen 200-600 l.
Tipps: Kompost möglichst im Halbschatten anlegen. Kompostmaterialien (Grünschnitt, Küchenabfälle) gut mischen, um Fäulnis zu vermeiden. Bei offenen Komposthaufen auf Erdanschluss achten, aber nicht in eine Grube legen.
Die Broschüre „Der Kompostratgeber“ kann beim NRW-Umweltministerium (Schwannstr. 3, 40476 Düsseldorf) kostenlos angefordert werden.
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