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Der ÖKO-TIPP

 

Diesmal:        Flächenversiegelung

In Deutschland wird jeden Tag eine Fläche von der Größe mehrerer Fußballfelder „zubetoniert“.

Die stetige Flächenversiegelung stört jedoch den empfindlichen Wasserhaushalt des Bodens, Niederschlagswasser kann nicht versickern und trägt später zu schlimmen Hochwassersituationen bei. Außerdem verändert sich das Kleinklima an der Bodenoberfläche, die Luft darüber wird trockener und verändert ihre Zirkulation.

Und nicht zuletzt werden natürlich mit jeder zusätzlichen grauen Fläche wertvolle Lebensräume für Tiere, Pflanzen und Kleinstlebewesen zerstört.

Ein wesentlicher Teil der Versiegelung geht auf Kosten des (privaten) Hausbaus, aber auch der Straßenbau fordert einen riesigen Tribut von der Natur und nimmt den nachfolgenden Generationen etwas von der Schönheit unserer Erde.

Während man auf den Hausbau anderer Menschen kaum Einfluss nehmen kann, richtet sich der Straßenneubau nach dem Verhalten eines jeden Einzelnen. Wer öfter mal aufs Kfz verzichtet, verlangsamt indirekt auch den Bedarf an Straßen, und zeigt, dass der alte Satz „Freie Fahrt für freie Bürger“ des ADAC in jeder Hinsicht von gestern ist.

Ganz konkret wird der Einfluss im eigenen Garten:

Verwenden Sie beim Neuanlegen von Wegen möglichst wasserdurchlässige Materialien.

Verringern Sie evt. den Anteil der versiegelten Flächen (z.B. Terrassen) im Garten.

 

- Wir haben nur diese eine Welt -

 

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