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Öko-Tipp zur Fastenzeit
Fastenzeit hieß früher Verzicht auf Fleischgerichte. Heute muss jeder selbst überlegen, auf welche Gewohnheiten er in dieser Zeit verzichten will, um bewusster zu leben und frei von Abhängigkeiten zu werden. Gerade ein Fleischverzicht macht aber heute wieder Sinn:
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Aufzucht- und Haltungsbedingungen sind für den Großteil der Tiere nicht artgerecht: Hühner stehen auch heute noch in körperengen Käfigen, Rinder an der kurzen Kette oder auf durchlöcherten, kotverschmierten Böden.
Bei mehrtägigen Transporten quer durch Europa müssen die Tiere häufig große Qualen erleiden: Transportfahrzeuge sind überladen, Ruhepausen werden nicht eingehalten. Die Tiere sind oft ohne Wasser und Futter. In südeuropäischen Häfen müssen die Tiere manchmal tagelang in brüllender Hitze auf den Transportern ausharren. Nicht selten sind vor der Ankunft im Schlachthof zehn Prozent der Tiere bereits tot.
Eine Ursache dafür sind die Zentralisierung der Schlachthöfe und finanzielle Anreize: Schlachttiere werden jeweils zu dem günstigsten Schachthof transportiert, selbst wenn dies bedeutet, dass die Tiere dafür quer durch Deutschland oder über die Grenzen hinaus gekarrt werden müssen. Die EU zahlt für exportierte Rinder sog. „Exporterstattungen“ i.H.v. mehreren tausend DM.
Ein hoher Fleischkonsum bedeutet häufig ein Zuviel an Fett und Cholesterin, er erhöht das Krankheitsrisiko.
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Und nach der Fastenzeit:
Erkundigen Sie sich, wo Sie Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren aus der Region erhalten können. Sprechen Sie mit Ihrem Fleischwarenhändler. Erklären Sie ihm, dass Sie gerne bereit sind, für Fleisch aus tiergerechter Nutztierhaltung etwas mehr Geld auszugeben. |
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