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Der ÖKO-TIPP

Diesmal:        Batterien

Ohne Netz unter Strom: An Batterien/Akkus haben wir uns gewöhnt: im Walkman, im Hörgerät, im Auto, im Handy... als mobile Stromquelle sind sie gern gesehen.

Sind sie aber „leer“, so kommen wir ins Grübeln: Warum dürfen Batterien eigentlich nicht in den Hausmüll?

Nahezu alle Batterien/Akkus enthalten umweltgefährdende Stoffe, z.B. Quecksilber, Cadmium und Blei. Diese Schwermetalle führen zu Schäden in Gewässern, sie reichern sich in den Fischen an und gelangen später in den menschlichen Körper. Cadmium kann zu Nierenschäden führen, Nickel kann allergische Reaktionen hervorrufen, Blei lagert sich in den Knochen ab. Aber auch Alkali-Batterien und Lithium-Akkus enthalten ätzende/ wassergefährdende Stoffe.

Gelangen Batterien nun in den Hausmüll, so können sie ihre schädlichen Wirkungen auf den Deponien über das Grundwasser oder über die Verbrennung entfalten.

Wer meint, eine kleine Batterie könne ja nicht allzu viel Unheil anrichten, der irrt: Da bisher weniger als 30% der Nickel-Cadmium-Akkus von den Verbrauchern wieder freiwillig zurückgegeben wurden, gelangen ca. 400 t Cadmium pro Jahr unkontrolliert in die Umwelt!

Die Herstellung von Batterien verbraucht übrigens ca. 40-50 mal mehr Energie, als sie bei der Nutzung zur Verfügung stellen...

  1. Überlegen sie, wo sie Batterien einsparen können. Sie entlasten Ihren Geldbeutel und die Umwelt.
  2. Nach der neuen Batterieverordnung müssen Batterien und Akkus beim Handel oder an einer Sammelstelle zurückzugeben werden. Jeder Händler muss sie annehmen. Die Batterie werden dann auf Kosten der Industrie recycelt. Die Entsorgung über den Hausmüll ist verboten.

 

- Wir haben nur diese eine Welt -

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