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Symbol für die Liebe

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Das dritte Bronzesymbol steht für die Liebe. Dieses Relief ist in voller Absicht über der Tabernakelstele angebracht: aus Liebe ist Jesus im gewandelten Brot gegenwärtig¸ aus Liebe ist der Herr im heiligen Brot unsere Speise. Auf diese Liebe sollen wir eine Antwort geben, die Gott und die Mitmenschen einschließt.

Auf unserer Darstellung sehen wir das flammende Herz, von Liebe entbrannt und sich verzehrend, das Kreuz gleichsam umfangend.

Aus dem Kreuz, das gleicherweise für Glauben und Leid steht, sprießen die Blätter sich entfaltenden Lebens.
  
Bei Gott ist nichts sinnlos - zumal Glaubensleben - auch aus dem kargen Holz des Leidens sich entfalten lasse.
 
Die Liebe, die niemals aufhört, kann auch Kreuz und Leid umfassen und fruchtbar machen.
 
Unser Zyklus mit den Symbolen für Glaube, Hoffnung und Liebe kann uns hinweisen auf eine Aussage in der `Botschaft des Glaubens´:
 
Dort heißt es: „ Aus eigener Kraft vermag der Mensch nicht an Gott zu glauben, auf ihn zu hoffen und ihn zu lieben, so wie er es verdient. Glaube, Hoffnung und Liebe  sind `göttliche Tugenden`, Fähigkeiten, die durch Gottes Geist im Menschen geweckt und entfaltet werden. Gott selbst ist am Werk!
    Symbol für die Liebe

Davon war der hl. Paulus schon überzeugt, wenn er im ersten Brief an die Tessalonicher - der wohl ältesten Schrift des Neuen Testaments - schreibt: „ Wir danken Gott für euch alle, sooft wir in unseren Gebeten an euch denken; unablässig erinnern wir uns an Gott, unserem Vater, an das Werk eures Glaubens, an die Opferbereitschaft eurer Liebe und an die Standhaftigkeit eurer Hoffnung auf Jesus Christus, unseren Herrn.“ (1 Thess 1,2-3)

Und das Schlussgebet der Eucharistiefeier am ersten Fastensonntag kann uns Antwort darauf geben, warum es sinnvoll ist, die drei göttlichen Tugenden in der Sakramentskapelle dazustellen. Wir beten dort „Gütiger Gott, du hast uns das Brot des Himmels gegeben, damit Glaube, Hoffnung und Liebe in uns wachsen.“

 

weiter zur Darstellung des letzten Abendmahls

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