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Grußwort von Oberbürgermeister Franz Haug
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Die Geschichte der Pfarrkirche St. Engelbert ist so gut dokumentiert wie kaum eine andere in unserer Stadt. Detailliert kann man nachlesen, wie es zum Bau der Kirche kam. Es bestand ein Zusammenhang mit der bergischen Topografie und dem mühsamen Weg durch das tief eingeschnittene Lochbachtal, den die Mangenberger Katholiken noch Ende des 19. Jahrhunderts auf ihrem Weg nach St. Katharina Wald zurückzulegen hatten.
Der Weg zur eigenen Kirche an der Sandstraße gestaltete sich – zumindest im Rückblick – als nicht allzu steinig.
Die Mutterpfarre zeigte viel Verständnis für das Anliegen der Mangenberger und stellte zunächst ein Klassenzimmer der katholischen Schule Luisenstraße für den Gottesdienst zur Verfügung. Dann übernahm sie gemeinsam mit einem von den Mangenbergern gegründeten Kirchenbauverein die Finanzierung des Baugrundstücks an der Sandstraße. Zum Schluss kam der Glücksfall zu Hilfe, dass ein Privatgeistlicher, Johann Schwartz aus Eupen, 20.000 Mark zum Bau einer Kirche in einem bedürftigen Gebiet stiftete. |
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Doch den wichtigsten Beitrag leisteten und leisten die Gemeindemitglieder selbst.
So veranstaltete der Kirchenbauverein regelmäßig Wohltätigkeitskonzerte zugunsten des Kirchenbaus und vermietete in der Zeit von 1908 bis 1920 gar Plätze in den Kirchenbänken an die Gläubigen. 1922 wurde die Rektoratsgemeinde St. Engelbert zur selbständigen Pfarrei erhoben. Die Kirchenchronik verzeichnet auch seitdem viel Lesenswertes, Höhen wie auch Tiefen. Ein zentrales Ereignis war gewiss der Einzug der Reliquie des Pfarrpatrons, mit der - nach der Eingemeindung der ehemals selbständigen Gemeinde Burg - symbolhaft ein kleiner Teil der sterblichen Überreste des Hl. Engelberts in seine Heimat zurückkehrte.
Der gleichnamigen Kirche und der zugehörigen Gemeinde wünsche ich auch für die Zukunft Gottes Segen. Möge die Einsatzbereitschaft fortgeführt werden, von der St. Engelbert in den hundert Jahren ihres Bestehens von vielen Gläubigen getragen war.
Franz Haug
Oberbürgermeister
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