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Unser Taufkonzept

Bild: Michael Bogedain

Die Taufe eines Kindes ist mehr als nur ein schönes Familienfest. Mit der Taufe nehmen wir das Kind in unsere Gemeinde, in unsere Kirche auf.

Dabei wird in den letzten Jahren leider immer deutlicher, dass die Eltern der Kinder nur noch selten eine lebendige Beziehung zur Kirche haben. Wir würden den Eltern aber gerne vor der Taufe ihres Kindes die Gelegenheit geben, über ihre Beziehung zur Kirche und zu ihrem Glauben nachzudenken und diese Beziehungen neu zu beleben. Dies kann die momentane Taufvorbereitung mit einem einzigen Gespräch mit dem taufenden Geistlichen kaum leisten, vor allem, wenn in dem Gespräch noch viele organisatorische Fragen geklärt werden müssen.

Deshalb hat sich die Pfarrverbandskonferenz ausführlich Gedanken über die Taufvorbereitung gemacht und 2004 eine Um- und Neugestaltung beschlossen.

Und so sieht das Konzept aus:

  • Neben den Taufgesprächen mit den Geistlichen findet einmal im Monat ein Treffen mit allen Eltern der folgenden Tauftermine an einem Samstagnachmittag statt. An einem solchen Nachmittag geht es um Themen wie die Situation und Motivation der Eltern, christliches Erziehen und die Bedeutung der Taufe. Die Nachmittage leben vom gegenseitigen Austausch der Eltern und werden von ehrenamtlichen Katechetinnen und Katecheten gestaltet. Es wird zwar immer ein hauptamtlicher Seelsorger dabei sein, doch soll dieser eher als „Kopilot" mit an Bord gehen. Beim Treffen mit dem Taufpriester ist dann genug Zeit, den Taufritus, organisatorische Fragen und die Gestaltung des Taufgottesdienstes ausführlich zu besprechen.
  • Um Eltern die Teilnahme an diesen nachmittäglichen Taufgesprächen zu erleichtern, sorgen wir für eine parallel stattfindende Kinderbetreuung.

 

Die Taufpastoral ist neben der Firmvorbereitung das zweite katechetische Feld, auf dem gemeindeübergreifend gearbeitet wurde.

 

Kordula Montkowski, Pastoralreferentin