Pfarreien in MiNor

St. Clemens
St. Clemens finden Sie direkt im Herzen der Innenstadt.
St. Engelbert
St. Engelbert befindet sich am Mangenberg.
St. Michael
St. Michael liegt etwas weiter nördlich, am sogenannten Zentral.

 

Unsere Pfarreiengemeinschaft MiNor

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Pfarreien im MiNor-Land

Mit St. Mariä Himmelfahrt bilden drei weitere Pfarrgemeinden, nämlich St. Clemens, St. Engelbert und St. Michael in Solingen die "Pfarreiengemeinschaft Mitte-Nord". 

 


 (Anfahrt nach St. Clemens)   (Anfahrt nach St. Engelbert)    (Anfahrt nach St. Michael)

 

 

 

Offene Kirche im MiNor-Land

St. Clemens: Mo-Fr 15.00-17.00 Uhr, Di, Do 10.00-11.30 Uhr, Sa 10.00-12.00 Uhr

 

St. Engelbert: Dienstag bis Freitag von 09.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

 

St. Michael: Die Fatimakapelle ist nur während der Gottesdienstzeiten geöffnet.

 

St. Mariä Himmelfahrt: Sonntags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

 

 

 

 

Freie Stellen in MiNor

 

Für unsere katholische Kindertagesstätte St. Clemens suchen wir ab dem 01.08.2017 eine/n Koch/Köchin (auch ungelernt), die alle zwei Wochen mit einer Arbeitszeit von 25 Wochenstunden montags bis freitags die Mahlzeiten für unsere zurzeit 80 Beköstigungskinder im Alter zwischen 2 - 6 Jahren zubereitet (Kenntnisse im Bereich Hygieneverordnung und HACCP werden vorausgesetzt). Wir freuen uns über Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an kita.sc@kathsg.de. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 0212-38258720 zur Verfügung.

 

Wir suchen ab sofort für  zwei unserer Kindertagestätten eine/n Erzieher/in (Vollzeit unbefristet) und eine/n Kinderpfleger/in (Vollzeit befristet). Wir würden uns über die Unterstützung von liebevollen, engagierten und katholischen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern, die Spaß am Umgang mit Kindern haben, sehr freuen. Bei Fragen steht Ihnen Herr Berger gerne telefonisch unter 0212-2214816 zur Verfügung. Ihre Bewerbungs-unterlagen senden Sie bitte per E-Mail an martin.berger@kathsg.de. 

 

Lied unter der Lupe

Nimm, o Gott, die Gaben, die wir bringen (Nr. 188 )

 

Berühmte Komponisten begegnen uns im neuen Gotteslob. Von Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach über Franz Schubert bis zu Nikolaj Rimskij-Korsakov. Den durch seine Musicals bekannt gewordenen Andrew Lloyd Webber würden die meisten aber im Gesangbuch ebenso wenig vermuten wie ein Song aus »Jesus Christ Superstar«.

Mit 22 Jahren hat Lloyd Webber die erfolgreiche »Rockoper« auf Texte von Tim Rice komponiert. Viele Hits daraus sind weltberühmt geworden wie der Huldigungsruf »Jesus Christ Superstar«, das »Hosanna, hey sanna« des Palmsonntags oder Maria Magdalenas schmachtendes Liebeslied »I don’t know how to love him«. Beim Abendmahl singen die Jünger eine choralartige Melodie, wenngleich die Worte für den Gottesdienst kaum tauglich wären. Die Apostel wollen alle Schwierigkeiten im Kelch des Weines versenken und dann, wenn sie in Rente gehen, auch noch die Evangelien verfassen…

Dennoch wurde die Melodie Lloyd Webbers zum Abendmahl von einem unbekannten Verfasser mit zwei Strophen zur Gabenbereitung versehen und in dieser Fassung »Nimm, o Herr, die Gaben, die wir bringen« in viele Liederbücher aufgenommen. Für das neue Gotteslob hat der in der Kölner Gruppe »Singles« aktive Theologe und Germanist Raymund Weber (geb. 1939) einen neuen Text mit vier Strophen geschaffen, der poetisch wie theologisch sehr geglückt ist.

Was wir hier singen, ist eine kleine Theologie der Gabenbereitung. Die Worte »Brot und Wein« stehen in jeder Strophe genau in der Mitte, weil dies ja das zentrale Grundsymbol ist. Die erste Strophe richtet sich an Gottvater (Lobpreis), die zweite erinnert an Jesu Hingabe (Anamnese) und die dritte bittet um den Heiligen Geist (Epiklese). Die vierte Strophe leitet mit den Worten »eine Opfergabe als deine Kirche sein« über zum Gebet des Priesters: »… dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle«. Auch die weiteren Strophen kennen Anklänge an wichtige Worte der Eucharistiefeier: vom Vaterunser (Strophe 1) über den Auftrag »Tut dies zu meinem Gedächtnis« (2), dessen Erfüllung ja Leib und Blut »durch die Zeit bewahrt«, bis zum Stichwort »Wandlung« in der dritten Strophe. Man könnte sogar jede Strophe mit einem liturgischen Ort in Verbindung bringen: Kredenz mit Brot und Wein (1), Kreuz als Ort der Hingabe Jesu mitsamt Seitenblick auf den Tabernakel (2), Altar als Ort der Wandlung (3) sowie Kelch und Hostienschale (4).

Entscheidend ist ein Grundgedanke, der sich durch das ganze Lied zieht, wie ein Cantus firmus: Wir bringen mit den Gaben von Brot und Wein uns selbst zum Altar. Gott bitten wir, dass er uns in das Geheimnis von Tod und Auferstehung seines Sohnes mit hineinnimmt (»Schenke uns Anteil an Christi Leib und Blut«). Dies geschieht im Geist, der uns heiligt und eins werden lässt: »… lass uns eins werden durch den Heiligen Geist«.

 

Meinrad Walter