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Geschichte der Kirche

Die Kürtener Kirche
 
 
Die Kirche ist das Gebäude, in dem sich Christen zum Gottesdienst versammeln.
 
Seit dem 11. Jahrhundert seht in Kürten eine Pfarrkirche. Der Name St. Johannes Baptist weist auf die Bedeutung dieser Kirche als alte Taufkirche hin. (Kirchenbaugeschichte)
 
Drei Baustile sind von außen an dieser Kirche zu erkennen. Noch aus dem 11. Jahrhundert stammt der im romanischem Baustil errichtete gedrungene Turm. Daran anschließend folgt das im neoklassizistischen Stil erbaute Hauptschiff. Chorraum und Seitenschiff sind modern gehalten.
 
Der Innenraum ist hell und schlicht mit dezenter Bemalung. Er weist eine Vielzahl bemerkenswerter Objekte auf. Im Chorraum bilden der Altar von 1969, die Säule des Tabernakels von 1986 und der Ambo von 2004 eine Einheit. Sie wurden vom Künstler Sepp Hürten aus Aachener Blaustein geschaffen. Auffällig ist das große Holzkreuz im Chorraum. Der spätgotische, lebensgroße Christuskorpus aus dem 15. Jahrhundert stammt von einem ehemaligen Missionskreuz. Im Chorraum vor einem Betonglasfenster mit rotem und blauem Glas steht das ewige Licht. Es ist auch von außen sichtbar und stellt eine Verbindung zu dem dahinterliegenden Friedhof dar. Weiterhin befinden sich im Altarraum eine Marienfigur, die die leidende, weinende Mutter Gottes darstellt und eine Figur vom Pfarrpatron Johannes dem Täufer, der auf das Lamm Christi hinweist. In der Kirche sind außerdem eine Herz-Jesu-Figur, eine betende Maria (Immaculata) und die heilige Apollonia aufgestellt (Figuren). Im 12. Jahrhundert wurde das Taufbecken aus Namurer Blaustein erschaffen. Es ist mit vier Eckköpfen sowie Fabeltieren und einem Fries von Blättern verziert. In die Seitenwände des Hauptschiffes ist sich ein moderner Kreuzweg aus Keramik eingelassen. Dieser hat als Besonderheit eine 15. Station, die die Auferstehung Christi zeigt. Ein weiterer Kreuzweg steht entlang eines Spazierweges, mit Ausgangs- und Endpunkt am Kürtener Waldfriedhof. Die Orgel in der Kürtener Kirche wurde 1955 gebaut, hat zwei Manuale, Pedale und 18 Register. Das Geläut besteht aus fünf Glocken. Die älteste mit Namen St. Johannes Baptist wurde 1755 geweiht. Die übrigen Vier wurden nach dem zweien Weltkrieg im Jahre 1962 neu angeschafft. Das Motiv des Fünfergeläutes ist das Lied Nun danket all und bringet Ehr.

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