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Sternwallfahrt nach Altenberg am 29. Sept. 2010 
Messe mit Weihbischof Dr. Koch
Unser Weg wurde dieses Jahr von den kfd Frauen aus Biesfeld vorbereitet

Du und ich
Geh deinen Weg, wie ich den meinen suche -
zu dem Ziel Mensch zu werden.
Unterwegs begegnen wir der Wahrheit - der Freiheit -
und uns selbst.
Unterwegs wächst und reift eine Weggemeinschaft,
die uns befähigt anderen Rastplatz zu sein und Wegweiser.
Du und ich - gehen diesen Weg.
Licht auf dem Weg
Sie hatte sich nachts im Walde verirrt. Die Lampe war erloschen, sie sah nichts mehr und stand plötzlich vor einer Felswand.
Sie betete: Herr räume durch ein Erdbeben diesen Felsen weg, damit ich weiter kann. Aber das Erdbeben blieb aus. Alles blieb still.
Doch plötzlich ging der Mond auf, und auf einmal sah sie die Welt in einem neuen Licht. Der Felsen war nicht aus dem Weg geräumt, aber sie fand einen anderen Weg trotz des Hindernisses.
So ist das auch mit der Gabe des Heiligen Geistes. Vielleicht wird uns der kranke Fuß nicht geheilt. Vielleicht wird uns irgendein Sorgenstein nicht aud dem Weg geräumt. Aber der Heilige Geist ist ein Licht auf unserem Weg, der uns nach Hause bringt, trotz dieses Hindernisses.
Der Wegweiser
Wieder stehst Du an einer Abzweigung
und musst dich orientieren, wie der Weg weitergeht.
Wenn du wie hier in unbekanntem Gebiet unterwegs bist, ist es gut,
wenn irgendwo dazwischen ein Wegweiser steht.
Und du verlässt dich darauf, dass er dir den Weg zeigt, den du gehen willst.
Auch durch deinen Weg durchs Leben ist es wohl so, dass du hin und wieder Menschen brauchst, die für dich Wegweiser sind.
Menschen, um die du froh bist, wenn sie beruhigend und klärend aus dem Nebel auftauchen, der dich manchmal umgibt. An diese Menschen stellst du dieselben Erwartungen wie an die Wegweiser.
Sie müssen stimmen - überzeugend Wahrheit und Richtung angeben und dorthin weisen, wo das Ziel ist. Du musst sie lesen und verstehen können - sie dürfen keine Botschaft vermitteln ,die veschlüsselt oder zu kompliziert sind.
Und sie müssen am Rande stehen - Hinweistafeln, die mitten auf dem Weg stehen, die sich in den Mittelpunkt stellen, sind keine Wegweiser,sondern Hindernisse.
Auch du bist Wegweiser für alle, die miteinander unterwegs sind.

Ich bin unterwegs
In meinem Leben bin ich immer unterwegs. Ich bin unterwegs als Fußgänger, als Rad- und Autofahrer. Deshalb sind mir die Bilder von Straßen und Wegen so vertraut.
Aber auch mein Leben ist ein Weg. Ich bin ständig in Bewegung: zeitlich, räumlich und innerlich.
Der Weg als Bild für mein Leben umfasst alles, - was mich bewegt und bedrängt, - was mir begegnet und geschieht, - was ich erkunde und erleide,- was ich anstrebe und erreiche, - was ich festhalte und loslasse, - was ich zulasse und verändere.
Auf meinem Weg sammle ich Erfahrungen, Erfahrungen des Aufbrechens, des Unterwegsseins, der Veränderung, des Gehens auf ein Ziel hin, der Verwirrungen und des Ankommens.
Im Wort "Weg" steckt "bewegung", aber auch "wägen" und "wagen" entstammen der gleichen Sprachwurzel.
Wer sich auf den Weg macht, muss immer wieder abwägen und nicht selten auch etwas wagen.
Denn - einen Weg gehen heißt weggehen. Wer neue Wege gehen will, muss bereit sein, die alten zu verlassen. Wer sich auf den Weg macht, wagt die Veränderung von sich selbst.
Gemeinsam auf den Weg
Gemeinsam haben wir uns auf den Weg gemacht; unterwegs Stationen der Besinnung, des gemeinsamen Singens und Betens eingelegt. Miteinander möchten wir zum Abschluss Eucheristie feiern.
Als Begleiterin auf diesem Wallfahrtsweg stand uns auch Maria, unsere Schwester im Glauben zur Seite, als Orientierung, als Wegweiser.

Gott unser Vater, Maria´s Lebensweg ermutigt uns, Dich zu bitten:
Lenke unsere Schritte auch weiterhin, damit wir auf Deinen Ruf und Anruf erneut unser Leben an Dir ausrichten. Darun bitten wir Dich durch Christus, der für uns zum Weg geworden ist, jetzt und alle Zeit. Amen.



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