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Ein Blick in die Geschichte Wallfahrtskirche "Zur Schmerzhaften Mutter"

Mit der folgenden Übersicht möchten wir Ihnen die Geschichte unserer Pfarrkirche etwas näher bringen und einen Einblick in die über 400 jährige Geschichte geben.

Einen bebilderten Rundgang durch die Kirche haben wir für Sie vorbereitet.


ca. 1670 - 1680   Nach einer alten Überlieferung ist das Gnadenbild der Mutter Gottes beim Kühe hüten in einer Schlucht an einer Quelle - am Heiligfeld- entdeckt worden und dadurch nach Biesfeld (ursprünglich Beestfeld = Beissfeld = Feld von geringem Ertrag) gelangt. Da zu diesem Zeitpunkt noch keine Kapelle vorhanden war, wird angenommen, dass das Gnadenbild in einem Baum im heutigen Ortsteil Kirchenfeld aufgestellt und verehrt worden ist.

bis 1693   Biesfeld wird als Wallfahrtsort bekannt, denn einer kirchlichen Rechnungslegung zufolge, waren am 2. Juli, das Fest Maria Heimsuchung, "5 Priester beim Gottesdienst und Beicht erhören" tätig.

1693   Erste nachweisliche Erwähnung der Kapelle. Aus einer kirchlichen Rechnungsablegung geht hervor, dass "mehrere Zimmerleute an der Capelle von Biesfeld gearbeitet haben". Der damalige Standort soll auf dem heutigen Parkplatz des Pfarrhauses gewesen sein.

1862/63   Errichtung einer Kapelle für 3.000 Taler. Die 50 x 24 Fuß (ca. 11 x 7 m) große Kapelle wurde aus Bruchsteinen am Standort der heutigen Kirche errichtet.

1. September 1864   erster Vikar wurde Peter Josef Hubert Schüller angestellt, nachdem sich der Gastwirt Wilhelm Bosbach für das Jahresgehalt (200 Taler), freie Wohnung und Garten und weiteren Kultuskosten (250 Taler) verbürgt hat.

11. Januar 1865   Notariell beurkundete Gründung des Biesfelder Kapellenvereins zur Sicherstellung des sonntäglich katholischen Gottesdienstes

1866   In einem Schreiben an die kirchliche Behörde nennt Vikar Schüller Biesfeld den meist besuchtesten Wallfahrtsort weit und breit.

ab 1876   Bemühungen des Kapellenvereins zur Umwandlung der Rektoratsstelle in eine selbstständige Pfarre gegen die Widerstände seitens der Pfarre Küerten.

August 1901   Selbständigkeit der Kapellengemeinde Biesfeld. Dadurch entfiel die Entrichtung von Kultuskosten an die Pfarre Kürten.

20. Januar 1903   In der Kirchenvorstandssitzung wird erstmalig der Bau einer Kirche erwogen, weit die Kapelle die Kirchenbesucher nicht mehr fassen kann.

8. Januar 1906   Unterzeichnung der Pfarrerhebungsurkunde durch den Erzbischof von Köln, Kardinal Fischer.

13. Januar 1906   Staatliche Bestätigung der Pfarrerhebung

5. Mai 1906   Rektor Wilhelm Bieger wird zum ersten Pfarrer von Biesfeld ernannt. Die neue Pfarre zählte 794 Seelen.

12. August 1908   Erster Spatenstich zur Errichtung der Kirche.Da die finanziellen Mittel nicht weit reichten, wurde nur das Langhaus gebaut. Die alte Kapelle wurde vorweg wegen ihrer Baufälligkeit abgerissen.

2. November 1909   Einsegnung der neuen Kirche. Die Konsekration war wegen des fehlenden Chores nicht möglich.

1929   Kauf der ersten Orgel für 3 800 Mark.

28. Januar 1957   Beschluss des Kirchenvorstandes die Kirche um ein neues Chor, eine besondere Wallfahrtskapelle, Sakristei und Paramentenräume zu erweitern. Das Gnadenbild "Schmerzreiche Mutter mit dem Kinde "- wird heute in dem aus der alten Kirche stammenden barocken Altar aufbewahrt.

5. November 1960   Feierliche Einweihung der Erweiterungen durch Weihbischof Cleven

1967   Beginn der Arbeiten zum Bau des Pfarrheimes und des Kindergartens

2. Juli 1967   Grundsteinlegung für das Kinderdorf "Die Gute Hand"

Dezember 1968   Fertigstellung und Einweihung des Kinderdorfes

21. September 1969   Einweihung des Pfarrheimes und des Kindergartens

1985/1986   Errichtung des neuen Pfarrhauses

   

(nach Unterlagen von Prof. Opladen und Theo Stockberg)


 

 

 
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