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Jahresausflug 2010 nach Hattingen
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Ankunft
Jahresausflug 2010 der kfd – Bechen nach Hattingen
Am Mittwoch, dem 30. Juni, starteten 43 kfd Frauen, begleitet von Pastor Fischer und ihrem
Präses Diakon Löhr, schon früh am Morgen nach Hattingen. Zunächst ging es mit dem Bus zur
Henrichshütte. Auf dem Parkplatz war genug Zeit für ein vorbereitetes Picknick.
Gestärkt durch Kaffee, Brötchen, Wurst und Käse nahmen wir gegen 10.15 Uhr an einer Führung
durch die Henrichshütte über und für Frauen teil: Frauen schrieben, rechneten, telefonierten und
organisierten und hießen dabei „Kaufmännin“. Frauen maßen, analysierten,
dokumentierten. Frauen heilten Wunden, hüteten Kinder, kochten in der Kantine und sorgten für
Ordnung. Und Frauen standen an der Drehbank, saßen auf dem Kran, kontrollierten die Produktion,
vornehmlich solange die Männer im Krieg waren. Und bei der Eisenverhüttung war es das Vorrecht
einer Frau, symbolisch einen neuen Hochofen anzuzünden.
Mit den Eindrücken dieser Führung feierten wir eine vom Liturgieteam der Frauengemeinschaft
vorbereitete heilige Messe in der Kirche St. Peter und Paul in Hattingen. Pastor Fischer und Diakon
Löhr griffen in ihren Ansprachen das bereits Erlebte und noch vor uns Liegende auf. An dieser
Stelle gilt unser Dank Pastor Fischer und Diakon Löhr, dass sie sich Zeit für uns nahmen und
besonders den Verantwortlichen vor Ort, die uns die Kirche zur Verfügung gaben.
Die wunderschöne kleine Altstadt von Hattingen konnte hiernach ca. zwei Stunden lang
eigenständig erkundet werden, bevor uns der Bus zum Kemnader See brachte. Bei herrlichem Wetter
genossen wir auf dem rundum begrünten See eine ruhige, entspannte Stunde bei einer
Schiffsrundfahrt.
Gegen 18.00 Uhr erwartete man uns im Landhaus Siebe, dem wir unsere Essenswünsche schon am
Morgen telefonisch durchgegeben hatten. Dort verbrachten wir eine abschließende, sättigende,
gemütliche Zeit, bevor uns unser freundlicher Busfahrer, Herr Mohr, gegen 20.00 Uhr sicher nach
Hause fuhr.
Frauenführung durch das Severinsviertel
Stollwerckmädchen
23 Frauen ließen sich am Mittwoch, dem 21.4.2010, über das Leben der Frauen im
Severinsviertel berichten.
Die Führung begann am Severinstor, wo an die Geschichte von Jan und Griet erinnert wurde:
„Wer et hät jedonn. Der et hät jewoss.“ Wir erfuhren etwas über die Veränderung der
Lebenssituation der Frauen durch die industrielle Revolution. Das Leben der Stollwerckmädchen,
Baumwollspinnerinnen, Wäscherinnen und „Eifelperlen“ wurde beleuchtet.
Am Trude Herr Denkmal im Trude Herr Park wurde ihr Lebenslauf kurz vergegenwärtigt. Auch über
die Bewegung der Beginen lernten wir etwas.
Am Ende war uns allen klar: „Wir haben eine sehr informative Führung erlebt und sind froh,
dass wir in der heutigen Zeit leben.“
Spirtuelle Wanderung in der Fastenzeit
„Durchkreuzte Wege“
Eine spirituelle Wanderung in der Karwoche am Mittwoch, dem 31.3.10
Wegekreuze werden zum Gedenken an Verstorbene, aus Dankbarkeit oder aus Ehrfurcht vor Gott,
versehen mit einem Gebetsanliegen um größere Nähe zu Gott, errichtet. Vorübergehende werden durch
solche Wegekreuze auch an Jesu Kreuzweg erinnert.
Frau Haas, die geistliche Begleiterin der kfd im Dekanat Altenberg, begleitete uns auf einem
ca. zweistündigen Weg entlang solcher Wegekreuze und setzte Impulse, die Jesu Kreuzweg für uns in
sich trägt.
Wir beschäftigten uns still und später auch im Gespräch miteinander u.a. mit den Fragen
„Wohin stellt mich Gott?“, „Wann fällt es mir schwer zu Jesus zu stehen?“,
„Wie erlebe ich meine Beziehung zu meinen Kindern?“ (In Erinnerung an Maria, die ihren
Sohn Jesus seinen eigenen Weg gehen lassen musste), „ Worin besteht meine Hoffnung?“.
Karneval ist was für Frauen
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Mitarbeiterinnen
Im karnevalistisch rot – weiß geschmückten Pfarrsaal bot die Bechener Frauengemeinschaft in
zwei Sitzungen ein buntes Programm aus Sketchen, Einzelreden, Zwiegesprächen und tänzerischen
Darbietungen:
Als wahre Eisbrecher erzählten sich „Hanna und Lisbeth“ aus dem Nähkästchen und
strapazierten so die Lachmuskeln der Zuhörer. Ein „Dorftratsch im Wartezimmer“ zeigte,
wie aus einer „winzigen Mücke“ ein „riesengroßer Elefant“ entstehen kann,
und „Auf der Fahrt nach Weimar“ begegneten sich zwei Menschen, wie sie
unterschiedlicher nicht sein können: Bildung trifft auf absolutes Nichtwissen - Stoff für einige
heitere Minuten. Im „Diätclub unverdünnt“ führte der Tod einer Katze zu Zweifeln am
Sinn einer Diät, um schließlich überraschend aufgeklärt zu werden. Die Bechener Tagesschau
informierte über Wichtiges und Unwichtiges aus Bechen. Bei der Einzelrede „Fromme
Gedanken“ fühlte sich manche(r) Messbesucher(in) durchschaut und der eben nicht so frommen
Gedanken überführt - immer ein guter Grund zum Lachen. Im Sketch „ Im Jahr 2050“ wurde
ein Kinderfotograf für einen Mann vom Amt, der Ehepaare nach jahrelanger Kinderlosigkeit aufsuchen
soll, gehalten. Diese Verwechslung führte unweigerlich zu jeder Menge Spaß. Ein
„Vogeltanz“ bei Schwarzlicht und die tänzerischen Darbietungen der „Gäste aus der
Karibik“ begeisterten ebenso wie die Stepperinnen, sie waren eine tolle Abwechslung und
brachten gute Stimmung.
Auch in diesem Jahr ließ es sich das Bechener Prinzenpaar nicht nehmen, mit seinem gesamten
Gefolge die Sitzungen zu besuchen. Die Kindertanzgruppe „Die Eselchen“ bildeten die
Vorhut und erfreuten das Publikum durch einige ihrer fleißig einstudierten Tänze. Das Tanzcorps Rot
– Weiß brachte die Gäste im Saal durch ihre akrobatischen Darbietungen zum Staunen und die
Prinzengarde heizte wie immer die Stimmung an.
Nach den Sitzungen geizten die Besucher nicht mit Lob, so dass sich die Bechener
Frauengemeinschaft schon jetzt auf die nächste Session freuen kann.
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