50 Jahre St. Johannes der Täufer
Alkenrath, der jüngste Stadtteil Leverkusens, wurde im Jahre 1953 besiedelt und erhielt 1958 eine eigene Kirche. Die Grundsteinlegung erfolgte 1957. Bis ins Jahr 1962 dauerte die endgültige Fertigstellung der Kirche, da bedingt durch die schnell anwachsende Bevölkerung die Pfarrkirche bereits kurze Zeit nach der Einweihung erweitert werden musste.
Der bis dahin in Sternform ausgearbeitete Grundriss erhielt eine Erweiterung an zwei Seiten. Die Innenausstattung erfolgte durch den Kölner Künstler Egino Weinert, der auch das sogenannte „Weinert-Tor“ schuf, welches den ursprünglichen Abschluß der Kirche zum Marktplatz bildet. Das Ambo, das Altarkreuz, das alte Vortragekreuz sowie der Kreuzweg sind von Weinert in Zellenemailletechnik ausgeführt worden.
Bei der Erweiterung der Kirche mussten der Altar und die Orgel ihre Plätze tauschen, so dass der Altar nicht wie ursprünglich nach Osten, sondern atypisch nach Westen ausgerichtet ist.
Die Glocken von St. Johannes der Täufer
Die Pfarrkirche St. Johannes der Kirche erhielt im Jahr Ihrer Einweihung zwei Glocken.
Beide wurden von der Firma Firma Feldmann und Marschel in Münster aus Bronze gegossen.
Die erste Glocke, die dem Seligen Gezelinus geweiht ist wiegt 300 Kilogramm und hat einen Durchmesser von 80,6 cm. Sie klingt in h’-5. Die Inschrift der Glocke lautet: „Gezelinus, der kluge und treue Knecht, den der Herr über seine Familie bestellt hat.“
Die zweite Glocke ist der Heiligen Cäcilia geweiht, wiegt 230 Kilogramm und klingt in cis’’-6 bei einem Durchmesser von 71,5 cm. Sie hat die Aufschrift „Cäcilia, deine Dienerin, dient wie eine fleißige Biene. Im Jahre des Herrn 1958 haben mich unter Pfarrer Berthold Mock, Feldmann & Marschel gegossen.“ |